Pulen und pusten

D-Hörnchen kam eben mit einer Mandarine und erklärte:“Das Essen!“ Ich antwortete, dass wir die Mandarine zunächst pulen müssen und wollte mich ans Werk machen. 

D-Hörnchen führte die Mandarine fragenden Gesichtsausdruckes zum Mund, und pustete. Anschließend begann er vorsichtig daran zu lecken. 

Noch während ich versuchte mich nicht halb totzulachen, nahm ich die Mandarine und erklärte was genau ich mit ‚Pulen‘ gemeint hatte. Nachdem die Mandarine vollständig entkleidet war, hat mein kleiner Junge sie mit viel Appetit verspeist; nicht ohne noch mehrfach zu erwähnen, dass sie „nicht heiß!“ ist. 

Wir mache McDonalds pleite!!

Unsere Hörnchen haben vergangenes Jahr in Dezember beschlossen, dass wir 2015 nicht zu McDonalds gehen. Sind wa auch nicht bisher. Machen wa auch nicht.

Bisher waren wir regelmäßig unregelmäßig mal da. Meistens nach längeren Ausflügen, wenn ich es nicht mehr schaffen konnte zu kochen. Zwar hat dort jeder was zu essen bekommen, und die Kinder haben sich auch über die Möglichkeit zu Spielen gefreut, aber der kulinarische Kracher war es nie. Irgendwann kamen wir dann in einem Gespräch darauf, dass das Essen bei Mc Donalds ja nicht mal besonders gesund wäre. Also eigentlich, eher ziemlich ungesund.

Und dann sprach das A-Hörnchen:“Aber warum gehen wir da dann überhaupt hin?“ Gute Frage! Weil es zu teuer ist? Weil es nicht wirklich satt hält? Weil es zu fett und zu zuckerig ist? Weil es dick macht und nicht der Gesundheit zuträglich ist? Komisch. In der Tat war es immer nur reine Bequemlichkeit. Dämlichkeit.

Seit diesem Jahr machen wir sowas Dummen nun nicht mehr. Wir essen Brote oder Müsli wenn es schnell gehen muss. So wie sonst auch. Keiner vermisst die Option ‚McDonalds‘ wirklich. Man kommt ja nun wirklich gut ohne aus. Ausser Mama.

Manchmal, nach einem längeren Ausflug, denke ich: Was wäre das jetzt einfach, einfach dahin zu gehen. Wäre es nicht! Basta!! Ach, übrigens sind BurgerKing, … natürlich auch keine Option!

http://theantimedia.org/mcdonalds-to-close-700-locations-this-year/

B-A-R-F

Neuerlich haben wir beschlossen, unsere Katzen zu barfen. Barfen, das heißt „Biologisch artgerechtes rohes Futter“. Also, nix mit Tüte und Dose sondern quasi frisch vom Schlachter. Der Vorteil: Man weiß was ins Tier kommt, kann es anpassen und wie der Name sagt, es ist artgerecht. 

Nämlich, so haben Studien ergeben, neigen Katzen -sowie Hunde und Frettchen- in der Natur nicht dazu, sich ihre Beute zu garen und zu zerschneiden. Nein, in Echt machen Katzen -sowie Hunde und Frettchen- so ekelhafte Dinge wie: Tote Tiere roh und ganz fressen. Mit Haut und Haar und Knochen. Jaja! Und es bekommt ihnen. Besser sogar, sie bekommen auf diese brachiale Art und Weise alles was sie brauchen. Toll.

Unser Start war vielversprechend. Madame hat auf Anhieb einen Hühnerflügel vertilgt, und auch ein Herz fand sie attraktiv. Vielleicht nicht süß, aber total cool!