4/4

Kindergeburtstag 4/4 und die Erkenntnis, dass die oftmals als „Kindergeburtstag“ angeprangerten Streitigkeiten im Job möglicherweise gar nicht das ganze Elend wiederspiegeln. Vielleicht sogar nur einen winzigen Teil.

Als es um drei beginnt wollen Gast 1 & 2 eigentlich nicht bleiben, nicht ohne Mutti zumindest. Mutti aber will nicht und es hakt. Mein Stresslevel steigt, bin ich doch eigentlich darum bemüht, dass das Geburtstags-Hörnchen und die Gäste 3-6 noch nicht alle Geschneke Aufreißen oder den Tisch leer essen. 15 Minuten später beginnt dann der reguläre Ablauf und D-Hörnchen packt unter den wachsamen Augen der Gäste die Geschenke aus. Zwei hat er schon. Ich versuche zu retten, lobe die Idee und wispere dem Hörnchen zu, dass das alles kein Problem ist. Es glückt, alle Beteiligten sind zufrieden.

Bei der ersten einzunehmenden Mahlzeit landet viel essen an vielen Stellen; wenig in den 10 zu bewirtschaftenden Kindern. Dafür ist es laut, die viel beschworenden startenden Jets sind nichts dagegen, ein kleines Rinnsal Blut bahnt sich den Weg aus meinen Ohren. Als endlich alle mit Sprudel und Muffins versorgt sind, sind die ersten fertig und bereit den aAbriss des Hauses zu starten. Rockt.

Die Schatzsuche ist ein „Must have“ auf unseren Geburtstagen. In aller Regel Inszeniert vom A-Hörnchen und liebevoll geplant. Die Krux dabei: Das Geburtstagshörnchen muss a) vorn laufen, mit dem langsamsten Gast an der Hand und b) den Schatz selbst und eigenhändig finden. Logisch. Die Logistik dieser Anforderungen ist nervenaufreibend und intensiv. Wir haben es heute mit nur drei Weinkrämpen durchaus gut geschafft.

Nach 3,5 Stunden sind vier Etagen verwüstet, meine Ohren tot. Die Gastkinder jenseits von gut und böse, unsere Nachbarn mit Bazookas ausgestattet und ich reif für die Kneipe. Auch das Geburtstagshörnchen kapituliert idR. etwa 30 Minuten vor Ende der Veranstaltung; egal wann diese endet. Ja, es ist immer wieder ein Spaß, der seinesgleichen sucht und ich sehne mich schon seit 15.15 Uhr nach dem, was man auf der Arbeit so „Kindergeburtstag“ nennt.

Wusstet ihr

Wusstet ihr, dass Alkohol vom Körper in drei Stufen verstoffwechselt wird? Im ersten Schritt verwurstet das Enzym Alkoholdehydrogenase (ADH) den Alkohol Acetaldehyd. Hierauf folgt der zweite Schritt vom Acetaldehyd zur Essigsäure, das zuständige Enzym hierfür ist das Aldehyddehydrogenase (ALDH). Erst danach wird die Essigsäure durch eine ganze Reihe von Enzymen zu Kohlendioxid und Wasser und kann dann ausgeschieden werden.

Spannend sind hier bei drei Fakten:

1. Wirklich schädlich für den Organismus ist das Acetaldehyd. Vieleln Asiaten fehlt das Enzym ALDH, wodurch sie die schädliche Zwischenstufe nicht verstoffwechseln können. Deshalb werden sie von kleinsten Mengen betrunken und diese sind wiederum viel schädlicher als sie es für eine Person mit ALDH wären.

2. Den Kater verursacht ebenfalls das Acetaldehyd. Schädlich und so.

3. Auch der Typische Geruch des „morgens nach der Nacht davor“ ist den Abbauprodukten geschuldet. Er hat also nichts mit Ethanol im Atem zu tun, viel mehr ist es das Acetaldehyd, das wir ausatmen und das aus jeder Pore steigt, mit dem wir unsere Umwelt beglücken. Somit kann man vom Atem eines Menschen der am Vorabend getrunken hat, nicht betrunken werden – ganz entgegen dem Volksmund.

Und wieso mir das grad einfällt? Ganz einfach, ich sitze in der Bahn in der Mann neben mir hatte definitiv eine harte Nacht.

