Ich wollt´noch danke sagen

Manchmal sind es die kleinen Dinge im Leben, die einem eine ganz große Freude bereiten. Und heute waren es vier Hörnchen aus Lego, die mir ein lieber Freund brachte. Unter Einsatz seines Leben er-fummelte er mir vier Hörnchen, denn die Tierchen werden in kleinen, blickdichten Tütchen verkauft. Ich bin vollkommen entzückt und freue mich riesig über den Familienzuwachs.

Lieber Freund, vielen Dank für diese kleinen großen Highlights! Den Vieren wird es gut gehen, genauso gut wie den vier anderen Hörnchen! Vielleicht sogar besser, denn sie müssen nie Zimmer aufräumen!

Sind sie nicht zauberhaft?

Tage wie diese

Tage wie diese sind es, die ich so liebe. 

Um 14:00 kommt A von der Schule; schiebt den Kopf kurz ins Haus und geht zu H. 10 Minuten später folgt B. Nimmt das Telefon, geht in ihr Zimmer und verabschiedet sind drei Minuten später zu P – Um zehn Minuten später zusammen mit P vor unserer Haustür zu stehen. B und P gehen ins Kinderzimmer und ich verabschiede mich um 15:00 um C und D von der Kita zu holen. In der Kita treffen wir J, die mit zu C will. Wir Mutter stimmen zu und so verlasse ich mit C, D und J die Kita. Zu Hause angekommen gehen C und J schnell spielen und das Telefon klingelt. Die Mutter von P möchte, dass P wieder nach Hause kommt. B möchte sie begleiten und so verlassen um 16:00 B und P das Haus. 

Schon 15 Minuten später kommt B traurig wieder; P darf nicht mehr. Um 16:30 klingelt es an der Tür. R für D. Leider stellt R schnell fest, dass J auch da ist und so entscheiden sich R, C und J zu dritt zu spielen und D ist sehr traurig. B, die ja auch traurig ist, erkennt dies blitzschnell und fragt dann D, ob er mit er spielen will. Will er. 

Um 17:00 laden J, R und C zur Zirkusvorstellung. Sie tragen unglaubliches und fulminantes vor. Fulminanter noch wurde es es, als D und B ebenfalls in die Vorstellung integriert wurden – und keiner mehr traurig war. 

Um 18:00 aß ich mit sechs Kindern, denn alle blieben. Andere nennen das Kindergeburtstag; für mich ist es der schönste Abend der Welt!

Um 19:00 wird rückwärts abgewickelt. R und J raus, A rein. Kein H, kein P. Und bloß nicht durcheinander kommen. 

SozialStress

Bei WhatsApp zwei Unterhaltungen. Eine über die Arbeit, im weitesten Sinne, und eine über Kleidergrößen, das große Jammern und das Leben. Einen SMS Chat über Kinder und deren schlechte Angewohnheiten und bei Facebook zweierlei Kommentarverläufe über Holzschuppen und wiederum den Job. Dazu serviere ich mir Glotze de Lux. 

Konzentration!! 

Jetzt bloß nichts durcheinander bringen. Denn im durcheinander bringen bin ich unfassbar gut. Die Nachricht über den Kaffee auf dem Spielplatz landet beim kinderlosen Kumpel, der seltsamer Weise keinen mitbringt.  Die Info für den Menne, dass er noch Äpfel kaufen soll, landet im Gruppenchat xy und überhaupt sind diese sozialen Medien nicht meins. Wobei, sozial bin ich ja. Oftmals viel mehr als es eigentlich beabsichtigt war. Also, ihr lieben Freunde in meinen Telefonbüchern und Freundeslisten; freut euch auf Dummheiten und Fehlgeleitetes. Denn so unsagbar konzentriert wie manchmal bin ich nicht immer. Meistens jedenfalls weniger als selten. 

Ein Wochenende auf dem Land

Freunde luden zum gemeinschaftlichen Saftpressen. Es war ein Fest! Zwei Tage mit vielen Kindern auf dem Land. Äpfel, Birnen und Quitten schreddern und pressen, Lagerfeuer, Stockbrot, Höhlen im Wald und Trecker fahren. Besser geht es kaum!!


Wir bedanken uns für die wunderschönen Tage!!

Farmfest

Frei nach dem Motto „Spiel nicht mit den Schmuddelkindern“ haben wir gestern unser Farmfest gefeiert. Ein Sommerfest, zu dem wir die ganze Familie und einen Schwung Freunde laden. Schauplatz war die nahe Kinder-und Jugendfarm. Es war ganz wundervoll! Auf dem großen, urigen Gelände sind die gut 20 Kinder  nicht weiter aufgefallen. Überall saßen sie in Bäumen, rutschen den großen Hügel hinunter oder sprachen mit Ziegen und Eseln. Das Resümee nach vielen Stunden waren sehr sehr glückliche und dreckige Kinder sowie entspannte Eltern, Großeltern und Urgroßeltern. 

