Weihnachten; fast geschafft

Weihnachten ist für mich ein heißes Pflaster. Um es kurz zu machen: Es stresst mich ungemein. Vordergründig waren es in den letzten Jahren die vielen Weihnachtsfeiern, der vorweihnachtliche Trubel und all das TamTam im Vorfeld. All das fiel in diesem Jahr weg; voll gut. Dennoch merke ich erst heute, wo die Last abfällt, wie enorm angespannt ich doch wieder war.

Weihnachten ist nicht unbedingt das Fest meines Herzens. Bei uns zu Hause war es oft mit Streit und Reibereien verbunden, auch mit Familienfeierlichkeiten, die keiner wollte und alle mussten. Es war oft sehr anstrengend, selten besinnlich und noch seltener entspannt. Als ich alt genug war um autonom Weihnachten zu feiern, brauchte es einige Jahre um ein Gespür dafür zu bekommen, was wir uns an Weihnachten wünschen und viel wichtiger: Was nicht! Was blieb war ein flaues Gefühl und die tief sitzenden Bedenken, etwas falsch zu machen.

Ja, ich bin ein gnadenloser Perfektionist und da die anderen (also alle anderen) ja für mich nicht perfekt sein müssen, lasse ich diesen Teil schön an mir selbst aus. Zu Weihnachten heißt das: Alles unter 100% ist Müll.

Der Stress beginnt bei den Geschenken der Kinder. Sie schreiben Wunschzettel, ich kaufe ein – easy. Haha, denkt man so. Denn wie es sich für einen guten Perfektionisten gehört, versuche ich zunächst, die Wünsche zu priorisieren. Anschließend beginnt der Versuch, sie so zu verteilen, dass jeder zur selben Zeit ein gleich-wichtiges und natürlich in der Größe abgestimmtes Paket bekommt. Haha, lachen da Playmobil und Lego die Externe Festplatte des A-Hörnchens aus und etwas in mir weint. Das Unterfangen ist hoffnungslos und wird es in jedem Jahr mehr. Hinzu kommt, dass selbst die Hörnchen nicht in derLage sind die 289.000 Wünsche auf den endlosen Listen zu priorisieren. Einfach alles ist wichtig. War euch außerdem aufgefallen, wie klein Gutscheinkarten und Bargeld sind?

Auch die Notwendigkeit von umfassender Deko ist nicht zu verachten. Mir persönlich ist es nicht so wichtig, dass es Weihnachtlich dekoriert ist. Sauber und aufgeräumt soll es sein, aber der Deko-Kram; na ja. Wäre da nicht die Stimme in meinem Kopf. Die nämlich ist überzeugt davon, dass minderwertig geschmückte Zu Hause zu einem schweren Weihnachtstrauma bei Kindern führen. Dies wiederum macht es, ins besondere meinen Kindern, für alle Zeiten unmöglich Weihnachten zu mögen oder es irgendwie gut zu begehen. Also her mit dem Tannengrün, den Kugeln und all dem TamTam. Was muss das muss, hab ja schließlich Kinder im Haus. Und die strahlen dann, freuen sich und befeuern ungeniert und ohne es zu wissen, das miese Äffchen in meinem Kopf. Vielleicht sollte ich im kommenden Jahr noch eine Schippe drauf legen… oder zwei.

Hatte ich schon vom Essen berichtet? Nun, ich persönlich stehe nicht so auf essen. Von mir aus könnte es drei mal Müsli geben, das gute ohne Rosinen. Aber .. ihr ahnt es. das traumatisiert bestimmt meine Kinder. Denn an Weihnachten, das weiß ja jeder, muss man feudal und groß speisen. Also koche ich. Na ja, erstmal versuche ich eine Speisenfolge zu erstellen, die irgendwie fünf von sechs glücklich macht (ich bin da zu vernachlässigen; bin ja glücklich wen alle essen). Das dauert einige Tage und ist nicht ohne, denn alles was zwei mögen, mögen zwei andere automatisch nicht und so ist der Prozess wieder mit traumatischen Streits verbunden, die ich irgendwie jonglieren muss. Ein Jammer

Steht die komplexe Speisenfolge dann, muss ich ja nur noch perfekt kochen. Das kann ich inzwischen ganz gut und es kommt nur noch selten vor, dass ich heulend das verzapfte essen wegwerfen will, weil es … alle traumatisiert. Und wenn wir schon dabei sind, denkt an die Tischdeko!

