Ich wollt´noch danke sagen

Manchmal sind es die kleinen Dinge im Leben, die einem eine ganz große Freude bereiten. Und heute waren es vier Hörnchen aus Lego, die mir ein lieber Freund brachte. Unter Einsatz seines Leben er-fummelte er mir vier Hörnchen, denn die Tierchen werden in kleinen, blickdichten Tütchen verkauft. Ich bin vollkommen entzückt und freue mich riesig über den Familienzuwachs.

Lieber Freund, vielen Dank für diese kleinen großen Highlights! Den Vieren wird es gut gehen, genauso gut wie den vier anderen Hörnchen! Vielleicht sogar besser, denn sie müssen nie Zimmer aufräumen!

Sind sie nicht zauberhaft?

In seinem schönsten Gewandt

Ab und zu bin ich bei Menschen zu Besuch, bei denen sieht es unsagbar aufgeräumt aus. Alles hat seinen Platz, im Allgemeinen steht ganz wenig rum. Kein Staubkörnchen, kein herab gefallenen des Blatt. Selbst die Regale scheinen nach Größe und Farbe sortiert bestückt zu sein und alles wird wirklich tadellos. Bei mir ist das irgendwie anders. Also, es ist nicht schmutzig! Das kann man wirklich nicht sagen, ich putze glaube ich relativ viel. Trotzdem leben wir in einem durch aus sortiert im Chaos.

Heute haben meine Hörnchen etwa 1 1/2 Stunden oben im Wohnzimmer gespielt. Sie waren alle vier da, haben friedlich miteinander gespielt und waren einfach mal weg. Viel später, am Abend, kam mich dann in mein Wohnzimmer und fand es in seinem wunderschönsten Gewandt:

Mal im Ernst, kann es etwas schöneres geben? Für mich kaum. Sie fragten, ob sie es stehen lassen dürfen und ja, natürlich. Und ganz bestimmt auch wieder ein bisschen zu lange. Nein, steril ist es hier nicht, dafür aber liebevoll belebt, in jedem Winkel. Und ich mag es wie es ist.

Aufräumen.

Manchmal ist es schwer Prioritäten zu setzten, manchmal offenbar schier unmöglich. Seit drei Tagen wollen B- und C-Hörnchen gemeinsam in C-Hörnchen’s Zimmer übernachten. Und seit drei Tagen lautet meine einzige Bedingung: Räumt das Zimmer so auf, dass man auf dem Boden ein Matratzenlager bauen kann.

Seit dem spielen sich jeden Tag die selben Szenen ab. Die Mädels gehen motiviert in das recht chaotische Zimmer des C-Hörnchen’s. Der Auftrag ist klar, die Aufgabe zu bewältigen. Playmobil in Kiste 1, Lego in Kiste 2, Barbie in Kiste 3, Reste in die Restekiste. Und so beginnen sie also mit Schritt eins und räumen alles Playmobil in die erste Kiste. Danach das Lego; na ja. Einen Teil des Legos, denn das schlimme an Lego ist ja, dass es immer mit einem spielen will. Nach einer halben Stunde ist also Playmobil weg, Lego halb und aus der anderen Hälfte werden Dinge für die Barbies gebaut. Und weil das so ein Spaß macht, macht man das auch eine ganze Weile. Und irgendwann, so mirnichts dirnichts, kommt das Playmobil auch nach und nach wieder aus der Kiste. Erst nur ein bisschen und dann… eben alles.

Wisst ihr was das dümmste ist? Ich verstehe die beiden total! Manche Dinge eignen sich eben nicht zum aufräumen – heißt ja auch Spielzeug und nicht Aufräumzeug. Ich habe ihnen nun geraten, in einem Zimmer zu spielen und in einem zu schlafen. Das könnte mittelfristig klüger sein.

Nie wieder Lego

Schon einige Male haben wir auf dem Flohmarkt Lego gekauft. Im Laden unerschwinglich, ist es auf dem Flohmarkt zwar immer noch teuer – aber wenigstens allgemein machbar. Gestern entdeckte B- Hörnchen auf dem Flohmarkt DAS EINE!! Lego Paket! Das eine, in dem DAS EINE DRACHENBABY ist. Im Freudenrausch gab sie drei Euro für das kleine Päckchen aus und wir gingen weiter.

Zu Hause angekommen packte sie zu aller erst ihren Karton aus. Zwei Minuten später kam sie weinend runter. Das DRACHENBABY fehlte. Eine Anleitung war auch nicht dabei, außerdem waren die Figuren zum Teil falsch. B-Hörnchen war endlos enttäuscht. Wer macht denn sowas? Wer verkauft einem Kind so einen Müll? Natürlich hätte sie besser vorher nachsehen sollen, natürlich sollte man vorsichtig sein. Nichts desto trotz – Mein Armes Mädchen!

