B-I-N-G-O

Um künftige Spielplatzbesuche zu versüßen, habe ich ein Spielplatz-Bingo erstellt, das neun Klassiker zusammenfasst. Viel Spaß!!!

1. Ambitionierte Eltern versuchen immer wieder das vergnügte Baby davon abzuhalten Sand, Stock, Stein oder Schaufel in den Mund zu nehmen. Die verschluckte Sandmenge kann dadurch nicht reduziert werden, aber der Spielplatzbesuch wird erheblich viel nerviger!

2. Das Kind will etwas was es noch nicht kann, das ein anderer hat oder von dem seine liebenden  Eltern nicht wollen, dass es es hat. Was folgt ist von Dauer und laut: Der Brüllanfall. 

3. Verzweifelte Eltern folgen dem Kind auf das engste und vollste Klettergrüst. Ziel hierbei: Das Kind zu bergen, dass oftmals einfach beschlossen hat geborgen werden zu wollen. 

4. Verzweifelte Eltern rutschen, meist histerisch gackernd, mit dem Kind, um ihm beizubringen, dass Rutschen lustig ist. 

5. nicht schön, aber gehört dazu. Aua halt. 

6. Eltern sind gern skrupellos genug sich mit Kippe im Hals an die Sandkiste zu setzen. 

7. Besorgte Eltern lassen keine Gelegenheit aus, ihrem Kind mitzuteilen, dass es etwas nicht kann. 

8. Elternteil steht am Fuße des Klettergerüstes und schreit zB rauf, dass das Kind vorsichtig, langsam, freundlich, schnell oder … Irgendwie anders zu sein hat. 

9. Traurig guckendes Kind an der Wasserpumpe, an der 10 Kinder nackend im Matsch spielen, bekommt die Anweisung:“Spiel da doch mit, aber mach doch nicht dreckig!“ Geht im Zweifelsfall auch an einer Matschpfütze.

Komische Leute gibt es. 

Heute war das Wetter so lala. Alles war gmaddelig und ein kleines bisschen iiihhhhhh. Aber da endlich alle Hörnchen wieder fit waren sind wir ins Raus gegangen. Freiheit!!

Auf dem Weg zum Spielplatz fanden wir eine schlafende Baustelle. Vergessen der Spielplatz! Meine Kinder waren die glücklichsten Kinder der Welt. Über zwei Stinden hörnchten die da rum und ich saß und schaute zu. 

Irgendwann kam ein Papa mit zwei Kindern vorbei. Die Kids, etwa 4 und 6 Jahre alt, wollten auch bei den Baggern sein. Aber der Papa sprach:“ Nein, ich erkläre euch auf dem Rückweg was über Bagger.“ Die Kinder fuhren mit hängenden Ohren weiter. Nach ’ner Viertelstunde kamen sie zurück, und stiegen vom Fahrrad. 

„Ganz vorsichtig, man weiß nie was einen erwartet. Geht langsam. Nicht zu nah an den Sand. Nein, den Bagger nicht anfassen, da kann man sich verletzen,…“ Sie stellten sich an die Baggerschaufel und Papa sprach über Hydraulik. Neidische Blicke zum Sandberg. 

„Nicht in den Sand! Ihr habt gute Sachen an. Der Sand ist ganz schmutzig. Neeiiiiin! Nicht da. Da ist schwarzer Sand. Oh nein, lässt die Stöcker. Vielleicht werden die noch gebraucht. Halt, da kann man stolpern. ..“

Irgendwie; unrntspannt. Arme Kinder. Armer Papa.