Popeln

Das A-Hörnchen fragte mich wieso kleine Kinder eigentlich so gern popeln. Das konnte ich ihm erklären. Und da ich die Frage mag, möchte ich euch die Antwort auch nicht vorenthalten. 

Gehirne sind simpel und funktionieren nach dem Lustprinzip. Alles was schnellen Erfolg bringt und gut ist wollen sie nochmal. Je schneller und zuverlässiger das Erfolgserlebnis, desto größer der Drang das Erlebnis zu wiederholen. Diese Mechnaismus findet im sogenannten Nucleus Accumbens, dem Lust- und Belohnungszentrum statt. Dieses Hirnareal möchte zB. gern Schokolade essen, Limo statt Wasser trinken und hat eine Vorliebe für Alkohol und Zigaretten. Letztlich ist es auch der Ort, an dem Drogenkonsum zu Drogensucht wird. Das Prinzip ist immer das selbe: War gut, will ich nochmal! 

Popeln deckt verschiedene wichtige Voraussetzungen ab, der Accumbens fordert: Hohe Erfolgsaussichten, klare Erwartungshaltung und keine Schäden an sich selbst (letzteres ist kein Ausschlusskriterium; siehe Drogen, Alkohol,…). Es ist also einfach so, kleine Kinder popeln ständig weil sie es mögen. Sie erwarten Popel, sie bekommen Popel. Prinzipiell mögen bestimmt auch Erwachsenen- Gehirne Popeln. Gesellschaftliche Konventionen verbieten es Ihnen jedoch diesem Drang in der Öffentlichkeit nachzugehen. 

Mamapedia

A- Hörnchen hat Spaß an Wissen, und seine bevorzugte Wissensquelle bin ich. Ich bin einfach ziemlich praktisch. Mich muss man nicht lesen, ich bin recht breit gefächert, kann ganz gut erklären und wenn er was wissen will, das ich nich weiß, dann schlage ich es garantiert zum nächsten Tag nach -weil es mich selbst interessiert. 

Viel gefragt hat er schon immer, langsam aber werden die Fragen immer komplexer und ich muss immer öfter nachlesen. So kommt es, dass ich inzwischen keine Fragestunden zwischen Tür und Angel mehr zulasse; zu oft haben wir uns im ewigen Dschungel von wieso, weshalb, warum fast verlaufen. Unter 30 Minuten läuft gar nichts, besser sind 60. Er kommt vom Hundertstel und Tausenstel, will es ganz genau wissen. Alle meine Versuche ihn zu überreden, sich Wissen aus Büchern anzueignen scheiterten bisher, und so liefert sie weiter – die Mamapedia. 

Eben brachte ich das A-Hörnchen ins Bett. Als ich in der Tür stand, das Licht schon erloschen, spach er:“ Wie kommt eine Erkältung, warum läuft die Nase draußen mehr und wie kann es zu so Fehlbildungen wie bei Contagan kommen? Und wie entsteht eigentlich ein Baustil?“ Er sagte alles ohne zu atmen und sah mich erwartungsvoll an. Meine Antwort war, wie fast jeden Abend, „morgen!“. Immerhin muss ich dieses Mal nichts nachlesen. 

WarzenBrust

Beim Anziehen steht das D-Hörnchen mit nackigem Oberkörper vor mir. Er blickt an sich runter und nimmt die 99 cm kritisch in Augenschein. Nach einigen Sekunden des Innehaltens sieht er mich an und fragt mit kritischer Miene: „Warum haben Jungs Warzen Brust?“ 

Ich fand das eine ungemein kluge Frage, wenn auch irgendwie putzig formuliert. Wir hatten in letzter Zeit viel über Babys und Stillen und Milch und Brüste gesprochen. Auch das D-Hörnchen weiß jetzt bestens Bescheid. Nur dieses eine kleine Bisschen hatte er noch nicht verstanden; sehr berechtigt wie ich finde! Um eine sinnvolle Antwort geben zu können musste ich googeln, was ich dem Hörnchen das erklärte war in etwa: „Eigentlich sehen Mädchen und Jungen halt fast gleich aus; am Anfang im Bauch kann man noch keinen Unterscheid erkennen. Und da Brustwarzen keinem schaden, habe eben beide welche bekommen.“ D-Hörnchen fand das zum Glück ausreichend, denn mit Evolution möchte ich bei nem Dreijährigen dann doch noch nicht loslegen. 

