Der Neue

Nach fünf Wochen im neuen Job bin ich so Mittel angekommen, habe langsam das meiste grob durchschaut und eine ganze Reihe Arbeit an Land gezogen. Ich bin jetzt ein Teil des Drogenhilfesystems unserer Stadt; etwas das ich lange wollte und für das ich gekämpft habe. Ich berate Schwangere Frauen mit Drogenthematik sowie Mütter bzw. Eltern nach der Geburt bis zum 2. Geburtstag des Kindes. Meine Stelle versteht sich als Schnittstelle zwischen Drogenhilfe und Kinderschutz; ich vermittle zwischen beiden Hilfesystemen, berate in drogenspezifischen fragen, mache die Therapievermittlung und bin halt irgehdwie da.

Was sich so runter geschrieben nich ganz easy anhört, ist in Realität irgendwas zwischen lehrreich, interessant, wunderschön und tottraurig. Ohne weit auszuholen kann ich sagen, dass die Fälle von traumhafter Familienidylle mit Vater Mutter Kind in eigener Wohnung bin hin zum großen Alptraum reichen. All das gehört dazu, all das ist Alltag. Nach so manchem Tag bin ich platt und wie überfahren, so viele Schicksal, so viel Traurigem, Grausamem oder Überraschendem, dass binnen weniger Stunden durch meinen Kopf fährt wie ein D-Zug.

Abgrenzung, Psychohygiene und Reflexion; Begriffe, die im Studium gebetsmühlenartig wiederholt wurden, bekommen plötzlich eine Bedeutung. Und trotzdem möchte ich keinen Tag und keine Stunde missen. Ich liebe es eine so wichtige und intensive Arbeit zu machen und freue mich über jedes Fünkchen an Aufklärung, dass ich irgehdwo leisten kann. Deutschland ist, nicht nur in Sachen Drogen, ein Entwicklungsland und noch meilenweit bin einer effektiven und guten Prävention entfernt. Ich hoffe in den kommenden vielen Jahren Teil eines Prozesses sein zu dürfen; hin zu einer liberalen und menschlichen Drogenpolitik ohne Repression.

Stillen

Angesichts des gestrigen „Weltfrauentages“ bin ich über einige Artikel zum Thema Stillen gestolpert – was mich dazu inspiriert hat, auch was dazu zu sagen. Stillen also, oder sollte ich säugen sagen? Dieser Prozess also, der seit tausenden von Jahren Menschenjunge ernährt, in dem sie an der Brust der Mutter nach Muttermilch saugen. Ein evolutionärer Grundstein des Fortbestandes der menschlichen Art, denn bis vor wenigen Jahren hat man es ohne einfach nicht geschafft. Ein Reflex, etwas das von Mutter und Kind instinktiv gewünscht ist und keinerlei Denken oder Anleitung bedarf. Stillen, die Natürlichste Sache der Welt.

Und Stillen, ja. Dieser Prozess, den auch ich vier mal durchlaufen habe, bei dem einem über Wochen die Nippel blutig in Fetzen hängen. Beim Duschen die Milch sifft und man tagelang glaubt elendig zu platzen. Der zauberhaft-natürliche Prozess, der es einem erlaubt, zu jeder Zeit an jedem Ort die Kleidung zu lichten und die schmerzenden Brüste auszupacken, der es möglich macht, überall dämlich angeglotzt zu werden und den eigenen Körper zu einer Art Ausstellfläche für menschliche Absurditäten macht. Aber eben auch stillen, das kostenlose Vergnügen, das Abwehrstoffe liefert, die Bindung zwischen Mutter und Kind stärkt und keinerlei Logistik in Sachen Fläschchen und Pulver erfordert.

Es ist kompliziert und doch eigentlich ganz einfach. Rein logisch betrachtet kann fast jede Frau stillen; ist so. Tatsächlich aber leben wir modernen Tanten in einer still-unfreundlichen Welt. Keiner will es sehen, jeder weiß am besten wie es geht – vor allem die, die es noch nie gemacht haben. Stillen ist heute nichts normales sondern etwas heiliges, dass non-plus-ultra der Mutterschaft, das alle super finden und das keiner sehen will. Auf Mütter wird enormer Druck aufgebaut, jede muss immer können; und das in rauen Mengen. Nur drüber sprechen soll man bitte nicht, das ist ja peinlich.

