Noch 30

Wieder einmal fühle ich mich schwer übernächtigt. Ich kann gar nicht genug schlafen, es passiert viel zu viel drumherum und dann immer noch dieses Gearbeite. Wenn ich in Rente bin..! Dann schlafe ich immer. Den ganzen Tag, bis nachmittags und dann esse ich und gehe aus und danach schlafe ich..!

Wenn ich in Rente bin also. Das ist in… 30 Jahren.

Ob ich das dann noch will? Ob ich das dann noch kann? Vielleicht stehe ich dann auch jeden Tag um 6.00 auf weil mein Rücken schmerzt. Vielleicht bin ich dann auch zu arm um zu leben, vielleicht auch zu einsam. Vielleicht bin ich dann tot oder krank. 30 Jahre, das ist noch ein ganzes Leben hin.

Wie also geht dieser Trick mit dem entspanntem Leben, in dem nichts zu kurz kommt, man vor allem sich selbst gerecht wird und glücklich ist.

Aussteigen! Schreit mein Hirn dann immer. Bali, Hütte, Strand. Du spinnst! Schreit mein Mann dann immer. Sicherheit, Altersvorsorge! Freiheit, sage ich dann, schon leicht angeschlagen; Freiheit stirbt mit Sicherheit.

30 Jahre sind eigentlich zu lang für einen Kompromiss und doch fällt mir nichts klügeres ein als dem nachzugeben, dass ich es an sich schon ganz gut getroffen habe. Ich habe einen Job den ich liebe, eine tolle Familie, bin nicht bitterarm und gesund. Na dann, Danke Leben. So sollte es sich doch noch 30 Jahre aushalten lassen. Übermüdet, zeitweise überlastet, latent eingesperrt aber im Durchschnitt glücklich.

Ein Glück

Ich bin ein großer Glückspilz! Denn ich wurde heute, als ich mit dem Fahrrad unterwegs war, von einem Vogel angeschissen, mitten auf den Kopf. Jedem, dem ich im weiteren Verlauf des Tages davon erzählte, gratulierte mir herzlich zu diesem großen Ereignis und fügte hinzu, dass ich jetzt ja großes Glück zu erwarten hätte. Zwar warte ich noch auf mein großes Glück, habe mich aber vorsichtshalber schon mal damit auseinandergesetzt, wieso ich denn jetzt so viel Glück haben werde.

Die Sache mit dem Vogelschiss und dem Glück entspringt dem deutschen Aberglaube. Ursprünglich, zu Zeiten der Römer, wurden die ersten Christen als Abergläubige bezeichnet. Der lateinische Begriff superstitio, was so viel wird deutet wie Über-glaube, soll die Falschheit des christlichen Glaubens betiteln und ihn vom „richtigen“ Glauben abgrenzen. Später, als das Christentum weit verbreitet war, benannte der Aberglaube das, was wir heute als Volksglaube bezeichnen würden. Der Aberglaube grenzt sich vom religiösen Glauben ab und hat viel mit heidnischen Bräuchen oder Spiritualität zu tun. Jede Kultur kann auf eine Vielzahl an Aberglaube zurückgreifen und der deutsche Vogelschiss auf dem Kopf ist nur ein kleiner Ausschnitt des deutschen Aberglauben. Mich hat interessiert wie diese Aberglaube zu Stande gekommen ist.

