Er ist da!

Da ist er wieder! Der Moment in dem ich alle guten Vorsätze vergessen und die Begriffe ‚Bedarf‘ und ‚Begehren‘ sich in meinem Kopf umkehren. Der Monent in dem ich meine Armut verfluche und voller Neid Gier um mich blicke; hilflos zerfressen. 

Das ist er, der Moment, zwei Mal im Jahr. Verlässlich und zu erwarten, regelmäßig, und doch jedesmal vollkommen unerwartet trifft er mich. Hart. Brachial. Schmerzlich. 

Der Moment, dieser Tag; an dem mein geliebter Katalog ins Haus kommt. Es hat  etwas masochistisches, etwas von Folter, dass ich ihn nicht einfach abbestelle. Aber nein. Jedes Mal wieder durchblättere ich ihn und könnte sofort und ohne zu zögern 1000€ investieren. Ohne Scheu und ohne Bereuen. 

Und heute Abend werde ich dann beginnen nach Stiefeln und Jacken für die Kinder zu gucken. Und dann werde ich investieren und beschließen, dass meine Sachen gut sind. Gut genug. 

Autsch!