Weihnachten. Ein entspanntes, besinnliches Fest mit all meinen Liebsten. Sagen wir mal so, ich bin jetzt 13 Jahre lang immer besser geworden. Ab jetzt mach ich das mal anders und übe, es entspannt anzugehen. Vielleicht ist es ja in weiteren 13 Jahren möglich einen Weg zu finden, der nicht nur alle anderen glücklich macht, sondern auch mir nicht den letzten Nerv raubt.

Jetzt ist es erstmal geschafft. Ein paar Tage Ruhe sind mir vergönnt, bevor ich mich auf Silvester freuen darf und dann ja schon fast auf die Geburtstage der Hörnchen. Auch vier so ein Highlights in jedem Jahr.

Priviligiertes Fest

Eben habe ich einen lange Beitrag verfasst, über Armut, Hunger, Flucht und Gewalt. Habe ihn vorsorglich gelöscht, wer will schon am Weihnachtstag so ein Zeug lesen.. Aber mal im ernst, wusstet ihr, dass rund 800 Millionen Menschen auf der Welt hungern?

Ich persönlich werde mir unser vornehmes Bio-Weihnachtshuhn nachher ordentlich schmecken lassen, auch die Beilagen und den Nachtisch. Es ist schön, privilegiert zu sein.

Wusstet ihr, dass in Deutschland gut 20% der Kinder von Kinderarmut betroffen sind? Meine vier Hörnchen werden heute reichlich beschenkt. Von uns natürlich und von ihren Großeltern. In ihren Zimmern stapeln sich die nutzlosen Güter und sie sind so froh. Das macht auch mich froh, denn glückliche Kinder haben glückliche Eltern.

Auf der Welt sind 80 Millionen Menschen auf der Flucht von Kriegen, Hunger und Ausgrenzung. Ich liebe unser zu Hause, kürzlich haben wir renoviert. Es ist mukkelig und warm. Es ist ein schönes und geborgenes Gefühl, einen Ort zu haben, an den man gehört und an dem man willkommen und erwünscht ist.

Die Sterberate ist dieses Jahr deutlich erhöht, und auch wenn das keiner hören will, liegt dies an Covid 19. Bis heute sind 29.000 Menschen an der Infektion verstorben. Sie feiern dieses Jahr kein Weihnachten, auch die Angehörigen und Freunde werden es schwer haben, in diesem Jahr Besinnlichkeit und Freude aufkommen zu lassen. Auch wir feiern dieses Jahr ohne Familie; zu groß ist mir das Risiko, einen geliebten Menschen anzustecken.

Ich möchte hier niemandem das Fest verderben, erst recht nicht mir selbst. Dennoch halte ich es für wichtig, sich seiner eigenen Privilegien in jedem Moment bewusst zu sein. Seid dankbar, für all das, was ihr habt. So vieles ist und gar nicht klar, so vieles sehen wir nicht.

Ich wünschen allen ein frohes Fest, ein bisschen Ruhe und viel Liebe. Seit gut zu einander, und vor allem rücksichtsvoll. Akzeptiert das Nein eines anderen und seit vorsichtig. Und wenn alles gut geht, könne wir und im kommenden Jahr wieder herzlich anhusten und und in den arme nehmen.

