6 Mütter 

Auf VOX kommt demnächst die Sendung :6 Mütter. In der werden sechs Promi-Muttis durch ihren turbulenten und aufopferungsvollen Alltag begleitet. Spannend, bestimmt. Oder zumindest sowas ähnliches. Prinzipiell finde ich es eine gute Idee Mütter in ihrem Leben zwischen Beruf und Kindern zu begleiten. Sofort würde ich mich selbst begleiten lassen und gern würde ich anderen Mamas zugucken. 

Auch bei genauerem Überlegen fallen mir viele Settings ein, die ich gern kennenlernen würde, schon einfach um mir mal ein sinnvolles Bild davon machen zu können. Was läuft in einer wirklich großen Großfamilie, wie geht so ein ganzes langes Wochenende bei Alleinerziehenden. Wie ist der Alltag mit Zwillingen oder Drillingen und wie lebt es sich mit zwei Vollzeitjobs und ner Nanny. Alles interessant und bestimmt wäre es auch ein sinniges Format um Vorurteile abzubauen. Aber wozu denn soll ich diesen Promi-Mamas zugucken?

Ohne es bisher gesehen zu haben wächst der Verdacht in mir, dass diese Mütter ein Leben führen, dass mit dem der deutschen Durchschnittsmutter wenig zu tun hat. Das mag zwar auch spannend sein, jedoch liegt der Fokus der Sendung hierdurch definitiv nicht auf der Tatsdache, dass diese Damen Kinder geboren haben. Es fehlt eine Identifikation; wir Otto-normal-Frauen haben nicht so ein Leben, Job, Haus und vor allem nicht diese Möglichkeiten. Wir leben viel rustikaler und haben in der Mehrzahl vor allem eins: Existenzielle Sorgen. Und die, so würde ich vermuten, haben diese Damen nicht. 

Bäume

Ich gehe mit den Hörnchen durch den Park. C-Hörnchen fragt:“Wie sehen eigentlich Bäume mit drei aus?“ Ich suche etwas und zeige ihr einen jungen, vielleicht 3-4 Jahre alten Baum. C-Hörnchen fragt weiter:“Wie sehen Bäume mit fünf aus, wie mit sechs,…?“  Den ganzen Weg über vergleichen wir Bäume. So finden wir Baby-Bäume, Mama-Bäume und sogar Oma- und Opa-Bäume. Plötzlich hielt C-Hörnchen inne:“ Mama! Aber die Babys sind gar nicht bei ihren Mamas!“ 

Da wurde mir klar, dass mein kleines Mädchen keine Ahnung hat, wo die kleinen Bäume herkommen. Also gab es etwas Nachhilfe in Baumkunde. Kastanien werden zu Kastanienbäume, Eicheln zu Eichen und aus Apelkernen werden Apfelbäume. Und dann war es dem Hörnchen auch ganz klar, warum die Babys so weit weg von den Mamas wohnen; eben weil die Menschenkinder immer alles wegtragen. 

Anschließend haben wir einen Apfelbaum im Topf gepflanzt. Hoffentlich glückt das Projekt.