Wusstet ihr…

…, dass der erste Beleg für einen geschmückten Tannanbaum aus dem Jahr 1597 stammt und auf einen Baum in Bremen hinweist, der dort von der Zunft aufgestellt und mit Gebäck und Äpfeln geschmückt wurde?

Bis ins 18. Jahrhundert waren es nur die Zünfte, die hier und da einen Baum schmückten, erst dann begannen auch hohe Beamte und andere wohlhabende Personen sich zu Weihnachten Tannen aufzustellen. Die Bäume waren zu der Zeit rar und vor allem sehr teuer.

Im 19. Jahrhundert gab es erste Zuchtwälder für Tannen und Fichten, die Bäume wurden nach und nach erschwinglich und etablierten sich zunehmend. In der katholischen Kirche wurde jedoch zum ersten Mal Mitte des 20. Jahrhunderts ein Weihnachtsbaum aufgestellt. Der Vatikan schmückte zum ersten Mal im Dezember 1982 einen Tannenbaum – warscheinlich zu ehren meiner Geburt.

Der Brauch Tannen zu schmücken und ihnen Bedeutung zukommmen zu lassen hingegen ist uralt und heidnisch. Immergrüne Pflanzen standen für Fruchtbarkeit und wurden schon im 9. Jahrhundert als heute bekanntes Tannengrün zum Wintersonnenwende in die Häuser gehängt um den Frühling wiederkehren zu lassen. Auch das schmücken der Zweige war früh üblich.

Der Begriff „Tannenbaum“ geht übrigens aufs 12./13. Jahrhundert zurück. Im Mittelhochdeutschen wurde zu erst ein „tanboum“ erwähnt, der einen immergrünen Nadelbaum bezeichnete. Der Begriff Tanne stammt aus dem althochdeutschem und leitet sich von dem Wort „tanna“ ab. Ursprünglich war dies die Bezeichnung für die genannten immergrünen Bäume und den Wald in dem sie stehen. Erst später bezeichnete die Tanne eine eigene Nadelbaumart. Trotz der vorhandenen Trennung zwischen Tannen, Fichten, Kiefern usw. ist Tanne nach wie vor das Synonym für eben das, was wir unter einem pieksenden, grünen Baum verstehen – inklusive Duft, Haptik und allem was dazu gehört.

Es ist Weihnachten

Es ist Weihnachten! Das bemerke ich ganz besonders an zwei Dingen:

1. Meine Kinder sind aufgeregt. Sehr sehr aufgeregt!

2. Ganz Facebook ist von Weihnachtbäumen und guten Wünschen überschwemmt. Jeder Hans und Franz muss dringend seinen Baum, seine Kekse, seine Geschenke und seinen Tisch Posten. Himmel, was sind wir alle glücklich!

Ich mag Weihnachten inzwischen. Ich mag es meine Kinder glücklich zu sehen, ich mag es, eine eigene Tradition zu erschaffen, beisammen zu sein. Was ich wirklich nicht mag ist weihnachtlicher Wetteifer. Weihnachten ist kein „um-die-Wette-glücklich-sein“. Jeder von uns hatte schon mal Scheiss- Weihnachten, Streit, kein Geld, missratenes Essen oder sonstige Pannen. Manchmal ist keine Harmonie zu finden, manchmal fehlen einem wichtige Menschen und manchmal ist man nicht in Stimmung.

Ich wünschte mir manchmal, dass auch diese menschlichen, unperfekten Züge Platz in den Timelines hätten und wir uns somit nicht alle gegenseitig unter Druck setzen würden. Somit wünsche ich euch das, was ihr euch wünscht. Macht’s euch gut – genau so wie ihr es wollt. Ob vor der Glotze, an der Konsole, mit Pizza und Bier oder aber im Kreise der Lieben unter dem pompösen Baum. Genießt die besinnlichen Tage oder bringt sie einfach nur gut hinter euch.

Alle Jahre wieder

Im letzen Jahr lief ich, etwa zu dieser Zeit, an einem Tannenbaum-Verkaufsstand vorbei. Da wir mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs waren, dachte ich an alles anders als an Tannenbäume – bis tatsächlich ein Baum … plums… einfach so auf mein B-Hörnchen fiel. Sie schüttele sich kurz, während ich den Baum wieder hinstellte, putzte sich ab und verkündete dann: „Den müssen wir kaufen! Der hat mich ausgesucht!!“

Ich tat wie mir befohlen udn kaufte den Baum. In der Straßenbahn ochste ich das Monster nach Hause und die Hörnchen waren froh.

In diesem Jahr gestaltete sich alles etwas komplizierter. Die Hörnchen verweigern einen echten Baum; ein Künstlicher sollte her. Vergangenes Wochenende startete der Lauf. Wir fuhren Baumarkt Nr. 1 an und besichtigten das Sortiment. Es war eine Katastrophe, die einzigen zwei künstlichen Tannen waren so hässlich , dass sie definitiv nicht in Frage kamen. So gab es Streit. 3 gegen 3. Während die eine Hälfte nach einem echten Baum rief, forderte die andere Hälfte der Familie, dann eben gar keinen Baun zu kaufen. Das wiederum kam für mich gar nicht in Frage und so verließen wir den Laden alle sechs motzend. Im Auto nahm das Drama seinen Lauf; alle waren unzufrieden. Wir entschieden Baumarkt Nr. 2 anzufahren.

Das Sortiment auch hier eher überschaubar. Ein Baum ließ hoffen und so bat ich den Verkäufer, das 1,80m Monster aus dem Hochregal zu holen. Wer kauft schon die Katze im Regal. Der gute Mann machte sich ans Werk und holte den Baum aus dem Regal. Auf den letzten 30 cm verließen ihn die Kräfte und der Baum…

fiel auf B-Hörnchen! Damit war die Sache entschieden. Wir kauften ihn. Um es dazuzusagen: Er ist wunderschön!!

Kekse massieren

Gestern Nachmittag haben wir gebacken. Kekse; für Heilig Abend. Nach dem Backen und nachdem alle Kekse abgekühlt waren, begann C-Hörnchen die Kekse zu massieren. Mit Keks- Massiererung. 

Die Kekse haben ihre Massage sehr genossen, sie sahen tatsächlich hinterher viel besser aus. Ich bewundere die Umsicht und das Fingerspitzengefühl, dass C-Hörnchen beim Verziehren der Kekse an den Tag legte. Süßes kleines Wesen. 

Als wir sie übrigens darauf hinwiesen, dass es „verzieren“ statt „massieren“ heiße, belächelte Sie uns und massierte weiter. 

Mümmelade

Unser Garten schenkt uns jeden Sommer ganz, ganz viele Beeren. Und wir schenken jeden Winter ganz, ganz vielen Beerenmarmelade. 

In diesem Jahr gibt es 5 kg Beerenmix-Kokos mit Zimt. Leggaaaaa!!!!