Suchen und Finden

Heute Morgen gab es Streit. Das A-Hörnchen konnte seine Brille nicht finden und ich war stark genervt von seiner Schludrigkeit. Wir stritten ausgiebig ohne jeden Erfolg oder Sinn, die Brille blieb verschwunden, ich wütend und er auch. „Wie kann man so dämlich sein?! Wie kann einem das denn bitte passieren…“ mottete ich vor mich hin und so ging er zur Schule und ich machte mich auf den Weg zum Auto.

Da es bei uns wenig Parkplatz gibt, ist es manchmal nicht leicht. Heute suchte ich 10 Minuten lang nach dem Auto und lokalisierte es erst mit Hilfe des Mennes am Telefon. Endlich am Auto angekommen stellte ich fest, dass der Autoschlüssel nicht da war. Ich kochte innerlich und konnte es doch nicht ändern. Der Schlüssel war offenbar im Haus, ich draußen und uns trennte das Schloss. Ich rief meine Schwiegermutter an, sie hat den Ersatzschlüssel. 15 Minuten später öffnete sie mir mein Haus.

Der Schlüssel war nicht da. Nicht an seinem Platz, nicht in meinen Taschen, Jacken und auch sonst an keinem Ort. Zu meiner Wut mischte sich eine gewisse Verzweiflung. „Wie kann man so dämlich sein?! Wie kann einem das denn bitte passieren…“ dümpelte es in meinem Kopf herum. Entnervt stapften wir noch einmal gemeinsam die Straße auf und ab und da lag er, mitten auf einer Straße; mein Schlüssel.

Wenn das A-Hörnchen kommt muss ich mich dringend entschuldigen. Zwar weiß ich immer noch nicht, wie einem SOWAS passieren kann, jedoch passiert es halt. Manchmal, jedem.

Fundstück 

Mal wieder ein Elternabend. Heute gab’s aber mal was lustiges. 

Nach dem Auflösen des Stuhlkreises lag unter einem Stuhl ein Handy. Eine besorgte Mutter hielt das Gerät in die Luft und rief:“Hier hat jemand sein Handy verloren!“

Alle 60 anwesenden Eltern begannen hektisch auf Hosen- und Jackentaschen zu klopfen und wühlten in Handtaschen. Keiner hatte einen Verlust zu melden. 

Dann dämmerte es der ehrlichen Finderin. Das Telefon war ihr eigenes und der Lacher auf ihrer Seite.