Psychologisch betrachtet ist die Sache so: je weniger ein Mensch daran glaubt, sein Leben selbst beeinflussen zu können, desto mehr sucht er nach sich wiederholenden Ereignissen, die sein Leben beeinflussen könnten. Zu der Zeit als der meisten Aberglaube entstanden ist, lebte ein Großteil der Menschen unterdrückt von großen Lehnsherren ein einfaches und primitives Leben. Die Menschen waren schlecht ausgebildet, fast niemand konnte lesen und schreiben und das Leben war hart und entbehrungsreich. Das eigene Leben beeinflussen oder mitgestalten konnte fast niemand. Hieraus könnte man ableiten, dass der Mensch prinzipiell er unzufrieden und ausgeliefert war. Um diesen ausgelieferten Gefühl einen Rahmen zu geben, beginnt das Hirn logische Zusammenhänge zu suchen. Da es diese Zusammenhänge jedoch in vielen Dingen nicht finden kann, sucht das Gehirn sich ein markantes Ereignis A, nämlich eins das irgendwie von Wichtigkeit zu sein scheint, und bringt dieses mit einem bald darauf eingetroffenen Ereignis B in Verbindung. Will es der Zufall dann so, dass das Ereignis A und die offenbar daraus resultieren der Konsequenz B bald noch einmal zusammen ein Treffen, manifestiert sich eine Logik im Hirn. Diese führt sich dann fort und wächst mit jedem einzelnen aufgetretenen Ereignis zu einem fundierten Aberglauben.

Für mein Vogelschiss und das vermeintliche Glück bedeutet das ganz einfach, dass wahrscheinlich irgendwann im tiefsten Mittelalter einmal ein Mann von einem Vogel an geschissen wurde, der wenig in seinem Leben mit gestalten konnte und vielleicht sehr frustriert war. Da der Vogelschiss ihn prinzipiell eher noch mehr frustrierte, war ein Glück dass ihn kurz darauf traf sehr markant für ihn. Als dann noch seine Frau drei Tage später von einem Vogel auf den Kopf geschissen wurde, wartete der Mann auf das eintretende Glück und wahrscheinlich passiert irgendetwas. Diese erkannte Weisheit gab er weiter und auch der Nachbar wurde eines Tages von einem Vogel angeschissen, auch ihm wieder fuhr ein Glück und auch er gab das so weiter,… Ein wenig ist es wie Horoskope zu deuten, denn wenn man auf etwas bestimmtes wartet, kann man es in fast jedem Ereignis erkennen. Ich warte nun also auf ein großes Glück dass mir widerfährt und werde es mit Sicherheit finden. Vielleicht schmeckt der nächste Kaffee ganz besonders lecker oder der Elternabend wird besonders kurz. Denn, das ist ganz wichtig, Glück liegt immer im Auge dessen, dem es widerfährt.

Schritt für Schritt

Kurz vor der Geburt meines ersten Kindes erzählte mir meine Hebamme eine kleine Geschichte. Die Geschichte von Beppo, dem Straßenkehrer aus Momo.

„Manchmal hat man eine sehr lange Straße vor sich. Man denkt, die ist so schrecklich lang; das kann man niemals schaffen, denkt man. Und dann fängt man an, sich zu eilen. Und man eilt sich immer mehr. Jedes Mal, wenn man aufblickt, sieht man, dass es gar nicht weniger wird, was noch vor einem liegt.

Und man strengt sich noch mehr an, man kriegt es mit der Angst zu tun und zum Schluss ist man ganz außer Puste und kann nicht mehr. Und die Straße liegt immer noch vor einem. So darf man es nicht machen. Man darf nie an die ganze Straße auf einmal denken, verstehst du?

Man muss immer nur an den nächsten Schritt denken, an den nächsten Atemzug, an den nächsten Besenstrich. Dann macht es Freude; das ist wichtig, dann macht man seine Sache gut. Und so soll es sein.

Auf einmal merkt man, dass man Schritt für Schritt die ganze Straße gemacht hat. Man hat gar nicht gemerkt wie, und man ist nicht außer Puste. Das ist wichtig.“

(Michael Ende)

Unter der Geburt war die Metapher gut anzuwenden. Wehe für Wehe, Schritt für Schritt zum Ziel. Doch auch im Rest des Lebens ist es hilfreich das Kleine zu sehen, die aktuelle Herausforderung und nicht immer den ganz großen Rahmen. Leider gelingt das immer weniger.

