Ahnenforschung 

Im Auswanderehaus hat das A-Hörnchen gestern ein Ahnenbuch gekauft. In dieses kann er seine Vorfahren eintragen, es reicht fünf Generationen zurück. Da mein Wissen irgendwo zwischen dritter und vierter Generation endet, haben wir heute meinen Opa besucht. Der alte Mann von 85 Jahren hat viel erlebt, viel gesehen und ebenso viel hatte er zu erzählen. 

Ganz zu Anfang überreichte er mir eine dicke, alte Mappe. Diese beherbergt meine Famileingeschichte seit etwa 1820. Geburtsurkunden, Zeugnisse, Sterbeurkunden. Einladungen zur Taufe und Konfirmationskarten. Kaufverträge für Küchen und Häuser sowie Frühschwimmerausweise und Mutterorden. Über fast 200 Jahre ist alles aufbewahrt worden. Mir fehlten die Worte, voller Erfurcht konnte ich Augen und Ohren nicht von meinem Opa und seinem Erbe lassen. Und wie in der Mappe taten sich auch in seinem Kopf immer neue Kapitel auf. Anekdoten aus seiner Jugend- und Schulzeit, Kriegsgeschichten oder das Kennenlernen mit meiner Oma. Opa hat erzählt und ich könnte ihm ewig zuhören! 

Dieser Besuch war so wertvoll und so wunderbar. Ich bin glücklich all das von ihm erfahren zu haben. Und ich freue mich dieses neue Wissen über meine Wurzeln weiter tragen zu dürfen. Und ich kann euch nur raten: Geht zu euren Opas und hört Ihnen zu so lange es noch geht!!

   Brief und Zins-Quittungsbuch von meiner Ururoma von 1895. 

 Die erste Seite der Abschluss-Zeitung meines Ururopas (1908). Liest sich genau wie eine Abi-Zeitung heute. 

 Das Deckblatt der Abschluss-Zeitung meines Ururopas (1908)

Eine Wassermelone

Heute waren wir bei Uroma und Uropa. Und zum Abschied drückte man jedem Kind einen 50€ (!!!) Schein in die Hand mit den Worten:“Kauf dir was schönes!“

Im Auto ging dann das große Planen los. A-Hörnchen wollte Lego und einen SuperSoker. B-Hörnchen träumte von einem großen Kuscheltier und D-Hörnchen freut sich über ‚Atus‘. C-Hörnchen strahlte und sagte:“Ich will eine große Wassermelone!“

Stille im Auto. Staunen. Zweifeln. Und dann die klärenden Worte:“ Dann kann ich euch alle nass spritzen!“ 

Eine Wasserpistole sollte es also sein. Logisch.