Urlaubswetter

Langsam wird es spannend. In fünf Tagen geht es in den Urlaub und das bedeutet: so ganz langsam kann man die Wetterprognosen ernst nehmen. 

Es ist schon so ein Phänomen. Seit dem der Menne und ich gemeinsam in den Urlaub fahren, also seit Ca. 16 Jahren, fahren wir in Dreckswetter. In den Ferien bereisen wir immer die Woche, in der es regnet. Die letzten Sommerurlaube an der Nordesee verbrachten wir in Regenhose und Gummistiefeln. Ein Elend, habe sich doch die Kinder vor Jahren Luftmatratzen zum Plantschen gekauft, die sie wohl nie benutzen werden. 

Und wer jetzt denkt: Regen an der Nordsee, das kann doch jeder! Wir hatten auch schon:

  •  Camping im Schnee, mitten in Berlin  oder 
  • Sturm und Kältewelle in Ägypten 

Also, irgendwie haben wir es voll drauf. 

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Rums die Bums, da sind wir schon wieder. 

Liebe Nachbarn, die Ruhe ist aus. Und meine Ohren sind auch aus. Nach einer kurzen aber intensiven Rückfahrt, bin ich wieder einmal mehr als überrascht. Mein kleines C-Hörnchen kann tatsächlich ohne die Kleinste Pause zwei Stunden am Stück reden. Unfassbar.

Weiteres Highlight: Vier Lollis, die wir in guter Hoffnung auf ein paar ruhige Minuten, an die Kinder verteilt haben. Leider waren wir so dumm vier verschiedene zu kaufen. 

A-Hörnchen bekam rot, wollte schwarz und maulte bis zu Hause. 

B-Hörnchen aß schweigend Orange. 

C-Hörnchen wollte schwarz, bekam schwarz und möchte schwarz nicht, was sie geräuschvoll immer und immer wieder kund tat. 

D-Hörnchen bekam Lolli, lies Lolli fallen; nahm Lolli, verschmähte Lolli wegen Krümel. Pulte Krümel, reinigte Hände, lies dabei Lolli fallen, verschmähte Lolli wegen Krümel. Danach reinigte ich Lolli mit Feuchttuch, Lolli fusselig. Hände Feuchttuch, Hände ok. Lolli Boden, Lolli Feuchttuch, Lolli Mund Lolli ekelig, Lolli Müll. 

Kombiniere: Lolli scheiss Idee. Nächstes Mal gibt es Softeis. Da haben alle die selbe Farbe und die Katastrophe ist wenigstens programmiert. 

Urlaub goes on

Nachdem wir gestern einen herrlichen Tag mit Meer, Krabben, Wasserschlacht und Faulenzen verbringen durften, geht es heute zum 60. Geburtstags eines Onkels. Quasi schräg gegenüber des Ferienhauses; Planung ist alles. 

Gestern gab es, wie bereits erwähnt, selbstgepultes Mittagessen. Die erste Viertelstunde haben all emsig gepult und Eier, Köpfe und Schwänze von Fleisch getrennt. Danach haben Sie um so ambitionierter gegessen. Mama und Papa mussten pulen. Ich gelange zu der Erkenntnis: 

**Manchmal ist ein Pfund mehr als zwei!!

Auszeit

Wir sind dann mal weg. Ein paar Tage Nordsee.

Herrlich ist es. Das Ferienhaus ein alter Bekannter, bestes Wetter. Direkt vor dem Haus ist der sog. Wehl, ein Tümpel voller Kaulquappen und seit heute auch voller Kinder. 

Offenbar sind meine Kinder die ersten, die auf die großartige Idee gekommen sind, diesen Tümpel zum Baden zu nutzen. Dabei geht es ganz hervorragend; abgesehen von dem riesigen Algenstrauch der in de Mitte wächst und die Schwimmer schaurig am Bauch kitzelte. Brrrrr!!!