So steigen viele junge Menschen zum Beispiel ins Berufsleben ein, mit dem Wunsch in eine Führungsposition zu kommen. Die Lister der hierfür zu erfüllenden Aufgaben ist lang und hemmt sich selbst. Anstatt sich gründlich einzuarbeiten, soziale Kontakte im Betrieb aufzubauen und „erst mal rein zu kommen“, geben sie gleich Vollgas, versuchen unersetzlich und Ultra-kompetent zu sein. Das stresst enorm und setzt die Messlatte hoch.

Genau so ist es in vielen anderen Lebensbereichen. Der dringende Wunsch bis zum 35. Lebensjahr drei Kinder und ein Haus zu haben, macht das Eintreffen dieses Ereignisses nicht wahrscheinlicher. Auch der klar formulierte Plan mit 40 ein abgezahltes Eigenheim zu besitzen und ein Ferienhaus in der Schweiz macht lediglich Stress.

Das was vielerorts unter Erfolg verstanden wird, hat zwar manchmal mit harter Arbeit zu tun, viel öfter aber mit Glück und Ausdauer. Letztlich bleibt die Frage, ob es denn überhaupt das ist, was einen glücklich macht. Das Leben läuft langsam und stetig, Schritt für Schritt. Manchmal verstehen wir die eine oder andere Schleife nicht, manchmal beißen wir uns an etwas die Zähne aus. Trotzdem brauchen wir all diese Erfahrungen um am Ende klug draus zu werden und ganz zu sein. Das Leben braucht keine festen Ziele oder Trophäen. Es reicht aus am Ende glücklich zu sein und mit dem was man hätte, all den einzelnen Schritten, im reinen zu sein. Und wenn man dann zurück sieht auf die lange Straße, und sie einem gefällt, mit all ihren Schlenkern, ihren Schlaglöchern und den Pfützen – dann ist doch alles gut!

Freiheit

Manchmal sehe ich auf mein Leben und bekomme den Eindruck einer Sardine in der Dose. Dann erscheint mir alles eng und ohne Option. Ein tolles Haus, das will bezahlt werden. Dazu einen tollen Job, damit der Rubel rollt. Eingekesselt zwischen Kindergarten und Schule, zwischen Pflichten und sogenannten Hobbies. Was im Leben tut man eigentlich aus freien Stücken, oder anders herum, wo hat man begonnen aus Vernunft zu handeln?

Mein Leben ist heute gebunden. Durch die Kinder und das Leben, das ich mir zutraue mit ihnen zu führen. Ja, tatsächlich würde ich gern mit ihnen reisen, die Welt sehen. Ein paar Jahre auf Bali am Strand, ein paar wo anders. Lernen was das Leben so hergibt, beisammen sein. Zeit haben das Leben gemeinsam zu genießen und nicht zwischen Frühstücksbroten und Abendessen hin und her zu hetzten. Leben, frei und selbstbestimmt leben. Unvernünftig und in den Tag hinein, minimalistisch und ohne doppelten Boden. Ja, das wäre ein Traum.

Das Problem? Meine Feigheit. Viel zu sehr eingesessen in das bequeme Zwangsleben in der Zivilisation. Bildung, Kankenversicherung und Rentensystem halten mich, und die Angst meinen Kindern nicht alles mitgeben zu können, was sie brauchen. Und am Ende am wichtigsten ist es doch, den kleinen Menschen in meiner Obhut vor allem den Mut mitzugeben, dass sie alles werden können was sie wollen. Überall. Den Mut und das Selbstvertrauen überall auf der Welt genau richtig zu sein. Und, auch das ist nicht zu verachten, Ihnen die Zeit zu schenken sich selbst in diese Welt einzusortieren. Denn sein wir mal ehrlich, mit 18, nach dem Abi, weiß doch kaum einer wer er ist. In der Ruhe liegt die Kraft. Und irgendwann kommt auch meine Zeit; auf Bali am Strand. Ohne Krankenversicherung aber mit jeder Menge Glück an Bord.

