Rollentausch 

In der vergangenen Woche waren ja die Hörnchen krank. Da ich meine erste Praktikumswoche hatte, ist der Menne zu Hause geblieben. Und er hat seine Rolle als Mutti ganz hervorragend ausgefüllt. Keine Sekunde hatte ich daran gezweifelt, dass er es tadellos hinbekommen würde die Kranken zu versorgen, zu bekochen etc. Alles kein Problem. Wirklich aus dem Häuschen war ich aber, als ich eines Tages vom Duft frischer Cookies empfangen wurde. Himmlisch sag hab euch!!

Und weil der Mann ja mitdenkt, hier das Rezept mit Bildern:

250g Zucker 

250g Butter 

250g Mehl 

1 Pkt. Vanillezucker

1 El. Backpulver

2 Eier

1 Tl. Salz 

150g Schokolade 70% Kakao

Der Teig wird zu Tischtennisball-großen Kugeln geformt und muss bei 200 Grad Unterhitze 8 Minuten in den Ofen. 

Das Ergebnis war in etwa so lecker, dass ich mich hätte rein legen können. Anstatt dessen habe ich kurzerhand 10 Stück gegessen. 

Das Lecker 

Das A-Hörnchen war heute wegen eines Asthma-Anfalls zu Hause. Als ich eben mit den Kleinen vom Kindergarten kam, hatte er für uns gekocht! Es gab ‚Lecker‘. 

Auf dem Tisch standen sechs Gläser mit einem weißlichen Gemisch und einem Strohhalm. Angerichtet war das Lecker auf Servietten.   

Das Rezept hatte A-Hörnchen auf die Rückseite der Servietten gemalt. Es lautet wie folgt:  

  1. Schüssel, Joghurt, Zucker und Milch 
  2. Joghurt in Schüssel
  3. Milch in Schüssel
  4. Mixxxxen
  5. Fertiger Milchshake

Mjaaaam. Es war total gut; am aller meisten weil er es ganz allein gemacht hat. Und das Beste: Wir haben so viel Lecker, dass wir mit sechs Personen mindestens drei Tage davon trinken können. 

Mümmelade

Unser Garten schenkt uns jeden Sommer ganz, ganz viele Beeren. Und wir schenken jeden Winter ganz, ganz vielen Beerenmarmelade. 

In diesem Jahr gibt es 5 kg Beerenmix-Kokos mit Zimt. Leggaaaaa!!!!

Marathon 

Uff!! Drei mal lecker in nur zwei Tagen! Ich sollte abklären, ob mein Backofen Dauerbrandgeeignet ist. Und da ich euch nicht dumm sterben lassen möchte, hier die Rezepte:

Käse-Kirsch-Mohnkuchen

250 g Mehl

300 g Butter

285 g Zucker

1 Prise Salz

1 Eigelb

200 g Mohn

100 ml Milch

2 Ei(er)

500 g Quark (Magerquark)

1 Pck. Puddingpulver (Vanillegeschmack)

Zitrone(n), Schale, abgerieben

1 EL Zitrone(n) – Saft

700 g Sauerkirschen

Für den Mürbeteig Mehl, 125 g Butter, 60 g Zucker, Salz und 1 Eigelb zu einem glatten Teig verkneten, 30 Minuten kalt stellen. 

Mohn fein mahlen. Mit 100 g Zucker, 50 g Fett und Milch in einem Topf kurz aufkochen. Von der Herdplatte nehmen und ca 30 Minuten ausquellen lassen. 
Für die Quarkmasse 125 g Butter und 125 g Zucker schaumig rühren. Eier nacheinander zufügen. Quark, Puddingpulver, Zitronenschale und -saft unterrühren. Kirschen putzen, waschen, entsteinen. 
Springform (26 cm) fetten, Teig hineindrücken. Dabei einen ca 4 cm hohen Rand hochziehen. Mohnmasse, Kirschen und Quark darauf geben. 
Im vorgeheizten Backofen bei 175° Grad ca. 1 Stunde backen. Abkühlen lassen bei geöffneter Ofentür.