Needle-Party

Heute hatte ich die tapfersten Kinder der Welt!! A-Hörnchen bekam beim Arzt seine Allergiespritze. Das ist fast Routine und fordert ihn lang nicht mehr. B-Hörnchen musste geimpft werden. Für sie gar keine Routine. Ein wenig aufgeregt war sie, definitiv. Aber tapfer hat sie es ohne eine Träne überstanden und dabei noch interessiert zugesehen. Die Heldin des Tages war das C-Hörnchen. Sie hat sich aus dem Urlaub ein unschönes Souvenier mitgebracht. Einen sehr entzündeten Stich mit einem kräftigen roten Ring. Zum Ausschluß von Boreliose sollte ihr Blut abgenommen werden. Und was war das Kind tapfer! Ohne einen Pieps ließ sie sich zwei Röhrchen Blut abzapfen, nicht ohne anschließend alles genau zu begutachten. 

Ich bin ganz stolz. Hätten sie geweint wäre es nicht anders. Was mich stolz macht ist das Interesse für das was da passiert, wie es funktioniert und wozu es dient. Nach der Behandlung gingen Salven von Fragen auf mich nieder und ich habe es genossen beim folgenden Mittagessen alle zu beantworten. Denn auch ich liebe den menschlichen Körper mit all seine Prozessen und Funktionen und Geheimnissen.  Und so klärten wir die Zusammensetzung des Blutes, seine Aufgaben, die Nachweisbarkeit von Krankheiten,  Schliff von Spritzen, Infektionen und vieles mehr. 

Familiensachen

C- Hörnchen wollte es genau wissen! „Mama, wer ist deine Mama?“, „Wer ist die Papa?“, „Wer ist Papas Papa und wer ist Papas Mama und warum wohnt deine Mama nicht bei deinem Papa und warum Wohnt Oma T. dann bei deinem Papa?“. Fragen über Fragen und das Hörnchen versuchte konzentriert die vielen Antworten auf die Reihe zu bekommen. Allein die Tatsache, dass der riesige Papa mal in die kleine Oma gepasst haben soll ist verblüffend. Und erst die, dass Tante L. und Mama beide mal in Omas Bauch waren. Unglaublich das alles!! Nach etwa 2078 Fragen kam dann das große Finale des kleinen Hörnchens:

„Mama? Aber wer war denn unsere Mama, als du auch noch ein Kind warst?“ Das Hörnchen war nachdenklich und ein Schauer lief ihr über den Rücken. Ihre Gesichtszüge boten einen erschrockenen und traurigen Anblick. Ihr Blick fragte wortlos:“ Waren wir da etwa alleine?“ Ich erklärte dem Kind, dass sie da noch nicht da war, noch nicht geboren; noch nichtmal im Bauch. Diesen Umstand konnte das Hörnchen auch nicht verstehen, jedoch konnte sie ihn akzeptieren. Denn nicht da zu sein ist alle male besser als allein zu sein.

Liebster Award 

Auf die Gefahr hin, dass es den einen oder anderen langweilt; hier meine erneute Teilnahme beim Liebster Award. Ich bedanke mich herzlich bei Seelenkind für die Nominierung. 

Es folgen die 11 Fragen, die ich zu beantworten habe. Here we go:

1. Was würdest du tun oder was wäre dein Wunsch wenn du noch einen Tag zu Leben hättest ? 

Hmmm. Entweder alles wie immer, falls es ein Irrtum ist, und alles wie immer weiter geht, oder aber wenn es ganz sicher wäre, also ganz und gar unglaublich sicher, dann gäbe es so vieles was ich noch machen müsste. Und das wiederum wäre einen eigenen Beitrag wert. 

2. Was ist deine Lieblingsfarbe ?

Lilarig oder petrolig 

3. Welche Musik hörst du wenn du Traurig bist ? 

Bowie

4. Welche Positiven Eigenschaften besitzt du ? 

Ich bin schlagfertig und recht redegewandt, kann gleichzeitig (zur Not auch zur selben Zeit!) gut zuhören. 

