Bumshose 

Das D-Hörnchen kommt ins Esszimmer, grade wurde er angezogen. Er strahlt über’s ganze Gesicht und spricht:“Ich hab heut meine Bumshose an!“ 

Schallendes Gelächter unter den drei großen (Mama Papa A-Hörnchen) und dann die Nachfrage vom großen Bruder:“D-Hörnchen, was macht man denn mit ner Bumshose?“  Die Antwort kam promt und ungefiltert:“Bumsen!“ 

Glaubt mir, die Geringelte Stumpfhose sah ganz entzückend aus! 

Die Leiden des jungen A. 

Eigentlich will er doch nur schlafen. Nein, eigentlich will er ja nur wach bleiben. Heute Abend nämlich. Aber an seinem 9. Silvester weiß er ganz genau, dass er das nur gut schafft, wenn er vorher gut schläft. Und lange. 

Aber dann schlaf mal gut und lange, wenn alle möglichen Leute an deinem Zimmer vorbei pilgern und die kleinen Geschwister vor deiner Zimmertür hopsen üben. Schlaf dann mal!!

Oh man, ich erinnere mich noch zu gut. Das geht kaum, und wenn dann erfordert es viel Übung. Mein armer Sohn. Wie gut haben es da die Kleinen, die nachher spätestens um neun ins Bett fallen werden und den ganzen ätzenden Trubel verschlafen. 

Indoor X-Box

Heute ausflugten wir in den IndoorSpielplatz. Zusammen mit meiner Schwester und ihren Lieben verbrachten wir einen enorm entspannten Tag; fast kinderfrei. 

Denn in den fast acht Stunden, die wir in diesem Ding verbracht haben, hatten wir erstaunlich wenig Kontakt zu unserem Kleinen Volk. Alle waren unterwegs, D-Hörnchen wurde viel von A-Hörnchen bespasst und A-Hörnchen wurde viel durch eine X-Box mit Kinect bespasst, die für die Großen da stand. Großartig!! Na ja, so halb, denn jetzt wollen wir (also A-Hörnchen und ich) eine haben, und der Menne nicht. Plöde! 

Stell dir mal vor…

Da unsere Mädels immernoch mit Oma und Opa auf großer Fahrt sind, waren der Menne und ich (und die Grippe..) heute Morgen mit den Jungens brunchen. Und schon nach wenigen Minuten platze es auch mir heraus:“Stell mal vor, wir hätten nur zwei Kinder!!“ 

Es war schon fast beängstigend einfach mit den Beiden. A-Hörnchen mit seinen 8,5 Jahren braucht uns beim Essen nicht mehr. Es bedient sich ordentlich am Buffet, bestellt sich selbst zu trinken und benimmt sich so, wie man es sich von ihm wünscht. Somit bleib viel, viel freie Aufmerksamkeit für das kleine D-Hörnchen. Letztlich war der aber mit seinem Haufen Essen auch sehr zufrieden, so dass der Menne und ich einfach so, ganz entspannt futtern konnten. 

Als die Jungs fertig waren, sind sie dann vor die Tür zum Spielen gegangen, und so saßen wir da. Allein, und stellten und vor, wie das wohl so wäre.. zwei Kinder zu haben. 

Und wie wäre das wohl? Grässlich wäre das!! Langweilig auf Dauer. Außerdem wäre A- Hörnchen nach sechs Jahren Einzelkind-Dasein nie im Leben so ein passionierter großer Bruder, und D-Hörnchen mit nur einem ganz großen Bruder nie so ein robustes, pflegeleichtes Kind. Ein Glück, dass wir nicht nur zwei Kinder haben. Ein Glück!!

Große-Kinder-Urlaub

Heute folgen A-Hörnchen, B-Hörnchen und ich einer feinen, kleinen Tradition. Wir fahren in unseren 2. ‚Große-Kinder-Urlaub‘.

Was das ist? Na, eine drei-tägige Ausfahrt ganz ohne Minis. Keine Windeln, keine Mittagschläfer, kein Warten, kein Geheule,… Einfach mal keine Rücksicht auf die Kurzen nehmen müssen. 

Schon im letzten Jahr haben wir sowas gemacht und haben drei herrlich spartanische Tage in einer Jugendherberge verbracht. Ganz viel machen, wenig schlafen und keine festen Zeiten; alles so Dinge, die mit den Kleinen einfach schlecht gehen. 

Ich freue mich auf die Tage und ich freue mich, dass ich so rücksichtsvolle, grosse Kinder habe, die an ca. 361 Tagen im Jahr ihre Rollen als ‚Große Geschwister‘ besser ausfüllen, als ich es jemals gekonnt habe. 

Die Leiden der jungen ‚C‘

Da packt das Geburtstagshörnchen um Ca. 9.30 Uhr endlich seine Geschenke aus, und dann sowas. 

Ins besondere C-Hörnchen könnte es kaum erwarten, dass die Päckchen endlich geöffnet werden. D-Hörnchen aber war Ultra-gelassen. Er machte das erste Paket auf, fand Bagger, spielte Bagger. 

Und das war dann Geschenke auspacken für’s erste. Er war laaaange sehr sehr glücklich mit seinem Bagger. C-Hörnchen hingegen hatte sehr zu leiden. Sie saß verzweifelt vor den Geschenken und wäre fast geplatzt. Arme Maus!!

Countdown

Nach den Sommerferien kommt mein kleines B-Hörnchen in die Schule. Und so langsam wächst die Anspannung. Noch 68 Tage sind es, ab heute machen wir Kreuzchen.

Und nicht nur für sie wird es ein ganz besonders emotionaler und aufregender Tag sein. Auch für mich. Denn obwohl ich schon ein Schulkind im Haus habe, wird es für mich die erste Einschulung sein.

Damals, im Sommer 2013, als mein A-Hörnchen eingeschult wurde, lag ich mit dem erst wenige Stunden alten D-Hörnchen im Wochenbett und durfte selbiges noch nicht verlassen. Mein tapferer Mann hat das große Kind ganz allein eingeschult, mit alle Geschwistern und der Gefolgschaft aus Omas und Opas. Hier zu Hause hat eine sehr, sehr liebe Freundin alles vorbereitet, den Haushalt kurzerhand übernommen und meine Tränen getrocknet. So hatte es nicht kommen dürfen; doch D-Hörnchen hatte andere Pläne.

Und wie durch ein Wunder, hat dann auch ganz ohne Mama alles ganz wundervoll geklappt. Mein Großer hatte einen tollen Tag, alles lief wie geschmiert und gegen Nachmittag bin ich mit dem Kleinen Wurm sogar für eine Stunde auf der Feier im Garten gewesen.

Ich danke noch einmal denen, die diesen Tag so wunderbar gerettet haben. Um umso mehr fiebere ich der Einschulung meines B-Hörnchens entgegen. Jeden Tag, in den kommenden 68 Tagen!