Und jetzt an den Kopf

D-Hörnchen hatte gebadet und stand nun am Waschbecken um abgetrocknet und eingecremt zu werden. Während ich Beine und Bauch einschmierte, nahm er Creme an seine kleinen Hände und ich sagte:“Super D-Hörnchen, und das schmierst du an deinen.. (ich fand nicht die richtigen Worte) Kopf!“

D-Hörnchen rieb die Hände aneinander und zögerte. Dennoch schmierte er die Lotion, so wie Mama es gesagt hatte, beherzt in seine Haare. Der fragende Gesichtsausdruck dabei sprach Bände! Ich massierte die Creme sorgfältig in sein Haar ein und sagte ihm, was für die Haut gut ist, wird den Haaren kaum schaden. Danach bekam er noch Creme ins Gesicht und dann war er das sauberste und glitschigste Kind der ganzen Welt!

Fundstück 

Mal wieder ein Elternabend. Heute gab’s aber mal was lustiges. 

Nach dem Auflösen des Stuhlkreises lag unter einem Stuhl ein Handy. Eine besorgte Mutter hielt das Gerät in die Luft und rief:“Hier hat jemand sein Handy verloren!“

Alle 60 anwesenden Eltern begannen hektisch auf Hosen- und Jackentaschen zu klopfen und wühlten in Handtaschen. Keiner hatte einen Verlust zu melden. 

Dann dämmerte es der ehrlichen Finderin. Das Telefon war ihr eigenes und der Lacher auf ihrer Seite. 

Meine Telefonzelle

Grad kam ich rauf in C-Hörnchens Zimmer. Madame stand da, einen Lego-Duplo Telefonhörer am Ohr und war fröhlich am plappern. Als ich sie höflich aufforderte, das Gespräch langsam zu beenden und einen Schlafanzug anzuziehen, blaffte sie mich schroff an:“Mama! Siehst du nicht, dass ich techoniere?“ Ich entschuldigte mich höflich und wiederholte meine Bitte. 

Meine süße, kleine Tochter verdrehte die Augen und sagte entnervten Tons:“Ich muss auflegen; meine Mama nervt!“ Zum Abschluss legte sie das Telefon schwungvoll in ihre Nachttisch-Schublade und sagte bestimmt in meine Richtung:“ Das ist meine Techonzelle!“