Rosa Luxemburg

Heute wäre der Geburtstag von Rosa Luxemburg gewesen. Ich möchte dies zum Anlass nehmen einen Blick auf ihr Leben und vor allem auf ihren Mut zu werfen.

Rosa Luxemburg lebte von 1871 bis 1919. Heute ist sie ein Sinnbild für linke Politik und revolutionäre Gedanken. Sicherlich nicht falsch, dennoch viel zu wenig. Als Politikerin war sie aktiv, aber auch als Philosophin, Wissenschaftlerin und Autorin. Rosa Luxemburg dachte ganzheitlich, sie hatte Interesse am Menschen, daran ihn zu bilden und teilhaben zu lassen. In Zeitschriften, auf Kongressen und als Rednerin brachte sie ihr Bild von einem menschenwürdigen Leben unter das Volk und versuchte so, die Probleme an der Wurzel zu packen. Der Mensch an sich muss sein Leben anpacken, ihn hierzu zu bilden ist die Aufgabe der Revolution. Denn genau hier harkt es auch heute noch so jämmerlich. Den Menschen ein Sysem vorzusetzen, in das sie sich einsortieren sollen, funktioniert nicht. Identifikation, Würde und Partizipation sind dir Begriffe, auf denen Staatswesen beruhen. Nicht Macht, Angst und Unterdrückung.

Gegen diese drei letzteren versuchte auch Rosa Luxemburg sich immer wieder mutig durchzusetzen. Immer wieder verhaftet, immer wieder entlassen hörte sie nicht auf ihr Gestiges Gut zu verbreiten und für Ihre Ideale einzustehen. Heute bräuchten wir mehr mutige – die auch denken können. Denn leider sind es oft die Denker, die ihr Gut für sich behalten. Laut und mutig sind andere. Lässt uns lauter sein!

Das Land…

D-Hörnchen spielt mit seinen Autos. Ein Auto ist wütend und geht nach Chinesien. Das nächste will ihn mal zeigen was ne Harke ist und geht nach Englischland. Übrig bleibt D-Hörnchen’s Lieblingsauto. Es fährt einsam und verlassen drei mal um den Bauernhof, auf dem die Autos leben, und sagt dann:

„Ich gehe in das Land, in dem die Autos noch in freier Wildbahn leben!“

Ist das nicht eine herrliche Vorstellung? Wilde Autos, die zufrieden an freiwachsenden Zapfsäulen nuckeln. Keine Straßen, keine Parkhäuser. Nur Autos. Hach! Mein D-Hörnchen hat wirklich einen Sinn für Romantik!

Im Grunde aber hat er recht. Gehen wir doch auch; in das Land, in dem Menschen noch leben wie Menschen. In der wir nicht eingebunden und unterjocht sind von Sysemen, die wir uns nicht ausgesucht haben, und die nur dem einen Zweck dienen; nämlich dem, den Reichen immer reicher und den Armen immer ärmer zu machen. Gehen wir… nach …. Ist das frustrierend!