Es ist Weihnachten

Es ist Weihnachten! Das bemerke ich ganz besonders an zwei Dingen:

1. Meine Kinder sind aufgeregt. Sehr sehr aufgeregt!

2. Ganz Facebook ist von Weihnachtbäumen und guten Wünschen überschwemmt. Jeder Hans und Franz muss dringend seinen Baum, seine Kekse, seine Geschenke und seinen Tisch Posten. Himmel, was sind wir alle glücklich!

Ich mag Weihnachten inzwischen. Ich mag es meine Kinder glücklich zu sehen, ich mag es, eine eigene Tradition zu erschaffen, beisammen zu sein. Was ich wirklich nicht mag ist weihnachtlicher Wetteifer. Weihnachten ist kein „um-die-Wette-glücklich-sein“. Jeder von uns hatte schon mal Scheiss- Weihnachten, Streit, kein Geld, missratenes Essen oder sonstige Pannen. Manchmal ist keine Harmonie zu finden, manchmal fehlen einem wichtige Menschen und manchmal ist man nicht in Stimmung.

Ich wünschte mir manchmal, dass auch diese menschlichen, unperfekten Züge Platz in den Timelines hätten und wir uns somit nicht alle gegenseitig unter Druck setzen würden. Somit wünsche ich euch das, was ihr euch wünscht. Macht’s euch gut – genau so wie ihr es wollt. Ob vor der Glotze, an der Konsole, mit Pizza und Bier oder aber im Kreise der Lieben unter dem pompösen Baum. Genießt die besinnlichen Tage oder bringt sie einfach nur gut hinter euch.

Unromantisch 

Grad las ich die Hypothese, dass Menschen dazu neigen würden den falschen Partner zu heiraten und so programmiert unglücklich werden würden. Schuld hieran sei die Romantik. Eine großartige Hypothese wie ich finde. 

Mein Menne und ich sind herrlich unromantisch. Wir sind Realisten und pragmatisch durch und durch. Geheiratet haben wir jung, weil wir dachten das man mal heiraten könnte. Wir hatten den Plan zusammen alt zu werden; wie alt, das haben wir nie besprochen. Wir haben ein Haus gekauft, weil wir gemeinsam in ihm leben wollten. Wir haben nicht beschlossen in diesem Haus gemeinsam zu sterben, wir sind erst mal eingezogen. Der romantischste Akt unserer Beziehung war es Kinder zu zeugen, in der Absicht und der Annahme sie gemeinsam großziehen zu wollen. 

Unser gemeinsames Leben ist geprägt von gegenseitiger Wertschätzung und von Respekt. Wir beteuern unsere Liebe und unsere Beziehung selten, wir celebrieren uns nicht. Was wir tun ist einander vertrauen und uns als Lebenspartner in allen Lebenslagen zur Verfügung stehen. Wir stützen einander und lassen uns doch Freiraum. Wir sind nicht verbissen und versuchen nicht es besonders gut zu machen. Die Bilanz solle stimmen – wir müssen im Gros zufrieden sein. 

Ich denke, dass es diese ungezwungene und realistische Herangehensweise ist, die und zu dem macht was wir sind. Ein zufriedenes Paar. Eltern-paar, Ehe-paar und Lebens-paar. Eltern werden wir immer sein, allen andere ist gut, so lange es gut ist. Sollte es das eines Tages nicht mehr sein, gehört es zum gegenseitigen Respekt eine neue Lösung zu finden. Unromantisch aber fair. Und am Ende ist es doch so, dass die Dinge, von denen man nichts erwartet meistens die besten überhaupt werden. 

Sehnsucht 

Es ist 16.45 Uhr. Ich stehe an der Uni an der Bahnhaltestelle. Es wird langsam dunkel, der Tiefnebel hatte sich den ganzen Tag nicht aufgelöst. Es ist bitterkalt, der Wind pfeift durch meine drei oder zehn Schichten Klamotten. Ich bibbere, halte die Fäuste verkrampft in den Jackentaschen. Ein langer Unitag geht zu Ende, ein unendlich langer und vor allem langweiliger. Ich starre über eine trübe Wiese ins grau und sehe eine Frau mit ihrem Hund. Plötzlich packt mich die Sehnsucht. 

