Wusstet ihr xx ……?

…dass es ein normiertes Standartverfahten zum Test von Toiletten gibt? Neben einem Test, in dem es um das Herunterspülen von Sägespäne geht, geht es in zwei weiteres Tests um

Pflaumenmus.

In einem werden mit Kunstfäkalien befüllte Kunstdärme von außen mit Pflaumenmus bestrichen um eine möglichst optimale Kopie von menschlichem Kot zu erstellen. In einem andern Test werden mit einem Tupfer 100 Pflaumenmus- Punkte in der Schüssel verteilt, die dann weggespült werden sollen.

Bei den Tests geht es unter anderem um die ausreichende Spülintensität aber zum Besitzt auch um die Qualität von Lotus-Beschichtungen. Es versteht sich von selbst, dass die Anordnung der Punkte aber auch das Gewicht der Kunst-Kacke streng normiert sind. Auch die jeweilige Wassermege ist streng vorgegeben. Außerdem erwiesen ist, dass Pflaumenmus der deutschen Durchschnittskacke am aller nächsten kommt. Wie man das herausgefunden hat… Was für ein beschi**enes Forschungsgebiet.

Hochdruck

Wir haben drei Toiletten. Eine ganz unten, eine im 2. Oben und eine im 3.  Vorhin ging B-Hörnchen unten auf’s Klo. Angekündigt lange. Zeitgleich kommt C-Hörnchen aufgeregt von ganz oben runtergerannt und ruft:“Ich muss Pipi!! Ich muss ganz ganz dringend Pipiii!!“ Sie stellt fest, dass besetzt ist und führt ein episches Drama auf. Liegend auf dem Boden und auf allen vieren beteuert sie jeden Moment in die Hose machen zu müssen. Sie schlägt Purzelbäume und hüpft jammernd umher, so dringend musste sie. All mein Bitten, doch nach oben zu gehen, quittierte sie mit der Aussage:“Dann mach ich in die Hose!“ Nach 8,5 Minuten jagte ich sie dann doch nach oben. Unter lautestem Schimpfen schleppte sie sich ins 2. Oben aufs Klo. B-Hörnchen thronte derweil immernoch im Unten. 

Als C-Hörnchen gerade oben angekommen ist erscheint A-Hörnchen vor dem Fenster. Schon am Gangbild lässt sich unschwer erkennen, dass er dringend zum Klo muss. Ich höre den Schlüssel in der Tür und dann schon den Schrei:“Ich muuusssss!!“ Er rennt unten ins Bad und findet B-Hörnchen. Verzweifelt rast er nach oben und trifft zwei Treppen später im Gästeklo das C-Hörnchen. Mit letzter Kraft schleppt A-Hörnchen sich die dritte Treppe hoch um nun endlich … D-Hörnchen auf dem Klo anzutreffen. 

In diesem Moment, als er fast weinend unter dem Dach im Bad steht, ertönt aus den anderen zwei Bädern die Rufe:“FERTIG!“ Rettung naht, alles geht gut aus. Ich hätte nie gedacht, dass wir mal zu wenig Toiletten haben könnten!!

Stinkalarm

Vergangene Nacht wankte ich zum Klo und nach einer  Sekunde war trotz Halbschlaf klar: Hier stimmt was nicht. Im Mini-Gästeklo stank es erbärmlich. Nicht nach „Rest“ oder „Vorgänger“ sondern bäh. Ich beschloss das Problem auf meine Müdigkeit zu schieben und kroch wieder ins Bett. 

Am Morgen verließ ich zunächst die Etage und nutze das untern gelegene Hauptbad. Den unattraktiven Geruch hatte ich vergessen. Nach dem Frühstück kam die Arbeit, nach der Arbeit der Garten und erst am frühen Abend betrat ich wieder das Stinkebad. Und es stank immer noch. Erbärmlich. 

Ich putzte die Schüssel und leerte den Mülleimer. Und tatsächlich, in diesem unscheinbaren Ding verbarg sich das dunkle Geheimnis: Auf einem Haufen Taschentücher und einer leeren Klopapierrolle thronte ein Häufchen Scheiße; notdürftig in etwas Klopapier gehüllt. 

Am Abendbrottisch befragte ich die Hörnchen wie es dazu gekommen wäre und C-Hörnchen kannte die Antwort: Als es am Vorabend nicht schnell genug gegangen war, hatte sich ihr Darm versehentlich auf den Teppich entleert. Sie hatte alles selbst behoben, schließlich sei sie ja schon groß. Der Rest ist Geschichte. 

Wer muss mal?

Wir besuchen Oma und Opa auf dem Campingplatz. Der Weg zum Klo führt ein paar unspektakuläre Meter durch den Wald. Alles tutti. 

