Smoke on the water

Wusstet ihr,…

…dass das Lied „smoke on the water“ von Deep Purple von der Geschichte eines Brandes in einem Casino von Montreux erzählt?

Deep Purple waren 1971 in Montreux um in einem mobilen Plattenstudio das späterer Album „Machine Head“ aufzunehmen. Das mobile Studio war von den Rolling Stones gemietet und sollte im Casino von Montreux zum Einsatz kommen. Am Vorabend der ersten Aufnahmen kam es im Casino zu einem Brand. Die genauen Vorgänge sind im Lied verarbeitet, so zum Beispiel der Einsatz von Claude Nods „Funky Claude was running in and out/Pulling kids out the ground„. Der Refrain des Titels beschreibt den Rauch des brennenden Casinos der über den Genfer See zieht. Der bezaubernde Arbeitstitel von „smoke on the water“ lautete im übrigen: „Durth durth durth“, was das markanten Eingangsriff des Stückes wiedergeben soll.

Verletzt wurde bei dem Brand glücklicherweise niemand, und auch das Equipment der Stones blieb intakt.

Alter! 

Im Rahmen der musikalischen Früherziehung habe ich heute mit dem A-Hörnchen gute Musik auf You Tube geguckt. Wir haben Metallica gehört und Nirvana und The Offspring und Guns’n Roses. Das Hörnchen war begeistert und ließ sich gern in meine Helden einweisen. Das sind James und Kirk, Das ist Kurt Cobain, der ist leider tot. Und dann kamen Axel und Slash. Ich erzähle alle möglichen Dinge von früher und irgendwann begann das Video zu „November Rain“. 9.07 Minuten ganz großes Kino lagen vor uns und ich war ganz aus dem Häuschen. 

Nach den ersten Minuten des Epos war die Trauung vollzogen und dann passierte es: Die Braut und der Bräutigam küssten sich. A-Hörnchen bekam große, ja sehr große Augen. Er lief ungemein rosa an und wertete sich dann angeekelt vom Computer ab. Alles was noch kam war ein gepresstes: „Alter!“ Das war er, der wohl peinlichste Moment in seinem bisherigen Leben. Alles meine Schuld, ich gebe es ja zu. Dabei wollte ich ihm nur Gutes tun. Nach diesem pikanten Zwischenfall war seine Lust auf Mamas alte Musik gegessen und ich sah von meinem ursprünglichen Plan, ihm die Aerosmith-Trilogie von Amazing, Crying und Crazy vorzuspielen ab. Alicia Silverstone und Liv Tylor im Liebestaumel hätten ihn wahrscheinlich getötet.