Um das Stillen wieder zu dem zu machen, was es mal war, braucht es einzig und allein Akzeptanz. Erst wenn es wieder stinklangweilig und normal ist, seinem Kind den Nippel in den Mund zu halten, wird der Stress, die Glorifizierung und die Scham soweit verbannt sein, dass es eben einfach jeder macht.

In diesem Sinne: Stillen ist das beste für ihr Kind. Und wenn es mal nicht klappt, wird daran heute keiner mehr sterben. Keep on mopsing!

Als ich ein Baby war

D-Hörnchen hat unsere Familie gemalt. Eine große, dicke Mama mit dem D-Hörnchen im Bauch, das A-Hörnchen daneben. Am Rand des Bildes steht Papa. Auf meine Nachfrage, wo denn die Mädels waren, erklärte er mir, die waren noch in Papas Beutel.

D-Hörnchen mit seinen vier Jahren ist hochgradig am menschlichen Körper interessiert. Da er fragt und fragt und fragt, hat er schon eine rudimentäre Vorstellung davon, wo Babys herkommen. Rudimentär bedeutet in diesem Fall: Der Papa hat etwas um Babys zu machen, die Mama hate etwas und wenn die beiden es zusammen legen, ist das Baby in Mamas Bauch. Für die Praxis heißt das in etwa, dass die Papas die Babys im Beuel, also im Hoden, tragen und immer wenn eins kommen soll, geben sie es der Mama zum fertig machen.

Ich liebe Kinderlogik. Alles wird so zurcht geschoben, dass es am Ende irgendwie Sinn macht. Zudem finde ich es immer wieder erstaunlich, dass Kinder genau so viel fragen, wie sie vertragen können. Ganz langsam und vorsichtig tasten sie sich vor, immer genau in ihrem Tempo ohne ihre kleinen Seelen zu verletzen.

Zu niedrig 

Die Hörnchen waren schwanger und steckten sich Kissen und rundliches Allerlei unter die Pullover. A-Hörnchen benutzte als Brust-Ersatz eine Rolle Klebeband und eine kleine Schüssel. Um den Lacher auf meiner Seite zu haben, drappierte ich die Utensilien dort, wo Stilljahre und Schwangerschaften nur noch wenig vom einstigen C-Körbchen hinterlassen haben. stolz geschwellter Müsli-Schüssel präsentierte ich mich meinen Hörnchen. 

Das aller aller einzige was man mir entgegenbrachte war der grausame Kommentar des A-Hörnchens: „Zu niedrig!“ Mir fiel alles aus dem Gesicht und der Menne brach in Gelächter aus. Etwas hilflos stammelte ich sowas wie: „Aber da sind die echten!“. A-Hörnchen beeindruckte das wenig. Zu niedrig ist zu niedrig, Peng. So sind sie, die lieben kleinen. Erst saugen sie einen aus und dann muss man sich sowas anhören. Wahnwitzig 

Papas und Babys

Das Thema „Babys bekommen und Babys machen“ ist seit Wochen hoch im Kurs und so kommt es, dass auch das C-Hörnchen nun halbwegs über die Vorgänge aufgeklärt ist. Was sie rudimentär verstanden hat, ist dass der Papa sich auf die Mama legt und dann kommen Eier zu Samen und dann kommen Babys in die Mama. Was genau da passiert, das weiß sie nicht und ich bin mir außerdem sicher, dass es Ohren Horizont bei weitem übersteigen würde. 

