Wusstet ihr

Wusstet ihr, dass Alkohol vom Körper in drei Stufen verstoffwechselt wird? Im ersten Schritt verwurstet das Enzym Alkoholdehydrogenase (ADH) den Alkohol Acetaldehyd. Hierauf folgt der zweite Schritt vom Acetaldehyd zur Essigsäure, das zuständige Enzym hierfür ist das Aldehyddehydrogenase (ALDH). Erst danach wird die Essigsäure durch eine ganze Reihe von Enzymen zu Kohlendioxid und Wasser und kann dann ausgeschieden werden.

Spannend sind hier bei drei Fakten:

1. Wirklich schädlich für den Organismus ist das Acetaldehyd. Vieleln Asiaten fehlt das Enzym ALDH, wodurch sie die schädliche Zwischenstufe nicht verstoffwechseln können. Deshalb werden sie von kleinsten Mengen betrunken und diese sind wiederum viel schädlicher als sie es für eine Person mit ALDH wären.

2. Den Kater verursacht ebenfalls das Acetaldehyd. Schädlich und so.

3. Auch der Typische Geruch des „morgens nach der Nacht davor“ ist den Abbauprodukten geschuldet. Er hat also nichts mit Ethanol im Atem zu tun, viel mehr ist es das Acetaldehyd, das wir ausatmen und das aus jeder Pore steigt, mit dem wir unsere Umwelt beglücken. Somit kann man vom Atem eines Menschen der am Vorabend getrunken hat, nicht betrunken werden – ganz entgegen dem Volksmund.

Und wieso mir das grad einfällt? Ganz einfach, ich sitze in der Bahn in der Mann neben mir hatte definitiv eine harte Nacht.

Sie piepen

Unsere Katzen sind Freigänger und verbringen, vor allem im Sommer, viel Zeit im Garten. Das ist seit 14 Jahren so und war zumeist eher unspektakulär. Hier und da gab es mal ein Geschenk; ein Mäuschen hier, ein Vögelchen da – alles in einem hielt es sich meist in Grenzen. In diesem Sommer ist alles anders.

Also, eigentlich nicht. Vor allem der Kater ist viel im Garten, rennt da so rum und schläft vornehmlich auf dem Tisch. Das tut er gern, jeden Tag. Leider hat der arme Kater in diesem Jahr ein großes Problem. Na ja, ein kleines Problem mit großer Tragweite, sollte man fairerweise sagen. Denn das Problem ist zwischen 24 und 27 cm groß, 100g schwer und, ebenso wie der Kater, schwarz. Ein Amselpärchen treibt unseren armen Lotti in den Wahnsinn!

Fast ununterbrochen sitzen die gefiederten Kläffer im Garten, einer links, einer rechts vom Kater und piepen Alarm. Sie warnen sich, die Vögel im Umkreis von 3 km und alle anderen Lebewesen unseres Breitengrades vor der brandgefährlichen schwarzen Pelz-Bestie. Die Pelz-Bestie hingegen möchte in Wirklichkeit nur eins: Pennen! Gequält und am Rande eines Kollaps schleppt er sich also von Schlafplatz zu Schlafplatz und versucht zur Ruhe zu kommen. Die Terroristen im Federkleid interessieren ihn, gelinde gesagt, einen Scheissdreck; ebenso ihre Brut, die Brut der anderen, die Vogeleltern der anderen, deren Großeltern oder die Meerschweinchen des Nachbarn drei Häuser weiter. Alles was er will ist schlafen. Zum jagen wäre er genau genommen viel zu faul. Und während der arme Kater versucht ein ruhiges Plätzchen zu finden, piepen die Piepser weiter. Inzwischen allerdings auch wenn keine unserer Katzen draussen ist; wahrscheinlich sogar wenn allgemein keine Katze draußen ist.

Ein Klavier, ein Klavier 

Heute morgen um sieben vernahm mein unterstes Unterbewusstsein ein ‚Ding‘. Ich dank wieder in tiefe Träume und es war vergessen. Bis etwa fünf nach sieben ein „Ding da Ding“ in mein Unterbewusstsein drang. Ich lag im Bett, bewegte mich nicht und dachte in einem tiefen Seufzer:“C-Hörnchen… „; so gleich schlief ich aber wieder ein. 

Um viertel nach sieben weckte mich ein erneutes „Dadada Ding Ding“ Verdammt! Spielt die da oben wirklich auf ihrem blöde Keyboard? Ich kochte innerlich, sie würde noch das habe Haus wecken. 

„Da da da da Ding di di Ding“ hörte ich es; aus dem Wohnzimmer! Mir dämmerte es. Das war nicht C-Hörnchen. Mir fiel es entgültig wie Schuppen von den Augen: A-Hörnchen hatte kürzlich das blöde Keyboard hinter dem Sofa versteckt. Und der der da Musik machte, war der Kater. Der nämlich lief nur hinter dem Sofa rum und machte dabei hält „Dadadadaaaaa“ 

Ich habe um 20 nach sieben dem Kater das Klavier entwendet. Er trug es mit Fassung und wir alle konnten noch gut schlafen. 

Die Katz

Der Moment, wenn die Katze nach Hause kommt, verzerrten Gesichtsausdruckes, und es mit viel Mühe und Not, gerade eben noch auf den ersten Teppig schafft, um diesen mit voller Kraft vollzukotzen. 

Mistvieh