Da-‚ain 

C-Hörnchen konnte früher nicht ’nackedei‘ sagen. Ihr Wort dafür war „da-‚ain“. D-Hörnchen kann ganz hervorragend ’nackedei‘ sagen. Tut er aber nicht, denn hier sagen immer alle da-‚ain; weil es so niedlich ist. 

Nun ist es aber so, dass D-Hörnchen nicht da-‚ain sagen kann. Da er aber ’nackedei‘ für albernen Unfug hält, benutzt er den Ausdruck ‚a-dein‘. Damit wäre die Verwirrung dann komplett, denn ich finde ‚a-dein‘ durchaus auch niedlich und weiß gar nicht mehr was ich denken soll. Außer, dass es unter Umständen klug wäre dem Kind das echte Wort beizubringen. 

Welches war jetzt noch gleich das echte?

Er sagt nicht mehr ‚Huu‘

Die Eltern unter euch werden es vielleicht kennen: Wenn die Kinder sprechen lernen, produzieren sie so manch großartiges Wort, an dem man sich nicht satthöhren kann. 

D-Hörnchen sagt zu Pferden ‚Huu‘. Er spricht das Wort so herrlich lang, voller Hingabe aus, dass ich immer wieder versuche das es aus ihm herauszubekommen.

Und heute dann ist das Huu von uns gegangen, und hinterrücks durch ein langweiliges Perd ersetzt worden. Traurig!!

Nichtsdestotrotz bleiben uns einige Worte erhalten. So schreiben wir zum Beispiel immer noch Gngnt auf den Einkaufszettel, wenn wir Joghurt kaufen wollen. Ebenso wird zum schlafen kein Schlafanzug angezogen, sondern ein Bankzug. Und unser Telefon trägt den schmückenden Namen: Kechochonier-Kechochon. 

Die Fliege

Grad flog ne Fliege rum um mein Marmeladenbrot,
und mir war klar, die saß vor kurzem noch in Hundekot.
Und vorher noch auf einer überfahrenen Katze.
Was sollt ich anderes machen, ich hob meine Tatze.
Das weckte leider doch bei aller Fliegeniebe
die guten alten Jägerundsammlertriebe.
Paarmal zum Verscheuchen vorbeigepatscht,
dann hab ich die blöde Fliege flatsch zermatscht.
Jetzt klebt ein Teil der Fliege an meiner Hand,
ein anderer an der Küchenwand.
Hätt sie mir ne faire Chance gegeben
wär die Fliege vielleicht noch am Leben.

 

Seit Stunden habe ich diesen wunderbaren Titel von ‚Joint Venture‘ nun im Ohr. Und das alles nur weil beim Essen am Nachmittag eine kleine Fliege mitaß. 

Mein liebes D-Hörnchen wollte grad Angst bekommen, da begrüßte ich die Fliege freundlich und lud sie ein, zum Essen zu bleiben. 

Voller Entzücken stellte das Hörnchen im Folgenden fest:“ Das nis Hottis(Katze). Das nis Muh. Das nis Mäh. Das nis Fis. Das nis Wauwau. Das nis dasda(deutet auf Heuschrecken). Das etten (Essen).“ 

Was nun also. Das bleibt zum Essen, oder das ist zum Essen. Egal, beides keine Dauerlösung. 

Von Pinguinen

Kinder sagen ja bekanntlich manchmal sehr putzige Dinge. Ein Wort, dass es bei uns immer wieder zu großen Lachern gebracht hat, ist ‚Pinguin‘.

A-Hörnchen sagte immer ‚Upin‘. B-Hörnchen sprach vom ‚Pitschping‘ und C-Hörnchen sagte ‚Penkuplin‘. Was das D-Hörnchen zu melden hat, weiß zumindest ich noch nicht.

Nun war es zumindest beim A-Hörnchen recht schnell so, dass er alles mögliche, und jeden noch so tüddeligen Zusammenhang einwandfrei und haarfein erzählen konnte. Alles; außer Pinguin. Eines Tages nahm der Papa ihn zur Seite und sprach:

„Hörnchen! Sag mal PING.“ Und das Hörnchen sprach:“PING!“

„Und jetzt, Hörnchen, sag mal GU“, sagte der Papa, und das Hörnchen entgegnete:“ GU!“

„Und jetzt sag mal IN!“. Wieder antwortet das Hörnchen artig:“IN.“

„Und, Hörnchen? Was heisst das dann?“ sagte der Papa deutlich aufgeregt.

„UPIN!“, sagte das Hörnchen und ging.

Eier

Gerade war mein D-Hörnchen ganz und gar unglaublich. Toll und süß. 

Er stand so da, auf seinen kurzen Stummelbeinen und zeigte auf eine leere Eierachachtel. Da sagt er :“Ei!“ Ich wiederholte und lobte sein großes Wissen und strahlte ihn an. Da strich er über meine Hand und sagte:“Ei!“  Dabei sah er mich sehr staunend an. Beides wiederholte er noch einige Male, schien aber zu keinem logische Schluss zu komme.  Ei ist nicht gleich Ei.