Sommerferien

Es ist sieben Uhr und so beginnt er also; der erste Ferientag. Ich sitze noch im Bett, das Singen des D-Hörnchens schon im Ohr. Und ich mag ihn gar nicht so recht angehen, diesen ersten Ferientag. 

Sommerferien hatten als Kind einen tollen Zauber. Am ersten Tag war klar, sie werden ewig gehen. Alles wird anders, alles wird neu. Heute, als Mutter, kann ich erkennen, dass tatsächlich alles anders wird. In den Sommerferien geben wir unsere Tagesstruktur auf. Wir bleiben lange auf und schlafen länger. Aus dem 7.00 wird erste ein 8.00 Uhr werden, und dann vielleicht sogar ein 8.30 Uhr. Wir werden ausgeschlafen und zufrieden sein. Wie von Zauberhand werden wir unseren ganz eigenen Rythmus finden; ohne Wecker und Zwang. 

Ja! Ich bin bereit. Auf auf in die Ferien. Ich wünsche denen von euch, die auch Ferien haben dürfen, ganz super tolle Ferien! Und allen anderen wenigstens einen guten Sommer. 

Feriengaudi

Meine drei Großen sind (wie schon in den letzten Jahren) in den ersten zwei Wochen der Sommerferien tagsüber im Feriencamp des Arbeitgebers meines Mannes. 

Auf einem weitläufigen, wunderschönen Gelände verbringen die Hörnchen ihre Tage zwischen urigen Wohnzelten. In diesem Jahr ist das Thema ‚Kinderzirkus‘, was sich bei der großartigen Umgebung anbietet. 

Und nun Dauerregen.  Dauer Dauer Dauerregen und mein Mutti-Hirn läuft heiß. Was sollen die Armen Kinder den ganzen Tag tun, werden die da auch nicht kalt; nass werden sie bestimmt. Und wird das auch nicht doof. Soll ich sie lieber zu Hause (bei Muttiiii) lassen?

Und nachher werde sie strahlend ankommen weil es bestimmt ganz ganz toll war! Und nass werden sie sein. Och manno!

Willkommen ihr Guten

Ferien!! Wie habe ich euch erwartet, die Tage gezählt. Frühstück im Schlafanzug, abends lange wach. Kein Stress, keine Verpflichtungen. Ich bin so froh. 

Ab heute: Sechs Wochen glücklich sein! Und morgen dann mit allen Kindern zum Zahnarzt. Aber na ja, Schwund ist überall. 

Dunkle Wolken am Himmel

Die Sommerferien kommen näher, und in diesem Jahr stellen sie für fast alle von uns einen noralgischen Punkt dar. 

Nach den Ferien kommt B-Hörnchen in die Schule. C-Hörnchen kommt in einen anderen Kindergarten und D-Hörnchen in die Krippe. A-Hörnchens Schullaufbahn ist und war eh schon immer turbulent; da ändert sich nichts, aber das macht’s auch nicht besser. 

Und so langsam ziehen dann auch die schwarzen Wolken auf, die so viel Neues mit sich bringt. Die Hörnchen sind aufgeregt. A-Hörnchen, der sehr ehrgeizig ist, fürchtet sein Zeugnis. B-Hörnchen spricht nicht viel über all das, aber sie ist gewaltig neben der Spur. Auch C-Hörnchen läuft deutlich hochtourig. Nun heißt es also: Warten auf die Sommerferien. Viel Schlaf und viel Frei werden es richten und die Nerven aller Hörnchen (und die der Mutter) wieder etwas glätten. Und bis dahin heißt es: Da sein. Mama sein und auffangen was zu fangen ist.