SchonwiedereineGeburtstagstagsparty

Total gern mag ich ja diese kleinen Partys, diese anspruchslosen. Zu Hause, im Garten und im Kinderzimmer. Ein paar Kleinigkeiten und ganz viel Raum zum Spielen. Heute feiert das D-Hörnchen seinen 4. Geburtstag. Seine erste Party und er ist so aufgeregt! 

Gemütlich wird es werden. Beim vierten Geburtstagen sind die Mamas teilweise noch dabei. Die Ansprüche der Kinder sind noch klein und die Freude über alles noch so kleine gigantisch. Viel zu schnell ist das leider vorbei. Es sind nicht meine Kinder, die Ansprüche haben, leider aber immer wieder die Gäste. Aber egal! Heute heißt es nochmals „Topfschlagen“ und „Sackhüpfen“ und alle werden es lieben. Ebenso wie die Brote mit Marmelade, die das Hörnchen sich als liebsten Wunsch zum Abendessen wünscht. Und ganz vielleicht, so seine Worte heute morgen, bekommt er ja sogar noch ein Geschnenk. 

Partyalarm

Tage, nein wochenlang hatte das A-Hörnchen seinen 10. Geburtstag und die Party mit seinen Freunden geplant. Eine Cocktailparty in Oma und Opas Partykeller, Hamburger vom Grill und freshe Getränke. Sieben Einladungen hat er verteilt und sieben Kinder sind gekommen. Das war aber auch der vorläufig einzige Erfolg in der Geschichte. Zu lauter Musik und grellen Blitzen schlugen sich fünf der drei Jungs immer so lange im Spaß biss einer heulte. Beim Essen nach einer Stunde stritten sie um Käse, Ketchup und Mayo und bei der eigentlichen Party warn sie zum Tanzen und Spaß haben zu jung, für Dosenwerfen und Luftballons jedoch irgendwie zu cool. 

Die Zeit schleppte sich und ich zerfloss vor Mitleid mit dem Hörnchen, dem nicht entgang, dass die Party floppte. Nach 2,5 qualvollen Stunden brachen wir auf zum Spielplatz, der brachte Linderung bis zur ersehnen Fackelwanderung zum Schluss. Diese ersoff in einem Wahnsinns Gewitter und endete nach gut der Hälfte an Weg wieder im Partykeller.  Was bleibt sind coole Geschenke und die beruhigende Tatsache, dass das Hörnchen es wiedererwartend ziemlich gut fand. 

Ein mal Panik und zurück 

Im Mai seht der 10. Geburtstag des A-Hörnchens an. Geplant ist eine Party, abends in Partykeller von Oma und Opa. Am vergangenen Freitag hat A-Hörnchen die Einladungen verteilt, auf die ich zugegebenermaßen nur einen flüchtigen Blick geworfen habe. Voll gut, dachte ich. Und so selbstständig!

Eben kam ein Kumpel von Hörnchen an und lachte über so eine Einladung ohne Namen in seinem Briefkasten. „Man weiß ja gar nicht von wem die ist!!“ lachte er. Und fügte dann hinzu:“Aber am 8. kann ich eh nicht.“ Ich sah den Kumpel fragen an und erkundigte mich, ob auf der Einladung zufällig irgendwas von „Partykeller“ stünde; stand es! Oh neee! Ich schlug mir an die Stirn. Hatte mein Söhnchen etwa Einladungen zum falschen Tag ohne Absender in der Welt herumgeschickt? Na klasse. Zunächst suche ich auf dem Computer nach der Einladung; vergeblich, nicht gespeichert. Dann schrieb ich den betroffenen Eltern und setzte sie über die echten Daten (13 statt 8) in Kenntnis. Eine Mutter hatte keine E-Mail und so tief ich sie an. 

Die Mutti war sehr verdutzt von mir zu hören und konnte nach einem kurzen Blick auf die Einladung mitteilen, dass das Datum sehrwohl der von mir beschlossene 13. war. Auch Abesender und Uhrzeit stehen akkurat drauf; alles bestens. Als ich Hörnchen und Kumpel darüber in Kenntnis setzte, dass alles ok ist, stellte er trocken fest, dass er sich dann wohl verguckt hat. Never trust a 10 years old. 