 
Käse-Speck-Muffins

150 g Speck, gewürfelt

75 g Butter, geschmolzene

2 Ei(er)

250 g Mehl

2 TL Backpulver

2 TL Salz

1 Msp. Cayennepfeffer

125 ml Milch

100 g Käse, geraspelt, z. B. Gruyere

Backofen auf 200 °C (Umluft: 180 °C) vorheizen. Mulden der Muffinform fetten und mehlen oder mit Papierförmchen besetzten. 

Schnittlauch waschen, trocken schütteln und mit der Küchenschere in Ringe schneiden. Den Speck in einer Bratpfanne anbraten. Nach dem Anbraten die Speckwürfel auf Küchenpapier legen und das Fett abtropfen lassen.

Geschmolzene Butter und Eier in einer Schüssel zusammenrühren. Mehl, Backpulver, Salz und Cayennepfeffer in einer separaten Schüssel vermischen. Im Wechsel mit der Milch unter den Teig rühren. Schnittlauch, Speckwürfel und geraspelten Käse unterheben.
Teig portionsweise in die Muffinform füllen und die herzhaften Muffins ca. 15 Minuten im vorgeheizten Ofen backen. Stäbchenprobe machen, am Holzstäbchen darf kein flüssiger Teig haften bleiben. Die Muffins ein wenig abkühlen lassen. 

 
Das dritte Lecker waren Roinenbrörchen, die ich vor einiger Zeit schon HIER gezeigt hatte. 

 
Und nun mal guten Appetit!!

Einfach Apfelkuchen

Da ich in letzter Zeit viel zu viele bunte und abgehobene Kuchen gefertigt habe, gibt’s heute mal was Bodenständiges. Abbelkoken. Nix bunt, nix glitter, nix dolles. Aber dafür  muss er echt schmecken. Is ja nix dran was einen ablenkt. Back to the roots also. 

Und ratet mal wer die Äpfel geschnitten hat…  

Natürlich das Team-Apfelkuchen! Die haben’s einfach drauf. 

Low Carb

Im Urlaub haben sich meine Damen je ein Glas „Möweneier“ ausgesucht. Aus Marzipan, mit Schokolade. Heute am Esstisch, als C-Hörnchen in eins rein biß, kam es dann zu folgendem Gespräch:

Mama:“Was ist da eigentlich drin?“

C-Hörnchen:“Vogelei!“

Mama:“Ja, aber welcher Geschmack?“

C-Hörnchen (leicht entnervt):“Vogelei-Geschmack!!“

Mama:“Ja, aber das ist ja kein echtes Ei, das ist ja ein Bonbon, das aussieht wie ein Ei.“

Schweigen bei den Damen. Verwirrt drehen sie das Bonbonglas in alle Richtungen, bis C-Hörnchen eine Möwe auf dem Etikett findet. „Das sind echte Eier von dem Vogel hier! Und da kommt auch die Schokolade raus!“

So muss es sein! Schokolade ist in Wirklichkeit ein Produkt, das sich in den unbefruchteten Eiern von Möwen bildet. Es ist somit, wie auch Hühnereier, eiweißreich und nicht voller Kohlenhydrate. C-Hörnchen goes Low Carb. 

Mama ist peinlich! 

Schon seit wir Kindergeburtstage ausrichten, stelle ich zum Abendessen auch eine Gemüseplatte auf den Tisch. Diese ist bisher immer alle geworden; nie hat sich jemand beschwert. 

Vom ersten Tag an kicherte ich innerlich darüber, dass die Süßigkeiten-Junkies einfach so, mit großem Appetit die gesunde Kost verdrücken, und freute mich. 

Heute dann hat sich A-Hörnchen dann doch beschwert. „Mama! Gemüse auf dem Kindergeburtstag ist voll peinlich!“ Und Ich denke: Wir werden ja sehen, wer es am Ende isst!!