Slim fast

Seit ein paar Wochen lerne ich Niederländisch und bin ganz verliebt in diese niedliche Sprache. Heute bin ich über einen lustigen Fakt gestolpert. 

Mitte der 90er hat Harry Wijnvoord im deutschen Fernsehen Werbung für „Slim fast“ gemacht, einem Abnehmmittel das schnelle Erfolge versprach, nach Meinung der meisten mir bekannten Probanden jedoch allenfalls geschmacklos und teuer war. Nun stellte ich jedenfalls fest, dass das Wort „Slim“ im Niederländischen aber nicht etwa dünn, schlank oder schmal bedeutet sondern nichts anderes als „klug“. 

Führt man sich jetzt den Harry Wijnvoord der 90er Jahre in der Werbung vor Augen, ist es irgendwie absurd, dass er da für ein Produkt geworben hat, dass in seiner Sprache besonders schnell schlau macht. 

Weight watchers 

Wie jedes Jahr bin ich auch in diesem Januar zu einer guten, alten Ttadition zurückgekehrt; ich habe mich im Januar bei Weight watchers angemeldet. Ganz ohne gute Vorsätze und all sowas, einfach nur weil es mir jedes Jahr gut tut! 

Zum ersten Mal habe ich mich vor drei Jahren, in der Abstillphase des D-Hörnchens, angemeldet und war schnell überzeugt. Eigentlich muss ich immer noch über mich selbst lachen, denn genau genommen bietet das Programm nichts, was ich nicht auch mit meinem Kopf könnte. Ich weiß genau was ich gutes esse, weiß genau was ich an Mist in mich rein stopfe. Ich weiß, dass Sport gut ist und kein Sport schlechter. Trotzdem nützt mir diese ganze kluge wissen gar nichts. Denn am Abend auf dem Sofa weiß ich vor allem, dass ich kaputt bin und meine geschundene Seele belohnen muss – mit Schokolade. Und so futtere ich mich Abend für Abend glücklich; oder auch nicht. 

Weight Watchers ist für mich wie ein Weckruf. Ich besuche keine Treffen oder so, alles was ich mache ist mein Essen im Handy zu protokollieren. Die App zeigt mir dann an, wieviel ich noch essen darf. Peng, das ist das ganze Geheimnis. So nutze ich das Programm wie ein Lesezeichen im Hirn. Die ersten Monate eines jeden Jahres protokolliere ich streng und verliere ein paar Kilo. Den größten Teil des Jahres zehre ich dann von den strengen Anfangsmonaten. Das regelmäßige Ins-Gedächtnis-Rufen der Mengen und die Auseinandersetzung mit Ernährung und Bewegung hält eine Weile an, so dass ich problemlos einige Monate einfach so vormochhin esse und lebe. Gegen Ende des Jahres kehrt dann der Schledrian ein. Ich scheisse auf das gesunde Leben und finde wieder jeden Tag einen guten Grud meine geliebte Schokolade zu essen. In dieser Endphase des Jahres futtere ich mir dann meine Kilos vom Vorjahr wieder rauf und so ist im Januar alles beim Alten. 

Nun heißt es auf ein Neues. Ich bin motiviert und habe Lust zu meiner gesunden Form zurückzufinden. Desillusioniert und in vollem Bewusstsein, dass ich weiß, wie ich es nutzen werde, fällt es mir leicht dem Konzern WW ein paar Euronen in den Rachen zu schmeißen. Schließlich bekomme ich ja auch was dafür: Das gute Gefühl! Zumindest ein dreiviertel Jahr lang. 

Zu dick? So’n Quatsch!!

Die Zeitschrift ‚Medizini‘ hat sich einen Faupax erlaubt, der auch hier bei uns eine wachsende Rolle einnimmt. Der Stern erläutert in DIESEM ARTIKEL den Ausrutscher des ‚Medizini‘, in dem Kinder zwischen 5 und 12 Jahren dazu angehalten werden, sich kritisch mit ihrer Figur auseinander zusetzen. 

Schrecklich! Trotz dessen, dass ich ja quasi die lebende Definition für ‚Figurprobleme‘ bin, ist es mir enorm wichtig vor und für meine Kinder gut, genug und normal zu essen. Figur ist kein Thema, sollte es zumindest sein. Denn trotz aller Vorsicht und gelebter Normalität kam es schon vor, dass meine spindeldürren Töchter sich erkundigten, ob sie dick wären, oder würden oder es einmal werden könnten. So lautet das Motto hier: Wer sich einfach nur gut und reichlich gesund ernährt, der kann gar nicht dick werden. 

Wie sehr ich hoffe, dass meinen Kindern dieses Thema erspart bleibt, und sie auch in der Pubertät einfach normal essen können; ja sich trauen dieses auch zu tun. Ich für meinen Teil möchte alles tun, einen guten, gesunden Weg einzuschlagen und den Gedanken an all dies nichtmal aufkeimen zu lassen. 