Eben beim Essen kam das Thema Babys im Bauch mal wieder auf den Tisch. C-Hörnchen erklärte uns dann, dass das Baby nämlich bei der Mama im Bauch ist, weil der Papa beim machen auf der Mama war. Wenn aber die Mama auf den Papa ginge, dass würde der Papa das Baby im Bauch haben. Großartige Theorie!! Unseren Einwand, dass die Papas keinen Platz im Bauch für Babys hätten, fand sie zunächst unlogisch; seinen doch die Papas in der Regel viel größer. Nach kurzer Überlegung kam sie dann aber zu dem logischen Schluss, dass bei den Papas wahrscheinlich im Bauch alles voller essen sei. 

Ich finde Papas sollten Babys austragen können! Und wenn das schon nicht, dann sollen sie zumindest stillen können. Das wäre himmlisch gewesen. Aber gut, das Thema ist durch, der Drops ist gelutscht und somit ist es jetzt auch egal. 

Von Samen und Eizelle

In der Klasse des A-Hörnchen steht Sexualkunde auf dem Stundenplan. Am Abend war das Thema auch am Tisch up tot Date, das arme A-Hörnchen starb fast vor Scham. Ganz anders das C-Hörnchen, die wollte es zum ersten Mal etwas genauer wissen. Und so erzählte ich auch ihr von Samenzellen in den Hoden und von Eizellen im Bauch der Frau. Um den abstrakten Vorgang zu verdeutlichen, verglich ich den Vorgang der Befruchtung mit dem Pflanzen einer Blume. Samen + Erde=Blume. C-Hörnchen fand das logisch. 

Irgendwann stellte sie die berechtigte Frage, was man denn machen solle, wenn man gar kein Baby wollte. So begann ich wieder zu erklären, nämlich dass die Männer und Frauen ja selber entscheiden könnte, ob sie denn ein Baby machen wollten. Der Samen muss ja nicht zur Einzelle. Um den Vergleich mit den Blumen aufzugreifen sagte ich dann noch: „Wenn keine Blume einpflanzen will, kann man die Blumensamen ja auch einfach ins Regal legen und dann kommt keine Blume!“

C-Hörnchen fand auch das einleuchtend, sah ihren Papa an und fragte: „Hast du deinen Samen auch ins Regal gelegt?“ 

Hausgeburt und Hebammen V

Das D-Hörnchen hat sich einen eigenartigen Tag für seine Geburt ausgesucht. Der 9.8.13 war sein errechneter Entbindungstermin; und genau an dem kam er auch. Dass dieser Termin schwierig ist erfuhren wir aber erst, als wir A-Hörnchen für die Schule anmeldeten. Die Einschulung sollte an 10.5. sein, nur einen Tag nach dem errechneten Termin. Die ganze Schwangerschaft über vertraue ich dem guten Willen des Schicksals und war mir sicher, dass es zu keiner Kollision kommen würde. Da es mir die gesamte Schwangerschaft über wirklich schlecht ging, hoffte ich einfach auf eine frühere Entbindung und versuchte diese sogar am 1.8. mittels Rizinusöls einzuleiten; ohne jeden Erfolg! 

Am 9.8., dem Tag vor der Einschulung, war ich entspannt. Die großen drei Kinder waren mit Oma (der Mutter des Mennes) unterwegs und ich war so schwanger wie man nur sein konnte. Alles für die Einschulung war geplant, in keiner Sekunde dachte ich daran ein Baby zu bekommen. Schließlich hatte ich anderes zu tun. 

Bis mittags. Um 12.30 Uhr gab mein Körper mit Pauke und Trompeten bekannt: Heute!! Da ich inzwischen davon ausging, dass es schnell gehen würde, informieren wir erst Oma darüber, dass sie noch etwas mit dem Kinder unternehmen sollte, und riefen dann die Hebamme. Witziger weise war die Hebamme von der Geburt des C-Hörnchen just an diesem Tag aus dem Urlaub zurück und freute sich über unseren Anruf. Routiniert zog ich mich wieder in die Badewanne zurück und harrte der Dinge die da kommen. 

Dank der tollen Erfahrungen bei den vorangegangenen Geburten war ich ruhig und entspannt. Zwar wusste ich, dass die kommenden Stunden nicht leicht werden würden, jedoch wusste ich mehr denn jeh, dass ich auch dieses Baby sicher und geborgen auf diese Welt bringen würde. Meine Hebamme kam um 13.15 Uhr, untersuchte mich und stimmte zu, dass gut voran ging. Alles war bestens. 

