Brot mit Bucheckern

Im Herbst werden wir zu Eichhörnchen und sammeln Bucheckern. Jedes Jahr ein langwieriges Vergnügen mit einem tollen Ergebnis. Ein selbstgemachtes Brot mit Buckeckern. Die Hörnchen würden am liebsten auch das Mehl selber mahlen, jedoch will keiner diese Mengen pulen. Jede einzelne Ecke muss aufgepult werden und die Frucht entnommen. Dann werden die Häutchen entfernt und die Ecken geröstet. Wenn man sie nicht erhitzt, machen sie nämlich Bauchweh. Erst dann werden sie in den Brotteig eingearbeitet. Wir haben in diesem Jahr einen Dinkelteig gemacht:

500 ml warmes Wasser

1 Würfel frische Hefe

1 TL Salz

4 EL Essig

250 g Dinkelvollkornmehl

250 g Dinkelmehl

Bucheckern – Fertig. 

Das ganze backt bei mir im Automaten. Im Notfall würde es aber bestimmt auch der Backofen hinbekommen. 

Brot mit Popel 

Als Kind habe ich sie gehasst wie die Pest: Sucade; also Zitronat. Meistens steckte sie im Rosinenbrot und ich biss vollkommen unverhofft drauf und binnen einer Millisekunde schmeckte alles nach Sucade. Später habe ich versucht sie herauszupicken – zerstört jedes Rosinenbrot, oder um sie herum zu essen – zwecklos! Es ist schon erstaunlich. Selbst wenn in einer dicken Scheine Brot nur ein einziger Fizzel Sucade war, und ich ambitioniert versucht habe ihn nicht zu kauen und den konterminierten Brocken einfach zu schlucken, biss ich exakt drauf und hatte Iiihhhh. Meine liebevolle Bezeichnung für die Sucade war Popel. Und soviel stand fest: Brot mit Popeln esse ich nicht!!

Heute morgen packte ich ein abgepacktes Rosinenbrot aus und mich traf fast der Schlag: Sucade! Niemals würden  die Hörnchen das essen, aber ich wollte es versuchen. Ich beschmierte Scheibe um Scheine mit Butter und Marmelade und platzierte die Scheiben auf den Tellern. Als wäre nichts gewesen stellte ich die Teller an die Plätze der Hörnchen und wartete ab. 

Ein Hörnchen nach dem anderen biss in sein Brot; kaute und schluckte. Ein Hörnchen nach dem anderen forderte Nachschlag und ich verstand die Welt nicht mehr. Meine Kinder essen Brot mit Popeln!! Nachdem alle in Schule und Kita waren widmete ich mich der letzten Scheibe. Butter, Marmelade, Teller. Ich setzte mich an den Tisch und biss todesmutig in die Scheibe Brot. Ein Biss ein Treffer. Sucade, die Hälfte vorn am Schneidezahn, die Hälfte hinten. Alles schmeckte nach Sucade und ich komme nur zu einem Schluß: Meinen Kinder sind echt wiederlich! 

Giraffen-Look

Ich habe zur endlich malwieder gebacken. Das Resultat: Ein Giraffen-Brot. Und ganz easy! 

Der Teig:

500g Mehl

70g Zucker

Vanillezucker 

1 Würfel Hefe

350 ml Milch

Ordentlich kneten!

Dann teilt man den Teig in drei Teile: 1x Ca.500g und 2x Ca. 250g. Der große Anteil geht sich ausruhen. Die kleinen werden mit je 5g Kakao und 15g Kakao verknetet und dadurch eingefärbt. 

Anschließend teilt man jede Farbe in sieben Teile auf, so dass man sieben große weiße Teile hat, und je sieben kleinere braune und hellbraune.   

Im nächsten Schritt rollt man aus den dunkelbraunen Kugeln sieben gleich lange Rollen: 

Der hellbraune Teig wird flach ausgerollt, so dass man die dunkle Rolle darin einschlagen kann:   

 
Anschließend passiert das Gleiche mit dem weißen Teig:  

Die fertigen Rollen werden nun in eine gefettete Kastenform geschichtet, ruhig schön eng, soll ja am Ende halten.    

 
Das fast fertige Brot muss nun etwas ruhen, am besten an einem warmen Ort. Nach etwa einer halben Stunde Ruhe sollte es kräftig aufgegangen sein. Nun kommt es bei 180 Grad für etwa 35-40 Min. in den Ofen. Fertig!   

 

Immer der Nase nach

C-Hörnchen hatte heute Besuch. Und für die Anwesenheit von zwei vier-jährigem ging es erstaunlich friedlich vonstatten. Erst gegen Abend kam ich am oberen Klo vorbei und dachte mir, es hätte wohl jemand nicht gespült. Was ich dann vorfand war echt … Sau ekelhaft!!!

Die Damen hatten Aa in das Töpfchen des D-Hörnchens gemacht. Und – Danach ganz allein alles wieder sauber gemacht. Dass Ergebnis war ein tatsächlich tadellos sauberes Töfchen, und ein Klo, dass so mit Aa verschmiert war, dass ich mir nicht hätte vorstellen können, dass das möglich ist. In das Inferno integriert waren Fußmatte, Handtücher sowie der Fußboden. Brrrrrrr! 

 

Halloween-Brot

Heute habe ich ein Halloween-Brot gebacken. Gruselig, nicht wahr?! Das ultra-gruselige daran: Nichts.     Halloween trotzdem auf ganzer Linie! Immerhin enthalten sie das Innenleben unsere kleinen Freunde.   

  
Für die, die es interessiert, hier das Rezept:
500g Kürbis
800g Mehl
2 EL Zucker
1 TL Salz
80g Butter
1 Würfel Hefe
Kürbis mit sehr wenig Wasser weich kochen, danach Butter dazu geben und den Kram stampfen. Anschließen alles außer der Hefe zugebende und so lange verrühren, bis es handwarm ist. Dann erst die Hefe drunter kneten und kneten und ruhen und kneten. Am Ende unbedingt flechten; denn Brot schmeckt mindestens 1000x so gut, wenn man es flicht. 

Sohn einer Großfamilie 

Heut bat ich das A-Hörnchen für mich zum Laden zu fahren und Bananen und Brot zu kaufen. Da ich auf einen Spediteur wartete, konnte ich das Haus nicht verlassen; ein Tag ohne Bananen und Brot war aber auch eine trübe Aussicht. 

Zurück kam er nach etwa 20 Minuten mit reicher Beute: 1,5 kg Brot und 15 Bananen. Uff! Das ist selbst für uns bei diesem Wetter schwer zu schaffen. Aber er ist es halt irgendwie gewohnt in großen Mengen zu denken.