Als ich muss frage ich, ob nicht eins der Hörnchen auch muss. Alle vier verneinen vehement. So eine irre Idee. Ich ziehe also allein los um zu tun, was getan werden muss. Nach einer Minute bin ich auf dem Klo, nach einer weiteren wieder draußen. Vor der Tür begegnen mir D-Hörnchen und Oma. Hörnchen muss mal. Ich kichere leise und gehe weiter. Zurück am Platz brechen grade der Menne und das C-Hörnchen auf; zum Klo. Klar. Gut, dass ich gefragt hatte. 

Beherzt zugegriffen 

Ein kleiner, kurzer Lacher für euch: Ich habe eben das Bad geputzt und nehm so ein Schränkchen hoch und höre nur noch ‚plopp‘. 

Da sind nur meine Ohrringe ins Klo gefallen. Dieses war nämlich grad offen, da es als nächstes gereinigt werden sollte. Und zu meinem großen Glück hatte ich die Klobürste grad rein gesellt, so dass sich die Ohrstecker in den Borsten der Klobürste verfingen, leider eher unterhalb. Ein beherzter Griff gefolgt von noch viel beherzterem Händewaschen rettete die Klunker. Held der Arbeit.  

Im stehen

Mein Neffe (3,5 Jahre alt) war zu Besuch. Stolz kam er vom Klo und verkündete:“Ich hab im stehen Pipi gemacht!“ Meine Schwester erklärte ihrem Sohn klar und deutlich, dass er nicht im stehen Pipi machen solle und dass das unschöne Spuren hinterlässt. Und noch während ich diese Spuren beseitigte, quäkte C-Hörnchen aus dem Off:“Ist nicht schlimm! Ich mach hier auch manchmal im stehen Pipi!“ 

Nachdem mein Töchterchen dargeboten hatte, wie genau sie im stehen auf Klo geht, wusste ich zum einen endlich was da manchmal auf meinem Klo passiert und musste zum anderen ein paar deutliche Worte an mein Kind richten. 

Gute Aussicht 

Auf unserem Küchentisch steht diese Box mit Taschentüchern:  

Eben steht das A-Hörnchen neben mir am Tisch, blickt auf die Box und stellt fest:„Toll! Um diese Aussicht zu haben, muss man ja im Plumsklo sein!“ 

Was für eine passende Verpackung für Taschentücher, nur irgendwie geht -trotz des einzigartigen  Blickes- die Idylle etwas verloren. Der Arbeitstitel des Designs wird dann sowas gewesen sein wie: Schiethus von inn. Na dann, guten Schiss. 

…und dann spülen!

Nun ist mein D-Hörnchen schon seit einigen Tagen windelfrei und es ist ganz wundervoll!! Er sagt klasse bescheid und schaffe es fast immer aufs Klo. Heute Nachmittag ging dann doch mal was daneben. Beinahe beschämt rief der Zwerg mich ins Bad, wo er vor dem Klo stand. Alles war schon zu spät, sowohl Groß als auch Klein waren in der Hose gelandet. 

Ich machte alles sauber und beschwichtigte das Hörnchen, dass das alles nicht schlimm wäre. Als er dann so dastand, sauber und wieder angezogen strahlte er mich an und sagte:“Und jetzt muss ich nur noch spülen!“

Windelfrei!!

Nun ist es passiert! Nach exakt 8 Jahren, 10 Monaten und 10 Tagen des Wickelns ist nun auch das D-Hörnchen als ‚trocken‘ zu bezeichnen. Ich habe mal ein wenig gerechnet:

Im ersten Monat nach der Geburt; pro Kind und Tag 12 Windeln macht 1440 Windeln. 

2.-4. Monat pro Tag und Kind 9 Windeln macht 3240. 

5.-12. Monat/ T. & K. 8 Windeln macht 6880. 

13.-30. Monat/ T. & K. 5 Windeln macht 11.000. 

31.-43. Monat/ T. & K. 1 Windel (Nacht) macht 1460. 

Das macht  24.020 Windeln in fast 9 Jahren. 

A-Hörnchen wurde als einziger mit teuren Pampers gewickelt, was bei durchschnittlich 0,26€ pro Windel 1562,30€ macht. 

B-, C- und D-Hörnchen wurden billig bestückt was bei durchschnittlich 0,14€ pro Windel 2522,10€ macht. 

Zusammengefasst heißt das, dass wir in 8 Jahren, 10 Monaten und 10 Tagen sagenhafte 4083,40€ in Windeln investiert haben. Na immerhin, hätten wir durchgepampert, wären es sogar 4683,90€ gewesen. Wow!!