Hüppi ist tot 

Heute nehme ich Abschied von Hüppi.  

Meine Heuschrecke ist heute Nacht, nach acht Monaten in meiner Opphut, von mir gegangen. 

Was als Spinnenfutter begann, endete heute Nacht und hinterlässt eine große Lücke und ein leeres Terrarium. Hüppi war mir ein treuer Freund und ein lieber Begleiter. Ich werde ihn sehr vermissen. 

RIP Hüppi!!

Überlebenskünstler

Wie ja schon einmal erwähnt, beherbergt A-Hörnchen eine Vogelspinnendame. Diese ernährt sich von Heuschrecken. Etwa alle 14 Tage eine, mal mehr mal weniger. Bei dieser Spinnenart typisch, sind gelegentliche Fresspausen, die auch schon mal einige Monate andauern können. 

Das Resultat einer dieser Fresspause ist, eine inzwischen handzahme Heuschrecke, die es sich zum Ziel gemacht hat a) 100 Jahre alt zu werden, und b) unseren Garten leer zu fressen. Beides tut sie mit enormem Erfolg. Seit nun etwa 5 Monaten lebt sie hier so vor sich hin, wie Gott in Frankreich. Frisst, schei**t und wird regelmäßig verschmäht. Herrlich. Dumm nur wenn das Heimtierfutter mehr Arbeit macht, als das Heimtier selbst. 

Familienzuwachs

Ein seltsames Geschick; das was bei anderen ein Grüner Daumen, das ist bei mir so eine Art Heuschrecken-Hand. 

Mein A-Hörnchen beherbergt eine Vogelspinne. Diese bekommt Ca. 1x die Woche eine schmackhafte Wanderheuschrecke. Und aus irgendeinem Grund haben diese netten Schrecken nichts besseres zu tun, als regelmäßig  in den 2,5 Minuten noch mal schnell Eier zu legen. Im Spinnenterrarium. Toller Plan. 

Und so kommt es, dass regelmäßig 20-30 Babyheuschrecken durchs Terra turnen . Gestern war es malwieder so weit. Und nun werden wir zum wiederholten Male eine Kohorte Schreckies großziehen, um sie dann an den Ort ihrer Geburt zu geben-und fressen zu lassen. Ist das fies!!