Und da fällte es einem wieder auf, was es doch für ein Segen ist eine große und intakte Familie zu haben. Vier Generationen saßen zusammen. Die Kleinste fast ein Jahr, der älteste fast 90. Und wärend die Kleinste sich über Steine und Grashalme amüsiert, amüsieren sich die Alten über die Kleine. „Alles kommt immer wieder“, das habe ich oft gehört. „So habt ihr auch im Dreck gespielt“, lachten unsere Eltern als schwarzgesichtige Kinder schnell einen Kekes holten um dann wieder zu verschwinden. Und plötzlich ist alles so einfach. 

Ich danke meinen Freunden und meiner Familie für die gute Gesellschaft; und dafür dass es sie gibt! 

Kurzurlaub 

Wir waren einen Tag im Urlaub. Ganz nah dran, bei einem lieben Freund von früher, auf dem Land. Auf dem Programm stand Grillen und Klönen mit ein paar Leuten aus unserer Schulzeit. Das Häusle ist für unsere Verhältnisse sehr ländlich gelegen. Die Kinder haben Garten, Kletterbaum und angrenzendes Feld sehr genossen, fast so sehr wie unsere kinderlosen Freunde, die sich haben beklettern lassen. Für und war es wie Urlaub!! 

Viel zu lange wusste ich nicht, ob man unser Leben mit Kindern noch mit den Leben unserer alten Freunde verbinden kann. Heute bestätigt sich, was ich zunehmend vermutet habe: Es passt. Irgendwie war ich stets davon ausgegangen, dass wir nerven und sich kein kinderloser Mensch dieser Welt freiwillig mit uns abgeben würde. Wie eine Art selbstgewählte Isolation habe ich es hingenommen wie es war. Wie dumm. Danke für den tollen Tag, wir hatten einen super Urlaub. 

   
 

„Nichts!“

A- und B-Hörnchen gehen in die selbe Schule. Nach Schulschluss fragte A-Hörnchen mich beim Abholen, ob er noch mit seinem Kumpel los könne. Ich bejahte und ging mit B-Hörnchen nach Hause. 

Etwa eine Stunde später kam dann das A-Hörnchen nach Hause. Auf die Frage, was er noch gemacht hätte, (freundlich interessiert, nicht kontrollierend und misstrauisch) sagte er kurzum:“Nichts!“

Nichts! Daran erinnere ich mich. Nicht Klingelstreich, nicht Süßigkeiten kaufen, nicht heimlich RedBull trinken. Später dann nicht rauchen. Oh ja! Ich habe das auch alles nicht gemacht. Und ich wünsche meinem Sohn viel viel Spaß beim nichts tun! Es gibt doch nichts besseres!!

Freunde von früher 

Gestern Abend waren zwei sehr, sehr alte Freunde hier, die keineswegs alt sind, aber schon ewig und drei Tage unsere Freunde. Wir saßen im Garten zusammen und haben was gespielt. Dazu gab es ein Bier und Zigaretten. Quasi im siebten Freiheitshimmel vergas ich alles; de Zeit, die Müdigkeit und vielleicht sogar das Bauch-Einziehen.   

Viel zu spät war ich im Bett und schlimmer noch: Das blöde Bier, das nicht betrunken gemacht hat, reichte aber aus, um mich schlecht schlafen zu lassen und meinen Kopf zu auan. Und als ob das nicht ausreicht, hat das blöde D-Hörnchen pünktlich zum Einschlafen angefangen Theater zu machen. Bis halb vier. 

Heute bin ich tot.  Aber gestern; da war ich unvernünftig. Wie cool!!

5:1

Heute ist mein Mann ausgegangen. Mit Freunden, Essen und danach Bier. Es wird sicherlich toll und spaßig. Und es ist gut für ihn und … irgendwie mag ich es lieber wenn ich ausgehe. Aber na ja.

Mein A-Hörnchen hat heute Übernachtungsbesuch und somit stand es heut Abend ganz klar: fünf gegen eins. Der schöne Plan war es, das Baby ins Bett zu bringen und danach mit den anderen vieren Chips zu essen, Robby Bubbel Brause zu trinken und ‚Das kleine Gespenst‘ zu gucken. Soweit der Plan. 

Als ich gegen sieben mit D-Hörnchen nach oben ins Bad kam, fand ich viel Creme, etwas Schampoo und Seife. Überall. Das Massaker trug deutlich die Handschrift von C-Hörnchen, und mir wurde klar: Das heißt nicht DVD sondern Zoff. Manchmal hasse ich es eine konsequente Mama zu sein. 

Ich zitierte sie also hoch und teilte mit, dass die soeben DVD gegen Putzen getauscht hätte. Das arme D-Hörnchen wurde beim zu Bett gehen von einem gnadenlosem Wutanfall seiner Schwester begleitet. Es war Laut und nervig. Und sinnlos. Ich gebe nie nach. Eigentlich sollte sie das nach 3,5 Jahren wissen. 

Um halb acht begann dann das zu Bett bringen des Tobe-Hörnchens. Laut, lauter. Am Ende mit viel Kuscheln und Vertragen. Acht Uhr. Geschafft.

Nun aber endlich den Kinoabend. Dieser Teil des Abends war sehr schön und die drei Großen haben den Abend wirklich versüßt. Nun, um 22.00 Uhr wird es langsam ruhig, auch im Schulkind-Zimmer. Sieg! Oder nennen wir es :Etappensieg. Morgen früh freue ich mich weiter.