Einfacher Tomatensalat

Gestern gab’s  Tomatensalat. Einfach, schnell und lecker. Das Rezept beherrsche ich im Schlaf und mache es immer exakt gleich:

  1. Tomaten waschen
  2. Tomaten halbieren
  3. Aus beiden Hälften den halben Strunk entfernen
  4. Jede Tomatenhälfte zu drei Tomatenscheiben schneiden
  5. Je drei übereinandergelegte Tomatenscheibenhaufen zu fünf Tomatenstiften schneiden
  6. Die Tomatenstifte versuchen mit dem schon wieder stumpfen Messer in Würfel zu schneiden, dabei volle Elle in den Finger säbeln
  7. Schreien, am Boden liegen, fluchen, bluten, schimpfen, verbinden
  8. Tomatensalat mit Tomaten, Mozzarella, Öl, Salz,  Pfeffer und Basilikum fertig machen.

 

Gemüse ist gemein.

Wunschbeitrag V

In meinem vorerst letzten Wunschbeitrag soll es um meine Küche gehen. Genauer gesagt hat sich Joey gewünscht, dass ich etwas über das was und wie auf unserem Esstisch berichte. 

Ich habe habe schon als Kind gern bei meiner Mama in der Küche gesessen und ihr beim Kochen zugesehen. Allerlei habe ich wohl auf diesem einfachen Wege gelernt. Da ich an sich gern koche, habe ich mich mit der Zeit an immer komplexere Dinge herangewagt. In aller Regel gibt es bei uns aber einfache Küche. Ich habe über Mittag meistens etwas  Zeit das Abendessen vorzubereiten, warm essen tun wir abends. Im Gros gibt es bei uns ein mal die Woche Suppe, ein mal was mit Nudeln und ein mal was Süßes wie zB. Pfannekuchen. Ansonsten gibt es verschiedene Pfannengerichte, mal mache ich Pizza oder Aufläufe. Fleisch gibt es etwa 2-3 mal die Woche.  Jeder darf mitbestimmen und Wünsche äußern. Bei jeder Mahlzeit ist Gemüse dabei, bei den süßen Sachen dann zB. Apfelkompott.  Ich kaufe inzwischen fast ausschließlich Bio; bei Obst, Gemüse und Fleisch mache ich keine Ausnahmen. Auf Fertigprodukte wie MaggiFix oder so verzichte ich komplett. Wenn ich es hinbekomme mache ich auch Bouillon und Brühe selber. 

Meine Kinder sind alle gute Esser. Jeder mäkelt mal herum oder mag etwas wirklich nicht. Dann bekommt er ein Brot. Ich koche keine Extrawurst, es wird klassisch gegessen was auf den Tisch kommt. Einzig das vegetarische Essen des A-Hörnchen wird natürlich berücksichtigt, so mache ich zB. einen Suppenansatz mit Speck und einen ohne. Das wäre ja sonst gemein. 

Ich denke wir haben so einen Stamm von 30 -35 Gerichten, die wir öfters essen, wirklich neue Dinge probiere ich selten aus,  wenn dann am Wochenende. Die Gerichte, die ich regelmäßig koche, gehen mit schnell von der Hand, da kann ich dann gut nebenbei putzen oder meinen Blog füttern; aktuell kocht eine Käse-Lauch-Suppe auf dem Herd. Ich weiß nicht ob ich gut oder aufwendig koche. Warscheinlich ist es guter Durchschnitt. Viel wichtiger ist, dass der Menne und die Hörnchen und die diversen Besucher gern hier essen. Denn oftmals koche ich nicht nur für uns.  Freunde, Omas und Opas sowie diverse Besucherkinder laden sich gern zum Essen ein und zumindest ich genieße den Trubel. 

Arme-Leute-Essen

Zum Frühstück mache ich den Kindern gerne einen Porridge. Diese Mahlzeit aus Haferflocken, Milch und etwas Obst mögen erstaunlicherweise alle Kinder und auch ich könnt mich reinlegen. Heute Morgen stellte ich zu meinem Entsetzen fest, dass die Haferflocken fast alle waren. In meiner tiefen Verzweiflung griff ich in den Müsli Schrank und ergänzte die fehlende Hälfte durch eine Traube- Nuss- Müsli.

Und den Kindern gegenüber etwas in der Hand zu haben, taufte ich mein neu kreiertes Gericht Muppe und beschloss, den Kindern zu erklären, dass die am Leute früher so arm waren, dass wenn ihre Haferflocken alle waren, sie Müsli essen mussten. 

Low Carb

Im Urlaub haben sich meine Damen je ein Glas „Möweneier“ ausgesucht. Aus Marzipan, mit Schokolade. Heute am Esstisch, als C-Hörnchen in eins rein biß, kam es dann zu folgendem Gespräch:

Mama:“Was ist da eigentlich drin?“

C-Hörnchen:“Vogelei!“

Mama:“Ja, aber welcher Geschmack?“

C-Hörnchen (leicht entnervt):“Vogelei-Geschmack!!“

Mama:“Ja, aber das ist ja kein echtes Ei, das ist ja ein Bonbon, das aussieht wie ein Ei.“

Schweigen bei den Damen. Verwirrt drehen sie das Bonbonglas in alle Richtungen, bis C-Hörnchen eine Möwe auf dem Etikett findet. „Das sind echte Eier von dem Vogel hier! Und da kommt auch die Schokolade raus!“

So muss es sein! Schokolade ist in Wirklichkeit ein Produkt, das sich in den unbefruchteten Eiern von Möwen bildet. Es ist somit, wie auch Hühnereier, eiweißreich und nicht voller Kohlenhydrate. C-Hörnchen goes Low Carb. 

Mama ist peinlich! 

Schon seit wir Kindergeburtstage ausrichten, stelle ich zum Abendessen auch eine Gemüseplatte auf den Tisch. Diese ist bisher immer alle geworden; nie hat sich jemand beschwert. 

Vom ersten Tag an kicherte ich innerlich darüber, dass die Süßigkeiten-Junkies einfach so, mit großem Appetit die gesunde Kost verdrücken, und freute mich. 

Heute dann hat sich A-Hörnchen dann doch beschwert. „Mama! Gemüse auf dem Kindergeburtstag ist voll peinlich!“ Und Ich denke: Wir werden ja sehen, wer es am Ende isst!!