Gegen 14 Uhr war ich sicher, dass das Baby jeden Moment da sein würde. Ich hatte heftige Wehen, alles war gut. Plötzlich geriet mir alles außer Kontrolle. Mein Körper rebellierte, es ging nicht mehr voran. Rein logisch hätte das Kind kommen müssen, das tat es aber nicht. Ich würde panisch und nun von den Schmerzen überrannt. Mit Wehenschmerz verhält es sich in etwas so: Solange man Herrin der Lage ist tut es zwar teuflisch weh, man kann es aber beherrschen. Wird man panisch oder orientierungslos, überrennt einen der Schmerz. Das geschah nun und ich schrie:“Es ist stecken geblieben!“ Und genau das war geschehen. Das Kind hatte sich mit der Schulter verkeilt, und anstatt es rauszupressen drückten die Wehen es mit der Schulter gegen den Ausgang. 

Alles ging plötzlich schnell. Die Hebamme sagte ich solle aus der Wanne kommen, es herrschte keine Hektik jedoch kam deutlich Bewegung ins Spiel. Zum Glück war ganz offenbar das D-Hörnchen Herr der Lage! Bei meinen unbeholfen Versuchen die Wanne zu verlassen ist er schlussendlich nach wenigen Minuten doch ins Becken gerutscht und war dann, so wie ich es erwartet habe, wenige Aufenblicke später da. Um 14.17 Uhr  kam das kleine Hörnchen auf die Welt. Sichtlich geschafft und sehr blau, aber fit. 

Am nächsten Tag wurde eingeschult; ohne mich. Ich hütete mit D-Hörnchen das Bett. Eine liebe, gute Freundin schmiss den Haushalt und die komplette Feier und ich verließ am Nachmittag samt Hörnchen für 45 Minuten das Bett um den neuen Erdenbürger im heimischen Garten der Familie zu präsentieren. 

Meine Hebamme kam mich an diesem ersten Tag zwei mal besuchen. Einmal um das Baby und mich zu untersuchen und ein zweites Mal um meine geschundene Mutterseele zu verarzten. Denn die Einschulung des Sohnes zu verpassen war hart; trotz des tollen Ausgleichs. 

Hebammen und Hausgeburt IV

Die Geburt meines dritten Hörnchens war etwas ganz besonderes! In vielerlei Hinsicht war es einfach zauberhaft. 

Die ersten Vorboten der bevorstehenden Geburt bemerkte ich um die Mittagszeit. Die zwei großen Hörnchen waren im Kindergarten und der Menne und ich beschlossen zunächst zu Mittag zu essen. Gegen 13 Uhr nahm ich die Wehen ernst und rief meine Hebamme an. Ich informierte sie über erste Wehen und gab zu verstehen, dass sicher noch Zeit wäre. Da es sich bewährt hatte, zog ich mich in die Badewanne zurück. Mein Menne informierte die Oma, die die Großen vom Kindergarten abholen sollte. Alles war entspannt. 

Gegen halb zwei war plötzlich alles doll. Ich bat den Menne schon recht hektisch die Hebamme zu rufen und hoffte inständig sie würde bald kommen. Um 14.00 Uhr war sie da und fand mich in der Wanne, bereits in der Endphase der Geburt vor. Bei dieser dritten Entbindung begleitete mich eine andere Hebamme, die ich im Rückbildungskurs nach B-Hörnchens Geburt kennengelernt hatte. Ich fand sie schon damals super und verabschiedete mich nach 12 Wochen Kurs mit den Worten:“Mit dir würde ich auch gern mal ein Kind bekommen!“ 

