Partyalarm

Tage, nein wochenlang hatte das A-Hörnchen seinen 10. Geburtstag und die Party mit seinen Freunden geplant. Eine Cocktailparty in Oma und Opas Partykeller, Hamburger vom Grill und freshe Getränke. Sieben Einladungen hat er verteilt und sieben Kinder sind gekommen. Das war aber auch der vorläufig einzige Erfolg in der Geschichte. Zu lauter Musik und grellen Blitzen schlugen sich fünf der drei Jungs immer so lange im Spaß biss einer heulte. Beim Essen nach einer Stunde stritten sie um Käse, Ketchup und Mayo und bei der eigentlichen Party warn sie zum Tanzen und Spaß haben zu jung, für Dosenwerfen und Luftballons jedoch irgendwie zu cool. 

Die Zeit schleppte sich und ich zerfloss vor Mitleid mit dem Hörnchen, dem nicht entgang, dass die Party floppte. Nach 2,5 qualvollen Stunden brachen wir auf zum Spielplatz, der brachte Linderung bis zur ersehnen Fackelwanderung zum Schluss. Diese ersoff in einem Wahnsinns Gewitter und endete nach gut der Hälfte an Weg wieder im Partykeller.  Was bleibt sind coole Geschenke und die beruhigende Tatsache, dass das Hörnchen es wiedererwartend ziemlich gut fand. 

Der 3. Tag

Nachdem das Fahrrad am 2. Tag nicht zum Doktor durfte, versagte es am Morgen jeden Dienst. Bahn fahren. Eine zu machende Erledigung fiel damit aus, da ich den Umweg per Pedes kaum schaffen konnte. Egal; dafür überpünktlich zur Arbeit. 

Total gut in der Zeit und wirklich überpünktlich in die Bahn angekommen. Musik auf den Ohren verstärkt das Gefühl der Zuversicht. Na ja, und hinderte leider meine Ohre daran zu hören, dass die Bahn anders fährt oder vorsätzlich falsch abbiegt oder so. Notfallabgang meinerseits eine Haltestelle in der falschen Richtung, Rückweg per Pedes und dann aber: Richtige Bahn. 

Ankunft pünktlich. Nicht mehr, nicht weniger.  

 

Nachtrag zum kleinen Anekdötchen

Wie erwähnt hatte ich ja lange nach dem perfekten Schuh gesucht, und danach lange nach dem perfekten Tag gesucht und dann falsch gerechnet und dann kam der Tag an dem ich wild entschlossen bestellen wollen würde; und dann..

… und dann war der scheiß Schuh ausverkauft. Jetzt muss ich den ganzen Sommer in Stiefeln rumlaufen. Back to the roots also eigentlich. Schließlich bin ich früher IMMER in meinen lieben Dr. Martens rumgelaufen. Pah! Und geschadet hat es mir auch nicht, und Stinkefüße hatte ich meines Wissens auch nicht davon. Äh, falls doch bitte ich ausdrücklich nicht um öffentliche Kommentare…Danke.

Reifenpanne

Gestern war Freitag der 13., und obwohl ich gar nicht an sowas glaube, kam ich mir gestern vor wie im falschen Film.

Das Wetter war herrlich und so ging ich mit B-, C- und D-Hörnchen so wie zwei von meiner Freundin (1 & 6) zu unserer Garage. Der Einfache Plan: Zwei mal Fahrrad, ein mal Fahrradanhänger für die Einjährigen und dann los Richtung Spielplatz. Also auf auf!!

Motiviert machte sich C-Hörnchen daran, ihr Fahrrad aus der Garage zu rollen. TipTop. Es folgte B-Hörnchen und die Erkenntnis, dass ihr Vorderreifen platt ist. Tränen und Trallala; nach einigem Trösten und Gutzureden sollte es dann der Roller werden. Nun gut.

Fahrradanhänger musste nur kurz und knapp vom Zieh- zum Schiebevehikel umgebaut werden. Deichsel ab, Bugrad… weg! Nichts also mit Umbau. Irgendein schlechter Mensch hatte tatsächlich unser Vorderrad aus dem Anhänger geklaut. Ärgerlich und so dreist! Aber halb so schlimm, haben wir doch ein zweites Vorderrad.

Auch dieses stellte sich nach weiteren minimalen Umbauten am Hänger als platt heraus.

Vor der Garage warteten immer noch fünf Kinder in freudiger Erwartung und meine liebe, geduldige Freundin,…

Der Bollerwagen! Nehmen wird den. Ich muss kaum erwähnen, dass auch der sich nach schnellem Check als Platt herausstellte. So standen wir da mit unserem Talent und latschten dann mal los. Argh!! Danke doofer Tag!