5. Wenn du noch mal von Vorn als Kind anfangen könntest , was würde sich in deinem Leben zum positiven verändern ? 

Nichts. Alles ist gut. 

6. Welche Negativen Eigenschaften würdest du gern verbessern ?

Entweder meine Figur oder meinen Umgang mit selbiger.  

7, Glaubst du an Außerirdisches Leben ? 

Definitiv 

8. Hast du schon mal Paranormale Ereignisse erlebt ? 

Bestimmt. Weiß es nur nicht genau. 

9. Kann eine Erkrankung zb. Borderline oder auch Depressionen eine Gabe sein anstatt ein Fluch. Zb. Sensibilität , Ehrlichkeit , Mit dem Herzen fühlen oder anderes was einige Menschen nicht fühlen, spüren können ? 

Auf jeden Fall. Zum Beispiel sind  viele ADHS Kinder ganz wunderbare Menschen. Sie sind kreativ, impulsiv und vielfältig. Leider passt ihr Temperament nicht in diese langweilige, genormte Welt. Viele Krankheien haben auch eine positive Seite, vielleicht sogar alle. 

10. Was machst du wenn du verzweifelst und nicht weiter weist ?

Mit wem reden. 

11. Dein Blog hilft dir , bei …..? 

Nichts. Manchmal dabei eine langweilige Busfahrt zu überleben. Tatsächlich ist er nr für mich, einfach so. 

Meine Elf fragen:

  1. Was ist wahrscheinlicher, schlechtes Wetter oder schlechte Kleidung?
  2. Fegen oder saugen?
  3. Gegen was würdest du demonstrieren? 
  4. Was für ein Fahrrad fährst du?
  5. Guckst du irgendwelche Serien?
  6. Magst du 3D Kino?
  7. Pferde oder Wölfe?
  8. Vegetarier oder Veganer oder Allesfresser?
  9. DIY oder Handwerker rufen?
  10. Ikea oder Palettensofa?
  11. Lego oder Playmobil! 

Ich nominiere folgende Blogger für den Liebster Award:

Die Regeln:1. Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat, und verlinke in deinem Artikel auf ihren Blog.

2. Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt

3. Nominiere 5-11 weitere Blogger für den Liebster Award.

4. Stelle eine Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.

5. Schreibe diese Regeln in deinen Liebster Award Blog-Artikel.

6. Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel.

Der Kinderarzt 

Heute waren wir routinemäßig beim Kinderarzt. Hinterher besprach ich mit dem C-Hörnchen weshalb die Menschen so zum Arzt gehen. Krankheit, Vorsorge,… C-Hörnchen analysierte die Lage genau. Dann erkundigte sie sich nach dem alten Mann in der Praxis. 

Nach einigen Fragen wusste ich, dass sie den Kinderarzt selbst meinte, und wollte nun wissen, was denn mit ihm wäre. C-Hörnchen schaute besorgt und sagte:“Ist der auch krank?“ Ich verneinte lachend und schloss das Thema im Geiste ab. C-Hörnchen grübelte kurz weiter und fragte dann:“Aber warum geht der dann zum Arzt?“

Liebe Tochter; danke für das Gespräch!!

‚Liebste Award‘ Teil II & III

liebster_awards

Da ist er wieder; der ‚Liebster Award‘, dieses Mal gleich zwei Mal, Danke!! Ein großes Danke an ‚Schimpfmalmama‚ und ‚meinewelt‚ die mich zum Award nominiert haben.

Auch dieses Mal werde ich Fragen beantworten, Menschen verlinken und 11 Fragen stellen. Nun los..!

Zunächst die 11 Fragen von meinewelt:

Was bedeutet der Name Deines Blogs? Wie bist Du darauf gekommen? Ich habe einfach in meinem Hirn nach Begriffen gesucht, die was mit ‚Eltern‘ und doch gar nichts damit zu tun haben. Da kam mir das Väterchen-Frost. Und da ich aber ja ein Mütterchen bin, hab ich es etwas abgewandelt. Das Resultat war mir sympathisch. 