Frohes Fest und so

Ich kann mich noch in Schemen daran erinnern, wie furchtbar aufgeregt ich damals an Heilig Abend war. Alles lief nach einem immer gleichen Plan. Vormittags spielen, Mama und Papa waren mit Dingen beschäftigt. Am frühen Nachmittag saßen wir in der Küche, aßen und sahen ausnahmsweise in der fern. Meine Eltern hatten einen alten schwarz-weiß Fernseher, bei dem man die Sender mit so einem Rädchen einstellen musste, den packten sie zu diesem Anlass aus. So sahen wir irgendetwas in der Flimmerkiste, Bauchweh vor Aufregung und all das. Anschließend gingen wir spazieren, im halbdunkeln. Und man glaubt es nicht, genau in dem Moment kam immer der Weihnachtsmann. Jedes Mal. Den geschmückten Tannenbaum sahen wir Kinder erst zur Bescherung, denn das Wohnzimmer war am 24.12. geschlossen. Im Grunde was es immer gleich, mal mit Oma und Opa, mal mit Onkel und Tante. Es war einfach und beschaulich und dadurch gut!

Auch meine Hörnchen sind zum platzen gespannt. Den Vornittag haben sie tapfer gespielt und ein wenig geholfen. Die gröbsten Vorbereitungen sind abgeschlossen, in 1 Stunde kommen Oma und Opa. Jetzt grad sehen sie fern, ausnahmsweise. Unser Baum hingegen steht schon seit 1,5 Wochen und spielt Uno. Und später wird alles seinen Lauf nehmen, beschaulich und einfach und eben genau dadurch gut!

Frohes Fest euch da draußen.

Morgen kommt der Weihnachtsmann

Morgen ist es endlich so weit, es ist Weihnachten. Wie in jedem Jahr rate ich den Hörnchen, die Zimmer noch mal gründlich aufzuräumen, damit morgen auch kräftig losgespielt werden kann. Jeder versteht was ich sagen und die vier ziehen los.

D-Hörnchen räumt fleißig die Autos in die Autokiste, die Flugzeuge in die Flugzeuge- Kiste und das Lego und die Legokiste. Er stellt schnell 3-4 Bücher ins Bücherregal und bringt dann noch seinen Schreibtisch in Ordnung, falls er etwas zu malen bekommt. Nach etwa einer halben Stunde ist er fertig, sein Zimmer sieht super aus. Der Menne kann staubsaugen, alles ist toll!C – Hörnchen räumt die Puppen zu den Puppen-Sachen, sortiert Bücher ins Bücherregal, vergisst einiges an Playmobil und ist dann aber nach kürzester Zeit auch soweit, dass Staub gesaugt werden kann. Der Schreibtisch sieht so aus, dass drauf geschrieben werden kann, das Bastelregal ist eingeräumt und alles ist bereit. Sie ist begeistert, ich bin begeistert und somit ist alles bestens! B-Hörnchen motzt zwar jedes Mal vor dem aufräumen kräftig, ist dann aber schnell soweit, dass die abschließenden Arbeiten beginnen können. Alles in einem kein Problem.

Am schnellsten geht das aufräumen bei A-Hörnchen. Nach nur 10 Minuten kam er freudestrahlend aus seinem Zimmer und verkündete, dass er fertig sei. Als ich in sein Zimmer kam stellte ich fest, dass unsere Ansichten von „aufgeräumt“ wieder einmal stark voneinander abweichen. Er hatte nicht aufgeräumt, er hatte alles irgendwie zusammen gestellt. Etwa 1 m² des Flures vor dem Zommer war zusätzlich mit Dingen voll gestellt, weil sie einfach nicht mehr ins Zimmer passen. Jedes einzelne Regalfach sowie der Schreibtisch waren mit Bergen und Türmen von „alles mögliche“ voll. So nicht! Ich wies ihn zurecht, dass zumindest der Flur wieder frei sein müsste. A-Hörnchen argumentierte jedoch, dass dies nicht ginge weil seine Regale ja so voll wären. So begann ich ein Regal Fach, dass für mich nicht allzu voll gestopft aus sah, zu leeren. Ich fand zwei verknickte Schnellhefter, 7 Löffel Konfetti, zwei Flummis, drei Würfel, 87 Büroklammern, 35 Zahnstocher, 17 Q-Tipps (acht davon mit Tusche gefärbt), zwei Medizini-Zeitschriften, ein Buch und diverses undefinierbares Zeug. Jedes einzelne Teil war 1. überflüssig und 2. obdachlos. Im zweiten Regalfach fanden wir einen leeren, zerschnittenen Karton, etliche knitterige Notenblätter, ein weiteres Buch, drei weitere zerpflückt der Schnellhefter (auf einem stand das Wort „Noten“), einige Stifte, 9 Radiergummis, Legosteine, Elektrobauteile und einen halb auf- gelutschten Lolli.

