Plötzlich Sommer 

Der eine oder andere von euch hat es vielleicht schon ganz ohne mein Zutun bemerkt: Plötzlich ist es Sommer. Die Temperaturen im Außenbereich sind erstaunlich angestiegen und ich bin nach und nach von Pulli auf T-Shirt von Jeans auf Shorts umgestiegen. Sommer halt, soweit so gut. 

Wie in jedem Sommer, klagen alle Menschen über die Temperatur im Schlafzimmer. Das eine hat 30 Grad, das nächste 34 und mein eigenes nur 26. Der Erste berichtet eine Klimaanlage im Haus zu haben, der Zweite nun gar nicht mehr schlafen zu können. Ich selber habe vor Jahren beschlossen es zu nehmen wie es kommt und mich somit wenig mit meiner eigenen Situation beschäftigt. Schlafen war so lala, aber egal. Gestern Abend folgte dann die Erleuchtung! 

Mich überhaupt gar nicht mit dem Thema Schlaf zu beschäftigen, macht offenbar auch keinen Sinn. Denn im Zuge meines Übermutes habe ich vergessen mein Bett umzuziehen. So ergab es sich, dass ich einige Nächte bei 26 Grad unter einem Daunenbett mit Bieberbezug geschlafen hatte, obendrein noch ein Wollüberzug auf der Matratze hatte. Schön muckelig warm! Aber für diese Temperaturen doch etwas übertrieben.  

nach Dreck kommt iihhh 

Der Sommer hat es echt in sich. Geradezu unser ganzes Leben hat sich ins Draußen verlagert. 

Das ganze Leben? Nein! Ein kleiner Stamm wiederstandsfähiger Lebensbereiche findet trotz SommerSonnenschein im Drinnen statt; und irgendwie sind es nur die, die Dreck machen. Folglich sind wir immer draußen, außer wenn wir Dreck machen. 

Folgliiiich sieht mein Haus aus wie… ein Haus, in dem keiner putzt (weil ja nie jemand da ist) aber sechs Personen Dreck machen (weil sie ja dafür extra nach Hause kommen). Und ich? 

Ich hab auch nach all dem ‚weg sein‘ und dem ‚Dreck machen‘ echt keine Lust mehr, auch noch sauber zu machen.  Wäre da nicht de Tatsache, dass nach Dreckig nunmal iiihig kommt und morgen Abend Besuch. Wer plant denn sowas…
EDIT: Ich hab nen Kaffee auf den Esstisch gestellt, und mir selbst erklärt, dass ich erst trinken darf, wenn das iihhh weg ist. Darauf konnte ich mich einlassen. 

Sommer, Sonne, Gehirnerschütterung

Ein herrlicher Tag geht zu Ende. 30 Grad, Eis, Schulfest und Abendessen im Garten. 

Nach dem Essen spielten alle mit der Wasserpumpe und dem Schlauch im Garten. Ein herrliches gematsche und getobe. C-Hörnchen auf der Schaukel und D-Hörnchen mittendrin. 

Sau lustig; bis das arme D-Hörnchen vor die Schaukel gelaufen ist. Ein Knall, ein Fall. Und was mit nicht enden wollendem Weinen begann endete 40 Min. später mit Erbrechen und Krankenhaus. Der Kleine Kerl baut einen Unfall nach dem anderen… Und tut mir so leid!!!

Unerwartet aber willkommen

Vollkommen unerwartet ereilte mich, mitten in den Prüfungsvorbereitungen, eine nette, willkommene Überraschung. 

Es ist Sommer! Und obwohl die Sommerfigur auch dieses Jahr auf sich warten ließ, bin ich überglücklich. 

Endlich tauscht sich ‚Schneeanzug anziehen‘ in ‚Sonnencreme verteilen‘. Aus ’nasse Stifel trocknen‘ wird ‚dreckige Sandmonster waschen‘ und aus ‚Dauerbrandofen‘ wird ‚dauerhaft im Garten‘. Ich finde: Mehr braucht’s nicht!!! Hallo lieber Sommer!!