Zu niedrig 

Die Hörnchen waren schwanger und steckten sich Kissen und rundliches Allerlei unter die Pullover. A-Hörnchen benutzte als Brust-Ersatz eine Rolle Klebeband und eine kleine Schüssel. Um den Lacher auf meiner Seite zu haben, drappierte ich die Utensilien dort, wo Stilljahre und Schwangerschaften nur noch wenig vom einstigen C-Körbchen hinterlassen haben. stolz geschwellter Müsli-Schüssel präsentierte ich mich meinen Hörnchen. 

Das aller aller einzige was man mir entgegenbrachte war der grausame Kommentar des A-Hörnchens: „Zu niedrig!“ Mir fiel alles aus dem Gesicht und der Menne brach in Gelächter aus. Etwas hilflos stammelte ich sowas wie: „Aber da sind die echten!“. A-Hörnchen beeindruckte das wenig. Zu niedrig ist zu niedrig, Peng. So sind sie, die lieben kleinen. Erst saugen sie einen aus und dann muss man sich sowas anhören. Wahnwitzig 

Solidarität unter Frauen

Heute sah ich eine Hundedame, die von ihrem Frauchen durch die wunderbare Januar-Sonne geführt wurde. Das Frauchen schaute besorgt-verständnisvoll. Die beiden waren enorm langsam. Die Hündin hatte ein riesiges Gesäuge. Ihr Bauch war geschwollen, sie lief wie auf rohen Eiern. Ihr Blick war erschöpft und müde. Trotzdem hatte sie etwas von Anmut und Schönheit. Sie tat was getan werden musste. 

Die Hündin hat vor wenigen Tagen entbunden und ich litt und fühlte in jeder Sekunde mit ihr. Sofort begann mein Unterleib zu zerren und auch oben rum war alles noch ganz präsent. Eine unglaublich anstrengende, entbehrungsreiche und schmerzhafte Zeit, die trotz allem so einzigartig und wunderbar ist. Erstaunlich wunderbar, denn in einem körperlich so desolatem Zustand so glücklich zu sein, grenzt an ein Wunder. 

Ein guter, treffender Artikel zum Thema noch anbei!