Immer ich

Manche Sachen sind so doof, die glaubt man gar nicht.

Ich sitze in einer vollen Straßenbahn, fast erfroren und bin in Gedanken schon in meinem schönen , warmen Zuhause. Plötzlich realisiere ich, dass die Bahn nicht den Weg nimmt, den ich genommen hätte. Ich stürze zur Tür, in der Annahme die falsche Bahn genommen zu haben – auch nicht so abwegig. In letzter Sekunde springe ich heraus, renne über die Straße zum richtigen Bahnsteig und betrachte die Bahn.

Die Nummer war die richtige, und erst jetzt nehme ich wahr, dass alle aussteigen. Manche lachen, manche schauen genervt. Ich realisiere, der Bahnfahrer hat sich verfahren. Ich bin nicht Schuld! Trotzdem, wieso eigentlich immer ich?

Klingelstreich

Hihi, gestern haben zwei Klassenkameraden meines A-Hörnchens bei uns Klingelstreich gemacht. 

Es bimmelte, ich öffnete. Gegenüber unsres Hauses stand ein Auto. Da ich im Souterrain öffnete, schaute ich von schräg unten auf ein Auto, vier Füße und ,hinter der Beifahrerscheibe, zwei Köpfe. 

Als echte, doofe Mama rief ich rauf:“Ich seit doch dösig, ich kann eure Füße sehen!“ Dann waren sie schnell weg. 

Hoffentlich stellen meine eigenen Kinder sowas etwas geschickter an. Hihi

Nachtrag zum kleinen Anekdötchen

Wie erwähnt hatte ich ja lange nach dem perfekten Schuh gesucht, und danach lange nach dem perfekten Tag gesucht und dann falsch gerechnet und dann kam der Tag an dem ich wild entschlossen bestellen wollen würde; und dann..

… und dann war der scheiß Schuh ausverkauft. Jetzt muss ich den ganzen Sommer in Stiefeln rumlaufen. Back to the roots also eigentlich. Schließlich bin ich früher IMMER in meinen lieben Dr. Martens rumgelaufen. Pah! Und geschadet hat es mir auch nicht, und Stinkefüße hatte ich meines Wissens auch nicht davon. Äh, falls doch bitte ich ausdrücklich nicht um öffentliche Kommentare…Danke.

Kleines Anekdötchen

Mama braucht neue Schuhe. Findet keine; lediglich in einem Katalog gibt es den perfekten Schuh; mit 4 Wochen Lieferzeit. Mist!!

Gestern Abend fragte der Menne nach dem Preis, wegen des allgemeinem Boho kam ich über die Antwort jedoch hinweg.

Eben dann verkündete ich freudig, dass das Versandhaus meiner Wahl morgen eine 10% Aktion hat und ich die Schuhe dann erst mal bestellen werde. Wenn ich dann in 4 Wochen keine besseren habe, behalte ich sie. Außerdem, so gab ich triumphal kund, würde ich so satte 20 Euro sparen!!

Mein Mann schauderte sagte vorsichtig:“Du meinst nicht wirklich, dass du 200 Euro-Schuhe brauchst?“

Ich rechnete fieberhaft und entschuldigte mich dann schnell für meine Unzulänglichkeit. Die Schuhe sollten 100 Euro kosten, morgen dann nur 90. Immer noch viel aber… Man, ich kann echt nicht rechnen!!!

Putztag

Einmal freute ich mich darüber, dass mein B-Hörnchen (damals ca. 18 Monate alt)  so friedlich spielt. So saß ich fast eine halbe Stunde lang auf dem Sofa und genoss die Ruhe.

Irgendwann wollte ich dann doch einmal schauen, was das Mausi da so tut und ging den freudig glucksenden Lauten in Richtung Bad nach.

Vor der geöffneten  Kloschüssel stand mein Töchterchen und tauchte voller Hingabe Mal um Mal ihr geliebtes Schnuffeltuch hinein. Sie war so glücklich; und ich fand’s so eklig!!!

Nach fest kommt ab!

Mein A-Hörnchen kam gestern mit einem Fläschchen Scribtol in die Küche. Man müsse ´sau-doll`draufdrücken und es komme trotzdem nichts raus.

Pah, entgegnete ich. Du bist bestimmt nur nicht stark genug. Er lachte schon; ich dachte noch ich wäre schlauer. Ich hielt das Fläschchen lässig über das kleine Schälchen, in das  Scribtol sollte, und zeigte meinem Söhnchen mal, was doll drücken ist.

Nun, also. So eine Flasche Scribtol ist so aufgebaut, dass da ein dicker Flaschenbauch ist, daran mündet dann ein kurzer Flaschenhals. In diesen ist das Teil mit der Öffnung fest eingesteckt. So tricky mit vielen Riffeln und so, damit auch ja nichts raus kommt oder daneben geht.

Ich drücke also und dann ging es ganz einfach. Zu einfach. Dieser trickyge Flaschenhals war kurzerhand explodiert und hatte das Scribtol überall im Umkreis von 2m hingespritzt. In einer Küche von ca. 2×3 Metern ein voller Erfolg.

Toll Mama, super das du so stark bist. Aber neben Kraft ist vielleicht ein bisschen Hirn auch mal ganz gut.

Liebe TK

Liebe TK,

im Foto dieses Beitrags sehen Sie 13 Briefe. Alle von Ihnen an mich. Alle sind gestern bzw. vorgestern bei mir angekommen. 10 Briefe befassen sich mit der selben Sache. Die drei Weiteren auch mit nur einer weiteren.

Ein Brief bei der Deutschen Post kostet derzeit 0,62 Euro. Bei 13 Briefen macht das 8,06 Euro. Alle 13 Zettel in einen großen Umschlag zu stecken hätte lediglich 1,45 Euro gekostet; sie hätten also 6,61 Euro gespart. Von den Umschlägen mal abgesehen.

Selbst wenn es vielleicht mehr kosten in der Verwaltung produziert alles auf einmal zu schicken, und Sie Rabatt bei der Post erhalten, finde ich das irgendwie dämlich und bitte um die Überweisung der 6,61 Euro; quasi als zuviel gezahlter Beitrag.