Social genetworked

In Sachen Technik bin ich schwer bewandert. Man kann sich da auf mich verlassen; wenn es was kaputt zu machen gibt, dann geht es mir kaputt. Computer, Handy, Camera, Fernseher, ja selbst USB-Sticks. Mein Supertrick ist immer der Selber: Ganz schlechtes Karma.

Gestern schlug meine Facebook-App mir vor, meine Privatsphäre-Einstellungen zu überprüfen. Gesehen, getan und schwupp, hatte ich binnen weniger Sekunden die Verbindungen zwischen Blog und WordPress gekappt. Plötzlich war der Blog sehr privat! Allein diese Verbindung wieder herzustellen, kostete mich 12 Stunden und dutzende Nervenzusammenbrüche. Vergessene Passwörter, komplizierte Fragen von Seien des Handys.. es war zum verzweifeln!

Als ich es endlich geschafft hatte, fragte WordPress mich, ob ich nicht den Blog auch mal endlich mit Twitter, Google+ und Instagram verbinden wolle. Ich klickte auf „auf jeden Fall“ und kann euch, nur weitere 12 Stunden später mitteilen, dass a) ich nicht Amok gelaufen bin, b) ich nicht das ganze Internet gelöscht habe und c) ich jetzt auf verschiedenen Plattformen verschiedene Accounts habe, die alle unterschiedlich heißen, uneinheitlich aussehen aber irgendwie alle angeblich mit diesem Blog verbunden sind. Ich denke mal, in der Rangliste der sinnlosen Aktionen steht diese recht weit vorn, aber immerhin muss WordPress jetzt nicht mehr meckern! Und ich bin offiziell ein hoch-erfolgloser aber motivierter Social Networker und Influencer. Hoffentlich werde ich jetzt nicht krank. Schniff

SozialStress

Bei WhatsApp zwei Unterhaltungen. Eine über die Arbeit, im weitesten Sinne, und eine über Kleidergrößen, das große Jammern und das Leben. Einen SMS Chat über Kinder und deren schlechte Angewohnheiten und bei Facebook zweierlei Kommentarverläufe über Holzschuppen und wiederum den Job. Dazu serviere ich mir Glotze de Lux. 

Konzentration!! 

Jetzt bloß nichts durcheinander bringen. Denn im durcheinander bringen bin ich unfassbar gut. Die Nachricht über den Kaffee auf dem Spielplatz landet beim kinderlosen Kumpel, der seltsamer Weise keinen mitbringt.  Die Info für den Menne, dass er noch Äpfel kaufen soll, landet im Gruppenchat xy und überhaupt sind diese sozialen Medien nicht meins. Wobei, sozial bin ich ja. Oftmals viel mehr als es eigentlich beabsichtigt war. Also, ihr lieben Freunde in meinen Telefonbüchern und Freundeslisten; freut euch auf Dummheiten und Fehlgeleitetes. Denn so unsagbar konzentriert wie manchmal bin ich nicht immer. Meistens jedenfalls weniger als selten.