Nun sollte es also soweit sein.  Nach einer kurzen Untersuchung hielt sie sich sehr zurück und ließ mich tun was ich für richtig hielt. Wir verstanden uns ohne Worte und ich hatte alle Freiheit der Welt. Und so kam es, dass ich um 14.22 Uhr ganz allein mein C-Hörnchen zur Welt brachte. Ich gebar sie in meine eigenen Hände; der Menne und die Hebamme waren als Zuschauer anwesend. Doch damit nicht genug, das kleine Hörnchen hatte noch eine weitere Überraschung für uns parat: Sie wurde in intakter Fruchtblase geboren. Der Anblick war vollkommen überwältigend. So befreite ich  das kleine Wesen aus seiner schützenden Hülle und legte es auf meinen Bauch; wo so ein Baby halt hingehört! Die ganze Geburt war so friedlich und selbstbestimmt, wie es garantiert nur eine Hausgeburt sein kann. Alles war wie in einem Fluss, es lief in eigenen Bahnen, wie von selbst. 

Gegen 14.15 Uhr, also wenigen Minuten vor der Geburt, war übrigens meine Mutter ins Haus gekommen. Sie sollte unseren Autoschlüssel abholen, um dann die Hörnchen zu holen. Völlig ungeplant war sie nun bei der Geburt dabei, harrte tapfer ein Stockwerk über mir aus und musste mit anhören, wie ihr Kind ein Kind bekam. Dann kam sie in den Genuss das frische Menschlein kennenlernen zu dürfen, ganz kurz bevor sie dann los musste. Bis heute beschwört sie, den ganzen Tag lang ein irres Grinsen im Gesicht gehabt zu haben. 

Hebammen und Hausgeburt III

Die Geburt meines zweiten Hörnchens war gut geplant. Das Kernstück der Planung: Was tun mit dem A-Hörnchen? Der Plan war, dass meine Mutter das Kind schnell abholt wenn es losgeht und ich dann in Ruhe wehen kann. 

Die erste Wehe hatte ich nachts um zwei. Wie auch beim ersten Kind habe ich zunächst im Bett auf meinen Bauch gehört und abgewartet was passiert. Um drei glaubte ich dem Spuk und rief meine Mutter an. Die arme Frau kam, aus dem Tiefschlaf gerissen, sofort herbei und wir rissen etwa 30 Minuten später das A-Hörnchen aus dem Schlaf. Ohne Probleme stieg der Zwerg mit Oma ins Auto und ich war erleichtert nun freie Bahn zu haben. Tatsächlich ging es von da an sehr schnell voran. Wir riefen die Hebamme an und mein Mann begann das Bett zu präparieren. Da ich es auf zwei Beinen kaum aushalten konnte, ging ich wieder in die Wanne. Zu dieser Zeit kam auch die Hebamme; es war inzwischen fast halb fünf. 

Plötzlich ging alles ganz schnell. Kaum nachdem die Hebamme festgestellt hatte, dass alles gut ist, setzten die Presswehen ein. Meine Hebamme, mit der ich zwei Jahre zuvor schon das A-Hörnchen zur Welt gebracht hatte, war dieses Mal sehr zurückhaltend. Ich fühlte mich sicher und kompetent und bekam somit einfach so, in meiner Wanne, mein Baby. Meine Hebamme war an meiner Seite, sie unterstützte mich wo es nötig war und bestärkte mich in dem was ich tat. Es war ein großartiges Zusammenspiel und war perfekt an meinen Bedürfnissen orientiert. 

Um 5.17 Uhr kam das B-Hörnchen zur Welt, rasend schnell und riesengroß. Dank der entspannten Atmosphäre habe ich die Geburt als etwas wunderbares, Kraft spendendes erlebt. Ich war keine Sekunde ausgeliefert oder überfordert. Ich war behütet und fähig mein Kind auf die Welt zu bringen. Dank der besonnenen und einfühlsamen Hebamme an meiner Seite könnte ich mir selbst vertrauen und einfach tun was ich für richtig hielt. 

Später am Tag kamen natürlich A-Hörnchen und Oma zu Besuch. Und die Hebamme. So wie sie es an jedem weitern Tag in der ersten Woche tat, und an vielen vielen anderen Tagen in den Wochen nach der Geburt.