Das A- Hörnchen hat über 20 kleine Regalfächer, IKEA sei Dank. In jedem einzelnen fand ich erstaunliche Schätze, erschreckende Kreationen und einige Dinge, die schon lange gesucht hatte. Nur eines fand ich abermals nicht: die Erkenntnis, wieso um alles in der Welt das immer wieder so sein muss. Um das Zimmer von „vollkommen aufgeräumt“ zu „vollkommen desaströs“ zu verwandeln, braucht er genau zwei Wochen. Immer und immer wieder, jedes Mal! Wieder einmal habe ich heute verfügt, dass wir keine alten Zahnstocher sammeln, das Kronkorken, Gips-Stückchen, Steine, kleine Stöcker, leere Überraschungseier, Anspitzderdreck, leere Tintenpatronen und all die anderen Dinger zwar irgendwie faszinierend sind, aber nicht einfach so in Haufen gesammelt werden können. Das erklären habe ich aufgegeben. Ich verfüge jetzt, bestimme einfach über seinen Kopf hinweg und ignoriere, dass er wegen jedem einzelnen Teil leidet wie ein Tier.

Ganz in Wirklichkeit leider auch ich. Wenn ich das Zimmer sehe, wenn ich es aufräumen muss und wenn ich sehe, wie sehr er leidet. Den Schlüssel zum Glück habe ich noch lange nicht gefunden – werde ich vielleicht auch niemals finden. Aufräumen ist scheiße, war es früher, war es ganz früher, war es damals, war es neulich und ist es heute.

Frohes Fest. 🎄

Alle Jahre wieder

Es weihnachtet ganz passabel, die Vorzeichen sind klar. Die Adventskalender haben nur noch 10 Tütchen, an diversen Stellen im Haus sind Geschenke versteckt und inzwischen sprechen wir täglichen über den Tannenbaum (der dieses Wochenende einzieht). Ein weiteres untrügerisches Zeicher dafür, dass es bald so weit ist, ist dass die Kinder kaputt gehen. Denn während allerorts von aufgeregten, überdrehten Zwergen die Rede ist, habe ich es primär mit rotzigen, hustenden, fiebrigen Menschlein zu tun. „Alle Jahre wieder“, hallt es in meinem Ohr, und „Last Christmas“.

Es begann in der letzten November-Woche. Ich freute mich auf den ersten freien Tag seit Menschengedenken und das C-Hörnchen wurde krank. Nach einer Woche war sie saniert und ich atmete auf; kurz und etwas hilflos, denn meine Lunge war dicht. Es hatte mich selbst erwischt. Eine weitere Woche zog sich dahin, ich kampierte im Bett und war nutzlos. Weihnachtsfeiern kamen und gingen, ich blieb. Am Freitag ging es besser und nahtlos reihte sich eine Mandelentzündung im Halse des A-Hörnchens an. Eine weitere Woche verbrachte ich im Krankenlager, pflegen, trösten und m mich selbst bemitleiden. Am kommenden Montag kann er nun endlich wieder zur Schule; und wonder what: Das B-Hörnchen begann gestern den internen Ofen hochzuheizen. Einer raus, einer rein; nächster sein.

Nun ja, Wetten werden angenommen. Werde ich es schaffen bis Heilig Abend vollständig kuriert zu sein? Wer hängt fiebernd unter’m Baum und wer mit Kotzschüssel? Und wen erwischt es im Urlaub zur Jahreswende? Fragen über Fragen, und eine die bleibt: Wieso ist Weihnachten eigentlich nicht im August?