Cookies 

Mit meinen Damen habe ich heute dreierlei Cookies gebacken. Und ich muss sagen, wenn man keine Angst von Kohlenhydraten, Fett und Kalorien hat, sind diese Teile eine einzige Offenbarung. 

280g Mehl

100 g brauner Zucker 

100g weisser Zucker

2 Eier

250g Butter

1Tl Natron 

0,5 Tl Salz

Und Gimmicks nach Geschmack 

Je ein TL Teil ergibt einen Cookie. Man muss einfach den Haufen auf’s Blech packen, der Keks wird von ganz allein rund. 

  

Low Carb

Im Urlaub haben sich meine Damen je ein Glas „Möweneier“ ausgesucht. Aus Marzipan, mit Schokolade. Heute am Esstisch, als C-Hörnchen in eins rein biß, kam es dann zu folgendem Gespräch:

Mama:“Was ist da eigentlich drin?“

C-Hörnchen:“Vogelei!“

Mama:“Ja, aber welcher Geschmack?“

C-Hörnchen (leicht entnervt):“Vogelei-Geschmack!!“

Mama:“Ja, aber das ist ja kein echtes Ei, das ist ja ein Bonbon, das aussieht wie ein Ei.“

Schweigen bei den Damen. Verwirrt drehen sie das Bonbonglas in alle Richtungen, bis C-Hörnchen eine Möwe auf dem Etikett findet. „Das sind echte Eier von dem Vogel hier! Und da kommt auch die Schokolade raus!“

So muss es sein! Schokolade ist in Wirklichkeit ein Produkt, das sich in den unbefruchteten Eiern von Möwen bildet. Es ist somit, wie auch Hühnereier, eiweißreich und nicht voller Kohlenhydrate. C-Hörnchen goes Low Carb. 

Manchmal ist schlau sein doof

Heute erreichte mich via WhatsApp folgendes, was so doof ist, dass es es schon wieder verdient hat hier seinen Platz zu finden. Aua..

🙋🙋 Hallo Mädels🙋🙋 
macht euch keine 💬Gedanken mehr über Hüftspeck 🍣🍩🍞🍳🍕🍤 🍗🍟🍻🍷🍔🍝🍡

….ich habe nun endlich die Ursache gefunden! 

❓ ❓ ❓ ❓ ❓

Heute Morgen unter der Dusche 🚿 😅 fand ich die Lösung: 

die Gefahr lauert im Shampoo!! 💭💭💭

Beim Haare waschen 🙆💦 rinnt der Schaum vom Shampoo —>> vom Kopf —>>> über meinen Körper. 😮 

Bisher habe ich mir nichts dabei gedacht. 😳Bis ich heute Morgen gelesen habe, was auf der Flasche steht: 

„Für extra Volumen und mehr Fülle“ …. Scheiße! 😡

Kein Wunder, dass ich ständig zunehme! 😐

Ich werde ab sofort nur noch Geschirrspülmittel verwenden, 👍

denn dort steht auf der Flasche…

„Entfernt auch hartnäckiges Fett“! 👅

Bin heute nicht mehr zu erreichen, bin duschen!!!🚿🛀🚿🚿🚿🚿🛀🚿

Vorgestern habe ich Diät gemacht

Wieder einmal war es so weit: Ich habe beschlossen gesünder und dünner werden zu müssen. Diesesmal habe ich beim Einschlafen beschlossen am kommenden Tag mit einer Basenfasten-Kur zu beginnen. 

Basenfasten, das heißt vereinfacht, nur Lebensmittel zu essen, die basisch verstoffwechselt werden. Und das sind in der Hauptsache Obst und Gemüse, einige Körner und Nüsse und ein paar wenige sehr abgefahrene Dinge aus dem Reformhaus. 

Der 1. Tag war ein voller Erfolg. Ich habe mehr oder weniger lecker, aber sehr gesund gegessen. Wenig genossen aber war mir am Abend ganz sicher, dass meine Hose rutscht. 

An dieser Stelle sei erwähnt, dass ich Obst tatsächlich eher meide, weil ich es schlicht weg ekelig finde, und Gemüse zwar als Beilage gut essen kann, es aber für alles andere als ein gutes Alleinnahrungsmittel halte. 

Am zweiten Tag hatte ich bereits grosse Mühe meinen leckeren Obstteller aufzuessen. Am Vormittag fuhr ich hochmotiviert im Regen mit dem Rad in den Biomarkt und kaufte für 50€ gesunde, komische Dinge. Mittags aß ich leckeres Gemüse aus dem Backofen, schön ohne Gewürze… Am Nachmittag war mir dann leicht plümerant und ich versuchte mit einer komischen Mischung aus komischeren  Dingen etwas dagegen zu tun. Danach hatte ich massive Magenschmerzen. Ich trank ein stark Zuckerhaltiges Getränk und es wurde besser. 

Am Abend bestellte ich Pizza und alles war wieder gut. Ich denke dieses schlechte Ergehen war der Zuckerentzug. Traurig ist das; ohne Zweifel… Aber ich bin wohl ein Opfer. Und wenn ich schon Rauche und Kaffee trinke; warum dann nicht auch noch Zucker.