Ein Paradoxon 

So eben geschehen, in einem Bett in Deutschland:

Frau aß ganzes Marzipanbrot und las dabei ein Buch über Anirexie. Seltsam. Schmeckt etwa doppelt gut, matert aber auch etwas mehr. 

Weiter stelle ich fest, dass Erbsensuppe und die Irische Hungersnot zwar auch strange waren, aber nicht so sehr. Gar nicht essen kann ich, wenn ich Bücher über die Shoah lese. Aber das kann man jawohl verstehen. 

Vielleicht sollte ich das lesen lassen. Tut mir nicht gut!

Low Carb

Im Urlaub haben sich meine Damen je ein Glas „Möweneier“ ausgesucht. Aus Marzipan, mit Schokolade. Heute am Esstisch, als C-Hörnchen in eins rein biß, kam es dann zu folgendem Gespräch:

Mama:“Was ist da eigentlich drin?“

C-Hörnchen:“Vogelei!“

Mama:“Ja, aber welcher Geschmack?“

C-Hörnchen (leicht entnervt):“Vogelei-Geschmack!!“

Mama:“Ja, aber das ist ja kein echtes Ei, das ist ja ein Bonbon, das aussieht wie ein Ei.“

Schweigen bei den Damen. Verwirrt drehen sie das Bonbonglas in alle Richtungen, bis C-Hörnchen eine Möwe auf dem Etikett findet. „Das sind echte Eier von dem Vogel hier! Und da kommt auch die Schokolade raus!“

So muss es sein! Schokolade ist in Wirklichkeit ein Produkt, das sich in den unbefruchteten Eiern von Möwen bildet. Es ist somit, wie auch Hühnereier, eiweißreich und nicht voller Kohlenhydrate. C-Hörnchen goes Low Carb.