Wusstet ihr…?

…dass der erste Adventskranz 1839 von Hinrich Wichern, dem späteren Mitbegründer der Inneren Mission, gefertigt wurde?

Wichern, der Theologe und Pädagoge war, betreute damals im Rauhen Haus Strassenkinder und Waisen aus den Armenvierteln Hamburgs. Wie alle Kinder, fragten die Kinder des Hauses in den Tagen vor Weihnachten immer und immer wieder, wie lange es noch bis sei. Wichern nahm, um die Zeit zu verdeutlichen, ein Wagenrad, legte es auf die Seite und stellte Kerzen drauf; für jeden Tag bis Weihnachten eine. Die Adventssonntage kennzeichnete er mit je einer größeren Kerze.

Seit etwa 1860 wird der Adventskranz aus Tannengrün und mit vier Kerzen gefertigt. In einigen Kirchen sowie im Rauhen Haus, das nach wie vor als Diakonische Einrichtung in Hamburg besteht, wird jedoch bis heute der traditionelle Wichern-Kranz aufgehängt. In einer Katholischen Kiche wurde zuerst 1925 in Köln ein Adventskranz aufgehängt. Erst 1930 folgte ein weiterer in München. Während des Nationalsozialismus wurde der Adventskranz durch den sogenannten „Lichterkranz“ ersetzt, der mit Sonnenrädern geschmückt die vier Jahreszeiten symbolisieren sollte. Erst nach 1945 konnte der Adventskranz, wie wir ihn kennen, sich in ganz Deutschland etablieren.

Was ich ganz doll lieb habe

Eben spricht das D-Hörnchen mit noch recht viel Müsli im Mund: „Mama, weißt du wen ich ganz doll lieb habe? Oma! Und Opa!“ Ich bestätige und füge hinzu, dass Oma und Opa wirklich ganz doll lieb seien. Da blickt mich das Hörnchen an und sagt mit verträumtem Blick: 

„Und Ostereier!!!“ 

Ich finde auch man muss Prioritäten setzten im Leben. Manchmal sind es definitiv die Ostereier, die einem den Tag retten. Ostereier sind schon toll. Sie sind treu und zuverlässig, machen glücklich und kommen einem nie blöd. Ostereier machen das was man von Ihnen erwartet und sehen in aller Regel ansprechend aus. Ostereier sind klasse! 

In diesem Sinne, frohe Ostern und dicke Eier!!!

Die Christmette

In meiner Jugend war ich der Kirche gegenüber eher kritisch. Aufgrund des einen oder anderen Umstandes fühlte ich mich jedoch zu einer bestimmten Geneinde hingezogen, und so beschlossen der Menne, eine gemeinsame Freundin und ich, zu Weihnachten 2001, in die Christmette (Mitternachtsmesse) zu gehen. 

Da so eine Mitternachtsmesse ja eher spät am Tag ist, vertrieben wir uns die Stunden nach der Bescherung mit reichlich Glühwein und tüddelten dann fast pünktlich um viertel vor 12 los. Als wir uns der Kirche näherten, läuteten die Glocken und wir waren erleichtert es noch geschafft zu haben. Wir öffnen die schwere Tür und der Küster empfing uns mit einem kritischen:“Ihr seit zu spät!“

Wir huschten in die letzte Bank und kicherten noch über den über-kritischen Pinsel, als zeitgleich der Pastor den Segen sprach und die Gemeinde sich erhob. 

Wir waren zu spät! Eine Mitternachsmesse endet um 0 Uhr; beginnen tut sie um 11. Der Abend jedenfalls war trotzdem ein voller Erfolg. Wir haben unseren Segen erhalten und die nächste Kneipe kam bestimmt. Gut zu lachen hatten wir allemal. 

Euch allen ein frohes, besinnliches und andächtiges Weihnachtsfest. Mit oder ohne Mitternachtsmesse.