How to gesund bleib

Es wird Herbst. Wir merken das daran, dass die Hörnchen kranken und es schnieft und schnorcht. Ein bisschen Husten hier, ne Schnotternase da und irgehdwie bin auch ich nicht ganz intakt. „Obstsalat!“, beschloss das Völkchen, und Pfannekuchen dazu. Ich stimmte zu und sie legten los.

A- und C-Hörnchen gingen einkaufen und besorgten lauter gesundes Obst: Äpfel, Birnen, Pfirsich und Champignons – ein Genuss. Anschließend schnibbelten sie munter drauf los, machten den Teig für die Pannekoken, karamellisierten das Obst und brieten alles ab. Das Resultat konnte sich sehen lassen und ganz bestimmt hat es uns ein bisschen gesünder gemacht. Und ja, ich gebe es zu, die Champignons habe ich aus dem Obstsalat diskutiert. Sie wurden roh dazu nicht verspeist.

Ich tue mir sehr leid

Aktuell gibt es nicht viel zu sagen. Alles ist wie immer. Nach den Ferien kommen die Krankheiten, nach den Krankheiten werde ich krank. Bis heut Mittag dachte ich noch, ich hätte mich verlegen und ein bisschen Schnupfen. Der Versuch, die Symptome mit Bewegung an der Luft  zu vertreiben, ich war ordentlich laufen, endete im ersten Schritt in der Badewanne und im zweiten auf dem Sofa. Heldenhaft 

Aus verlegenem Verlegen wurden Gliederschmerzen, und aus dem Schnupfen entwickelten sich zahlreiche andere Probleme. Schei**e ist das. Ich muss arbeiten. Die Uni brüllt mich förmlich an. Aber nein, ich werde dann mal fröhlich vor mich hin sterben. Bin nicht sonderlich hart im nehmen, leide wie ein Mann. Aber jeder kann ja irgendwas. Schnieff!!

Wunderbarer Herbst

Es ist doch herrlich. Nach ‚alles hustet‘, kommt ‚alles kotzt‘ und danach kommt ‚alles tropft‘. Nachdem wir vergangenes Wochenende also alle Schüsseldienst hatten, können wir dieses Wochenende die restlichen Rollen Klopapier als längstes Taschentuch der Welt benutzen. 

Aber was bleibt unseren armen Körpern auch anderes übrig als alles an verfügbaren Viren dankbar aufzusaugen und dann das Beste draus zu machen… Freude; himmlische Freude. 

Hatschi!

Meersalznasenspray

C-Hörnchen’s Nase ist zur Zeit  ständig verstopft. Beim Frühstück eben sagte ich zum Menne:“Was machen wir mit C-Hörnchen’s Nase, Meerwasser-Spray habe ich ihr schon gegeben, das hilft gar nix!“

Da lacht das kleine Mädchen auf, nimmt ihre Tasse und sagt:“ Mama! Da ist noch mehr Wasser drin. Ich hab noch nix getrunken!“, trinkt begeistert den Becher leer und gibt dann zu bedenken:“jetzt ist da nicht mehr Wasser drin! Jetzt kann das erst helfen!“ 

Au wei, da versuch mal einer ernst zu bleiben. 

Kranke Männer

Wenn Männer einen Schnupfen haben, dann liegen sie im Sterben. 

Jeder Hüstern wird zur Qual, jeder Nieser eine Katastrophe. Der arme, geschundene Mann leidet bei jeder Bewegung, bei jedem Atemzug. Er kann nicht sitzen, stehen oder liegen. Er kann nichts essen, nicht trinken und auch sonst geht nichts. Er kann sich nicht helfen und sich nicht helfen lassen. Er stirbt. 

Bei uns hier ist es genau so. Na ja, nur umgekehrt. Ups…

Bakteriologischer Herbstanfang 

Der kalendarische Herbstanfang ist am 23. September. Er ist astronomisch bestimmt, und beschreibt den Tag der ‚Tag- und Nachtgleiche‘. 

Der meteorologische Herbstanfang war bereits am 1. September. Meteorologisch wird das Jahr geviertelt und jedes Viertel stellt eine Jahrezeit dar. 

Und heute ist bakteriologischer Herbstanfang. Der Tag, an dem ich den ersten Infekt des Herbstes verzeichnen kann. 

Ich selber habe Hals Kopf Nase. A-Hörnchen schnieft, C- und D-Hörnchen ebenso. Da hat er uns also wieder, der Dauerlauf um den Infekt. Ich bin gespannt, was diese Saison für uns bereit hält. Wieviel Scharlach und Mykoplasmen uns streifen und ob wir wieder Läuse bekommen. Fragen über Fragen. Ende April weiß ich die Antwort; da ist bakteriologischer Frühlingsbeginn.