Alkohol

Mit dem Alkohol ist es komisch. Früher hab ich gut und gern getrunken, am Wochenende versteht sich. Wenn es mir am nächsten Morgen elend ging war das nie cool, aber toleriert habe ich es dennoch. Welchen Gewinn ich vom Alkohol hatte? Keine Ahnung! Genau genommen zeigt die Bilanz hauptsächlich Verluste: Geld, Wohlbefinden und Kontrolle machen sich von dannen während die Seele glaubt sich was gutes zu tun. 

Heute trinke ich fast leinene Alkohol mehr. Gelegentlich ein Bier, wenn ich Appetit drauf habe. Wirklich betrunken war ich seit Jahren nicht mehr. Und je weniger ich trinke, desto weniger verstehen ich warum ich es jeh getan habe. Erst gestern war ich auf einer auf einer Feier, auf der etliche es deutlich krachen ließen. Und dann, wenn man da so nüchtern zwischen sitzt ist es wirklich erschreckend. Während die einen mehr stolpern als gehen und das Klo dekorieren, leisten andere einen seelischen Striptease und kauen mir ein Ohr ab. Früher war alles besser und hoffentlich ist mein Leben gut so, wie es ist. Immer wieder die Geschichten von gesellschaftlichen Zwängen, Unzufriedenheit und Frustration. Ein Elend! 

Ich bin nicht unzufrieden, auch nicht frustriert. Mein Leben läuft in etwa so, wie ich es will. Und wenn es mal Schieglage bekommt, dann korrigiere ich es nach meinen Vorstellungen. Ich Gefälle nur mir, ich genüge mir selbst und verstelle mich nicht. Und vielleicht sind das die Gründe, warum ich es heute nicht vermisse gelegentlich die Kontrolle durch Alkohol abzugeben. Ich lebe in der Wirklichkeit und diese liegt imme an der Oberfläche. Ich verberge nichts und habe somit auch keinen Dang etwas raus zu lassen. 

Fab five 

Heute ist der Eherntag meines C-Hörnchens. Großartige, fabulöse 5 Jahre alt wird sie heute! Zum ersten Mal seit Tagen spielt das Wetter mit und so werden wir eine wunderbare Elsa und Pferdeparty feiern. 

Geplant ist viel zu essen, Porzellan bemalen und kleine Schätze aus Eisbrocken zu schlagen. Ich bin sehr gespannt was wir davon schaffen werden. Ist aber auch egal; Hauptsache die Party wird toll!!

 

Happy Chaos Day

Der Kindergeburtstag des A-Hörnchens sollte heute im Fokus stehen. Ab 15.00 Uhr war eine Star Wars Party auf dem Spielplatz geplant. Das Wetter der letzen Tage war großartig und wir haben uns sehr gefreut. 

Heute ist es 10 Grad kälter als die letzten Tage. Es regnet immer mal wieder und es ist windig. Ekelhaft!! Die Ausweichaktion wird Kino. Auch gut. 

Die Kleinen Hörnchen habe ich zu Oma und Opa geplant. Schwimmen war angedacht, eine gute Lösung für alle. Außer für C-Hörnchen; die ist heute morgen mit Fieber wachgeworden und ist natürlich nicht mit ins Schwimmbad gegangen. Der Menne hütet nun also das kranke C-Hörnchen und ich den Sack Flöhe. 

Zu allem Überfluss ist die Katze heute morgen operiert worden; sie konnte nicht mehr fressen. Ein Zahn raus, Zahnfleisch entzündet. Und nun machen wir das beste aus diesem Tag und all dem Chaos. 

Die Piñata; dieses Mal als Todesstern.  Seit Jahren ein fester Bestandteil unserer Kindergeburtstage

Trostschnaps

Uiuiuiuiui, gestern Abend war ich spontan aus. Nichts wildes, zwei Bier und gut. Jedoch spät ist es geworden. Ich war in einer Studi-Kneipe, und gestern Abend war Kneipenquiz. Wer gewinnt bekommt ein Getränk seiner Wahl. Und wer verliert einen Trostschnaps. 

Es war gut ein Uhr als ich grad zu Hause war und mir die Zähne putzte, da erreichte mich die spektakuläre Nachricht, ich hätte einen Trostschnaps gewonnen. Welch Erfolg, was für eine Trophäe!! Zu ärgerlich, dass ich ihn nicht einfach hatte mitnehmen können! Als mich Kind und Katze heute morgen um fünf weckten, hätte ich ihn nur zu gut gebrauchen können. Prost!!