Die Drachenfigur kann man online nachkaufen, die Anleitung runterladen. Aber letztlich behebt das nicht den eigentlichen Schaden – das flaue Gefühl, beschissen worden zu sein. Nie wieder Lego auf dem Flohmarkt; oder eben sehr sorgfältig.

Und eins muss ich mal feststellen: Im Grunde waren mir diese Leute, die Lego Kartons über Jahre aufbewahren, immer suspekt. Eigenartig, gradezu perfide und berechnend und irgendwie pedantisch, und nun ist es erwiesen; alles komische Kauze. Lego Karons müssen im Anfall der Leidenschaft zerfleddert werden. Am Tag des Erhaltens schon an den Tag des Weiterverkaufs zu denken – nicht meine Art. Und am Ende alles traurig aber logisch. Wenn man 5 Jahre lang einen Karton konserviert hat und dann, wenn der große Tag endlich gekommen ist, fehlt ein einzelner Drache, was macht man dann? Eben! Man bescheißt andere, damit der alberne Aufwand nicht umsonst war. Pfui bah!!!

13 Tage und viereinhalb Stunden

Vor 13 Tagen bekam A-Hörnchen zum Geburtstag den ersehnten Lego Star Wars Millenium Falken. Am selben Tag begann er (logischer weise) mit einem Kumpel das Pachtstück aufzubauen. Nich bevor wir etwas kluges dazu sagen konnten hatten sie losgelegt. Was folgte war eine Aneinanderreihung von Fehlerchen, die am Ende dazu führen, dass es …. Nicht klappte. 

In Schritt eins kippten sie alle acht vorsortierten Tütchen auf einen Haufen. In Schritt zwei durchwühlten sie den Haufen aus mehreren Tausen Steinen, auf der Suche nach den Figuren. Schritt drei war es festzustellen, dass etliche Teile unter Sofa und Regal gerutscht waren und diese zu bergen. In Schritt vier begann der Kumpel das Bollwerk zusammenzubauen. 

Ohne jeden Erfolg wie sich zeigte. Er hat die Bodenplatte spiegelverkehrt und unsorgfältig zusammengebaut. Dadurch waren alle darauf folgenden 84 Schritte falsch und spiegelverkehrt. Alles was wir heute für A-Hörnchen tun konnten, war das Ding abzureißen und es in mühsamer Kleinarbeit wieder aufzubauen. 4,5 Stunden mit drei Personen hat es gedauert. Der Wahnsinn! Aber nun ist er fertig. 

Klassischer Hiwi

Das A-Hörnchen hat dieses Jahr zum Geburtstag etwas bekommen, auf das ich enorm neidisch bin! Sein einziger und innigster Wunsch war der Lego Star Wars Millenium Falke. Und da dieser ein halbes Vermögen kostet hat er tatsächlich fast nichts anderes bekommen. 

Und nun sitzt er seit gestern Nachmittag in seinem Zimmer, war lediglich einmal kurz in der Schule (für etwa 9 Stunden), und baut. Und baut und baut. Und ich darf mitmachen!

Mitmachen… Na ja. Ich darf Teile anreichen. Unter den wachsamen Augen des Meisters. Und als ich Einen Fehler machte sagte er zu mir:“Mama! Das ist hier extra für erwachsene leicht dargestellt! Das kann doch nicht so schwer sein!“



Über Bande

C-Hörnchen spielt mit einem Lego-Duplo Katapult. Sie dreht und weder das schwere Gerät um Papa abzuschießen. Als es endlich ausgerichtet ist sagt Papa:“Hörnchen, wenn du so schießt, bekommst du es selber ab!“ C-Hörnchen sagt „nein“ und schießt. 

Der Lego-Ball fliegt ihr voll gegen den Kopf, prallt ab — und trifft Papa! Triumphierend grinst das Hörnchen Papa an. Es waren keine weiteren Worte nötig. 

20. Dezember 

Wusstet ihr, dass Nikolaus dieses Jahr auf den 20. Dezember fällt? Sehr erstaunlich, ohne jeden Zweifel. Die Gründe hierfür sind jedoch banal. 

Wie viele Kinder in unseren Breitengraden, bekamen auch meine am 1.12. einen Adventskalender. Die drei großen Hörnchen sind mit dem Prozedere inzwischen vertraut. D- Hörnchen ist leicht überfordert. Er fand am 1. Tag einen kleinen Playmobil- Mann und ist seit dem damit zufrieden, auf dem Kalender mit dem Männchen zu spielen. Hierbei ist leider die 20 aufgegangen. Was liegt also näher, als morgen dann halt mal die 20 aufzumachen. Easy! Außer für die großen Hörnchen; die finden das so ziemlich unter aller Sau.