Von jetzt auf gleich kann ich es nicht erwarten in mein warmes, wohliges, geborgenes Chaos zu kommen. Alles fehlt mir. D-Hörnchen, wie er hinter mir herläuft und von Feuerwehrmann Sam redet, C-Hörnchen, wie sie mir die Dramen des Tages berichtet. Ich sehne mich nach B-Hörnerns stolze Augen, wenn Sie mir ihr Buch entgegen hält um zu zeigen wie weit sie schon ist; und ich sehen mich nach A-Hörnchen, der vor lauter Langeweile und Groß-sein fast keine Zeit hat irgendwas anderes zu zu machen als zu meckern. Ich sehne mich nach meinem Mann, den Storys des Tages. Nach Ofenwärme und einem heißen Kaffee. Ich kann es kaum erwarten übers Zimmeraufräumen zu debattieren, Vokabeln abzufragen und Streit zu schlichten. 

Was bin ich für ein gesegneter Mensch. Ohne jeden Zweifel habe ich das beste Zuhause der Welt. Und die besten Kinder, den besten Mann! Was für ein Volltreffer!  

#Alltagsliebe

Im Rahmen einer Blogparade bin ich aufgefordert mich zum Thema #Alltagsliebe zu äussern. Unter diesem Hashtag soll das gesammelt werden, was unsere Tage in all dem politischen und religiösen Zerstörungswahn aufhellt, all das was uns sagt:“Alles wird gut!“

In meinem Garten wird alles gut. Obwohl keiner was tut wachsen Blumen und Bäume. In meinem Garten bin ich frei, und mit mir sind es meine Kinder. In ihrem Baum sind sie das was sie sind; laut, glücklich, Kind. Keine Pflicht, keine Dogmen. In meinem Garten kann man mit neun noch total sechs sein und keiner sieht es. Und Mann kann mit fünf schon fast sieben sein weil man plötzlich auf den Baum klettern kann. In meinem Garten weiß ich das alles gut ist, weil ich Picknick machen kann, mit Popcorn auf ner alten Decke. Und abends kann ich heimlich im Garten rauchen, und keiner merkt was, denn der heiße Rauch verfliegt ganz schnell und alles ist gut. In meinem Garten kann ich laut lachen und verschwörerische Theorien entwickeln. Ich muss nie Staubsaugen und der Tag ist mein Freund. Hier ist die Welt in Ordnung, zumindest meine. 

Man sieht sich immer zweimal im Leben

Vor fünf Jahren habe ich für das damals winzige B-Hörnchen auf dem Flohmarkt ein Kleid erstanden. Für einen Euro ergatterte ich den Traum in Tüll; und B-Hörnchen liebte ihn. Und auch C-Hörnchen trug das von ihr so genannte Federkleid leidenschaftlich gern; bis es ihr letztes Jahr zu klein wurde und ich es mit zum Flohmarkt nahm. Sekunden nachdem ich das Federkleid verkauft hatte, bereute ich es bitter. Zu spät, aus der Traum. 

Heute waren der Menne und ich wieder auf dem Flohmarkt. Als wir eigentlich fertig waren sagte mein Bauchgefühl:“ Das Highlight wartet noch auf dich. Geh weiter!“ Und wir gingen weiter. Dann, am vorletzten Stand hing es: Das Federkleid. Na ja, ein Federkleid. Ich nahm es jauchzend in die Hand und sagte:“Ha! Man sieht sich immer zweimal im Leben!“, da sagte die Frau hinter dem Verkaufsstand:“Das ist Ihrs! Ich habe es letztes Jahr hier bei Ihnen gekauft!“ Die Frau beschrieb unseren Stand aus dem letzten Jahr und sagte, sie hätte uns sofort wiedererkannt. Das Federkleid gehört jetzt wieder mit. Sie hat es uns gern für den obligatorischen Euro überlassen. Zufälle gibt es…!