Seit wann schreibst Du schon und wie oft schreibst Du? Ich schreibe noch nicht lange, ein halbes Jahr vielleicht. Zumindest was das bloggen angeht. Privat schreibe ich schon immer, seit der 5. klasse oder so. Inzwischen habe ich festgestellt, dass es offenbar Menschen gibt, die mir gern folgen. Also bitte, dachte ich mir. Wenn ich es doch eh aufschreibe, können ja auch welche mitlesen. Ich schreibe ca. 1-3 mal am Tag. 

Was bedeutet Dir Dein Blog? Anfänglich war er wie ein widerspenstiger Schreibblock, da ich technisch hochgradig unbewandert bin. Inzwischen habe ich ihn irgendwie lieb und würde ihn gern mal auf nen eigenen Server umziehen lassen, damit der Name des Erzeugers verschwindet.

Beschreib Dich selbst mit drei Worten (geklaut bei Babs!) Chaotisch sortiert streng

Welche Eigenschaften magst Du an Dir besonders gerne? Ich mag es zielstrebig zu sein. Das ist etwas was oft hilft und nützlich ist und ausserdem etwas, das viele Leute mögen. 

Welche dafür überhaupt nicht? Die selbe. Ich beiße mich in Dingen fest und schade mir selbst damit. 

Welchen großen Traum hast Du? Einen Resthof aufkaufen und ihn maleben sanieren, so dass ein herrlicher Mix aus alt und neu entsteht. Endlich dann mit den Kindern dort leben zu können, zentral und doch draussen. Platz zu haben, Ruhe und 1000 Menschen um mich. Fachwerk. Dielen. Flatscreen.

Was machst Du am liebsten in Deiner freien Zeit? Ich kann mich nicht gut mit mir selbst beschäftigen. Ich mag meine Freizeit nicht übermäßig.  

Dein Lieblingsland und warum? Alle, weil alle anders sind.

Was würdest Du an Deinem Leben verändern wenn Du könntest? Weniger Bauch und mehr Freiheit.

Welche Jahreszeit ist die beste? Immer die andere.

Und nun die 11 Fragen der Schimpfmalmama:

Warum bloggst du? Privat schreibe ich schon immer, seit der 5. klasse oder so. Inzwischen habe ich festgestellt, dass es offenbar Menschen gibt, die mir gern folgen. Also bitte, dachte ich mir. Wenn ich es doch eh aufschreibe, können ja auch welche mitlesen. 

Was macht dir am Bloggen am meisten Spaß? Ich nutze es als eine Art Darmspülung für meinen Kopf. Es tut mir gut zu schreiben. 

Über welche Themen liest du auf anderen Blogs am liebsten? Ich interessiere mich weniger für ein Thema als für einen netten Stil.

Wohin geht deine nächste Reise? Wangerooge

Was ist dein Traumreiseziel? Überall mal gewesen sein wäre toll. Irland, Schottland und Argentinien sind weit vorn.

Fisch, Fleisch oder Vegetarier? Allesfresser

Backen oder Kochen? Beides gern

Fernsehen oder Lesen? Auch beides gern.

Party oder Ruhe? Auch beides gern.

Wie sieht für dich ein perfektes Wochenende aus? Backen Kochen Party Ruhe Fernsehen und Lesen

Wie kannst du am Besten abschalten? Beim schreiben. Und Lesen. Und schlafen.

Links:

https://kaffeetaesschen.wordpress.com

https://fettnapftante.wordpress.com

https://mulkeprotokolle.wordpress.com

https://luiseshortys.wordpress.com

https://schlipsvogel.wordpress.com

Meine 11 Fragen:

1. Kalter Kaffee oder Cola?

2. Barfuß oder Lackschuh?

3. Harmonie oder Tobsuchtsanfall?

4. Leidenschaftliches Chaos oder durchdachte Ordnung?

5. Bioladen oder Discount?

6. Jeden Tag Pfannkuchen oder jeden Tag Pommes?

7. Baden oder Duschen?

8. Fahrrad oder Fußweg?

9. Katzenklo putzen oder Hund ausführen?

10. Urlaub zu Hause oder im Weitweg

11. Beantwortest du solche Fragen eigentlich gern?